Liebesalgorithmen im Test

Überraschende Ergebnisse im Selbstversuch der Ö1 Sendereihe „Digital.Leben“

Die Frage, wie man einen Partner findet, der wirklich das perfekte Gegenstück zur eigenen Person darstellt, beschäftigt die Menschen seit Generationen. Kann der Mensch seiner Intuition folgen und dadurch den perfekten Partner finden oder ist dies reines Wunschdenken? Aus welchen Zutaten besteht das Rezept der idealen Liebe und wie lassen sich diese auf das Gramm genau berechnen?

Redakteurin Ulla Ebner von Ö1 beschäftigte sich genau mit diesen Fragen und wollte für sich selbst und ihre Hörer herausfinden, ob die richtige Wahl des Partners durch die ausgeklügelten Algorithmen, die bei PARSHIP.at verwendet werden, getroffen werden kann. Sie selbst hat ihren Partner ganz klassisch im täglichen Leben kennen gelernt und ist seit 8 Jahren mit ihm liiert. Ein außergewöhnlicher Selbstversuch sollte nun zeigen, ob die beiden auch gemäß den Ergebnissen des ParshipPrinzips zusammen passen oder nicht.

Je höher die Anzahl der Matchingpunkte, desto höher die Chance auf eine glückliche Beziehung

Das Parship-Prinzip beschäftigt sich damit, Gewohnheiten, das Konfliktverhalten, Charaktereigenschaften und die individuelle Persönlichkeit genau zu analysieren und die Höhe der Übereinstimmung mit einem potenziellen Partner zu berechnen.

Ulla Ebner und ihr Partner meldeten sich somit beide bei PARSHIP.at an und füllten getrennt voneinander alle Fragen aus. Dazu gehören unter anderem auch Fragestellungen  die zeigen sollen, ob man im Alltag zusammenpasst: So sind zwei Personen, die Frühaufsteher sind, höchstwahrscheinlich eher kompatibel als eine Nachteule und ein Morgenmensch.

Hugo Schmale, Professor an der Universität Hamburg, beschäftigt sich in seiner Forschung seit Jahren damit, welche Dinge wirklich wichtig sind, damit eine Partnerschaft harmonisch ist. Er hat den wissenschaftlich basierten Persönlichkeitstest von PARSHIP entwickelt. Je höher die Anzahl der übereinstimmenden Punkte, der sogenannten Matchingpunkte, am Ende des Tests ist, desto höher ist die Chance für eine glückliche Beziehung. Dabei kommt es auf eine ausgewogene Mischung von Gemeinsamkeiten, aber auch gewissen Gegensätzen an.

Den passenden Partner gefunden!

Ulla Ebner war skeptisch, was der Test ans Tageslicht bringen würde. Vielleicht würde dieser aufdecken, dass ihr Partner und sie zu verschieden seien und doch nicht so gut zusammen passten? Das Ergebnis: PARSHIP schlug sowohl ihr als auch ihrem Partner den jeweils anderen als potenziellen Partner vor. Die errechneten 122 Matchingpunkte weisen auf eine sehr gute Chance für eine harmonische und langfristige Partnerschaft hin. Nur fünf andere Männer im Raum Wien wurden der Redakteurin mit ähnlich guten Matchingpunkt-Ergebnissen vorgeschlagen.

Man kann sich nun fragen, wie viel Zufall dahinter steckt, eine derart gut passende Person im wahren Leben zu treffen oder darüber spekulieren, wie stark das Unterbewusstsein des Körpers durch die passenden Gefühle die richtige Wahl trifft. Das Experiment zeigt jedenfalls, dass das PARSHIP-Prinzip die Partnerschafts-Persönlichkeit von zwei Menschen erfasst und einen Rückschluss zulässt, ob sie theoretisch zueinander passen.

Quelle: http://oe1.orf.at/programm/415095

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.