Kosenamen für Männer

Kosenamen stehen für Vertrauen und Zuneigung und spielen in den meisten Beziehungen deshalb eine große Rolle. Doch welche Kosenamen kommen bei Männern gut an und welche nicht und wie steht es mit der Verwendung der niedlichen Namen in der Öffentlichkeit? All das möchten wir im nachfolgenden Artikel klären und Ihnen einen Überblick über die beliebtesten Kosenamen für Männer geben.

So werden die Männer am häufigsten genannt

Um herauszufinden, welcher der beliebteste Kosename für das männliche Geschlecht ist, braucht man nur seine Bekannten und Freunde zu fragen oder einfach auf der Straße zuzuhören. Dann wird schnell klar, dass die meisten Herren von ihren Liebsten „Schatz“ genannt werden.

Auch in einer Studie aus dem Jahr 2013 belegt „Schatz“ mit 21,9% den ersten Platz unter den Kosenamen. Gleich dahinter kommen die beliebten Tiernamen „Hase“, „Bär“ und „Maus“. 2,3% der Männer werden der Statistik zufolge von ihren Freundinnen oder Ehefrauen „Schnucki“ genannt. Abgeschlagen auf den letzten Plätzen landen die besonders niedlichen Namen wie „Engel“ und Süßer“.
Statistik: Häufigste Kosenamen für Männer in Deutschland im Jahr 2013 | Statista
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Besonders beliebt sind außerdem Abkürzungen oder Verniedlichungen des Vornamens. Dabei sind die Damen in der Regel besonders kreativ und überlegen sich ständig neue Spitznamen für ihren Liebsten. Neben dem Klassiker „Schatz“ ist auch der Kosename „Liebling“ ein echter Dauerbrenner, der immer wieder gerne verwendet wird.

Wann ist der richtige Zeitpunkt um sich Kosenamen zu geben?

Wie bereits erwähnt, drücken Kosenamen Vertrauen aus. Somit ist es leicht verständlich, dass sie nicht gleich beim Kennenlernen oder innerhalb der ersten Zeit Verwendung finden sollten. Gerade Männer kann dies zu Anfang etwas abschrecken, da sie sich sofort in einer sehr beengten Beziehung fühlen und es meist lieber etwas langsamer angehen lassen.

Lernen Sie beispielsweise einen Mann über Parship kennen, so sollten Sie auf keinen Fall direkt einen Beitrag mit einem Kosenamen verfassen. Erst wenn Sie längere Zeit zusammen sind, ist dies angebracht. Außerdem beziehen sich Spitznamen auch oft auf bestimmte Charaktereigenschaften oder Verhaltensweisen des Partners. Diese können Sie ganz zu Beginn noch nicht kennen, sondern finden sie erst nach einiger Zeit heraus.

Welche Namen sind tabu?

Auch wenn die Kosenamen manchmal zutreffen, sind Varianten wie „Pupsi“ oder „Stinker“ nicht besonders beliebt bei den meisten Herren. Idealerweise suchen Sie die liebevollen Anreden einfach gemeinsam aus. Nicht nur die Geschlechter, sondern auch alle Personen sind anders und möchten anders angesprochen werden.

Vielleicht möchte Ihr Partner am liebsten bei seinem kompletten Vornamen genannt werden und kann mit Kosenamen nichts anfangen. Vielleicht hat er aber auch seit Jahren einen bestimmten Spitznamen, mit dem er unbedingt auch von Ihnen angesprochen werden möchte. All das sollten Sie in einem persönlichen Gespräch herausfinden. So stellen Sie sicher, dass sich beide Seiten mit den jeweiligen Namen wohlfühlen.

Der richtige Umgang mit Kosenamen in der Öffentlichkeit und zu Hause

Die Liebe in der Öffentlichkeit zu zeigen ist schön, was aber nicht unbedingt heißt, dass Sie Ihren Liebsten mitten in der Fußgängerzone laut „Hase“ rufen sollten. Besprechen Sie unbedingt gemeinsam, wie jeder von Ihnen in Gesellschaft von anderen oder in der Öffentlichkeit angesprochen werden möchte. In der Regel können sich die meisten Männer auch vor anderen und in der Öffentlichkeit mit dem Kosenamen „Schatz“ anfreunden. Gerade wenn seine Kumpels zum Fußballschauen vorbei kommen, sollten Sie ihn aber lieber mit seinem Namen ansprechen. Wenn Sie sich in der jeweiligen Situation unsicher sind, sollten Sie immer besser den Vornamen wählen, bevor Sie Ihren Liebsten ungewollt lächerlich machen.

Auch in den eigenen vier Wänden sollten Sie die Männer nicht nur immer mit dem Kosenamen ansprechen. Diese Verniedlichungen eignen sich für besonders intime Momente und versetzen Sie wie die in Beziehungen gebräuchliche Babysprache in Ihre eigene Beziehungswelt. Gerade wenn es um ernste Gespräche oder leidenschaftlichen und wilden Sex geht, sollten Kosenamen vor der Tür bleiben und durch die Vornamen ersetzt werden. So bleibt das Feuer länger erhalten und man nimmt sich eher gegenseitig ernst. Von Zeit zu Zeit tut auch ein Wechsel der Kosenamen gut. Fragen Sie Ihren Partner regelmäßig, ob er mit den von Ihnen ausgesuchten Kosenamen zufrieden ist. Falls nicht, sollten Sie unbedingt eine Änderung vornehmen. Auch wenn es lächerlich klingt, können ungewollte Kosenamen die Beziehung belasten.

Kosenamen und ihre Bedeutung

Jeder Vorname hat eine Bedeutung, auch wenn viele den Hintergrund ihres eigenen Namens nicht kennen. Bei Kosenamen verhält es sich ähnlich. Wählen Sie als Partnerin einen Kosenamen für Ihren Mann aus, so versteckt sich dahinter im Normalfall eine, wenn auch unbewusste, Botschaft.

Psychologen haben herausgefunden, dass sowohl Frauen, als auch Männer bei der Wahl der Kosenamen für den jeweils anderen, einen Wunsch ausdrücken. Wird der Partner beispielsweise „Pummelchen“ genannt, kann dies darauf hindeuten, dass ihm eine kleine Diät nicht schaden würde. Bei verniedlichenden Kosenamen, zum Beispiel „Süßer“, geht man dagegen davon aus, dass die Partnerin sich einen eher unterwürfigen Mann sucht. Ein Mann, der in der Beziehung „Bär“ genannt wird, wird dagegen eher als Beschützer gesehen.

Na, wo haben Sie sich selbst wieder gefunden? Wir hoffen, dass der Artikel Ihnen die Welt der Kosenamen etwas näher gebracht hat und wünschen Ihnen eine schöne gemeinsame Zeit mit ihrem „Schatz“!

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