Offene Beziehung: Fauler Kompromiss oder Liebe 2.0?

offene beziehungEs war einmal eine wunderschöne Prinzessin, die traf den stattlichen Prinz ihrer Träume und sie schwebten glücklich bis an Ende ihrer Tage auf Wolke Sieben. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Soweit so märchenhaft. Heute dauert die Ewigkeit ewig – kann da ein Partner tatsächlich genügen? In jeder Hinsicht? Oder vergnügen sich die Königskinder vielleicht anderweitig?

Liebe ohne körperliche Treue – Viele tun es, wenige reden darüber.

Das Konzept der lebenslangen romantischen Liebe zu einer einzigen Person überstrahlt als Ideal viele andere Vorstellungen. Aber: Wie realistisch ist es? Wie viel Selbstdisziplin erfordert es, stets der Versuchung zu widerstehen? Kann man diese Energie vielleicht konstruktiver einsetzen?

Augen zu und durch?

Eine Möglichkeit: Sex mit anderen in Kombination mit Offenheit und Ehrlichkeit dem Partner gegenüber. Nicht selten ist ja der Vertrauensbruch weit schmerzhafter als die schnelle Auswärts-Nummer an sich. Also: Anything goes? Wer kommt denn mit einer derartigen Option auf Dauer klar? Andererseits: Ist das Modell offene Beziehung / Polyamorie nicht vielleicht sogar viel realistischer und erfolgversprechender in Zeiten wie diesen? Oder bleibt immer irgendjemand auf der Strecke?

Jedem Tierchen sein Pläsierchen

Vielseitig interessierte Menschen kennen das Konzept eventuell aus dem Freundeskreis: Man erwartet einfach nicht, dass der beste Freund / die beste Freundin alle schrägen Hobbies und Freizeitaktivitäten teilt, sondern hat unzählige Gleichgesinnte für ganz spezielle Vorlieben. Keine faulen Kompromisse, keine Zwangsbeglückungen – Der eine kann nicht genug von Ballettaufführungen bekommen, mit der anderen tanzt man regelmäßig auf dem Tisch. Auch wenn die Arrangements im Detail ebenso unterschiedlich sind wie die Bezeichnungen – derzeit im Trend scheint etwa das Modell „Polyamorie“ – eines scheint sich herauszukristallisieren: Jede Beziehung ist anders. Und wenn alle Beteiligten zufrieden sind, dann gibt es wenig gegen die jeweilige Lebensform einzuwenden.

Kann eine offene Beziehung funktionieren?

Tja: Eine einfache Ja/Nein-Antwort wäre schön, nicht wahr? Aber selbst Experten sind sich über diese Frage nicht einig. Festzustellen ist: Vielfach schlittert man am Ende einer langen Partnerschaft, die an der großen „Bürde“ körperliche Treue zu zerbrechen droht, in ein alternatives Modell. Was für die einen der Anfang vom Ende ist kann jedenfalls nur dann eine Chance haben, wenn keiner der Beteiligten sich nur aus Angst auf einen für ihn faulen Kompromiss einlässt.

Wie führt man eine derartige Partnerschaft?

Die Details sind so zahlreich wie die Fehler, die man dabei begehen kann. Aussagekräftige repräsentative Langzeitstudien fehlen bis dato. Beispiele für und gegen diese Lebensform können so gut wie nie auf die Gesamtbevölkerung umgesetzt werden. Freigeister wie Künstler und Querdenker haben sich immer schon an derartige Experimente heran gewagt. Skeptiker meinen, dass dabei immer schon einzelne Beteiligte auf der Strecke geblieben sind. Da man aber in niemanden hinein schauen kann, bleibt es unterm Strich bis dato ein Rätsel.

Nichts als die Wahrheit?

DreiecksbeziehungSich immer wieder in neue Menschen zu „verschauen“ oder gar zu verlieben kann man / frau kaum verhindern. Befürworter der offenen Variante wollen nicht, dass diese wunderbaren Gefühle als etwas Schlechtes oder Bedrohliches angesehen werden. Diese Befindlichkeiten sind also anzuerkennen. Körperlich muss aber – im Gegensatz zum Vorurteil – nicht unter allen Umständen etwas laufen. So oder so: Eine ganz wichtige persönliche Entscheidung ist die Frage „Was genau will ich wissen?“.

Im Vorfeld müssen einige Regeln festgelegt werden. Auch wenn natürlich ein Ausbrechen aus dem strengen herkömmlichen Regelwerk eine wichtige Triebfeder darstellt, kann eine zu leichtfertige Herangehensweise tiefe Gräben aufreißen.

Ja, man selbst und das Herzblatt soll sich konstant weiterentwickeln können. Spirituelles und psychisches Wachstum jederzeit ein brandneues, aufregendes „Ich bin in dich verliebt“ zulassen. Dieses Gefühl der ganz frischen Schmetterlinge im Bauch wird parallel und nicht in Konkurrenz zum tiefen „Ich liebe dich“ angesehen.

Grundsätzlich muss ein „Ich habe da wen kennengelernt“ aber noch lange nicht heißen „Ich will etwas mit jemandem anderen anfangen“. Oft genügt die Möglichkeit völlig – und das Gefühl, sich gegenseitig nicht einzuschränken, sondern dem Anderen neue Erfahrungen von Herzen zu gönnen. Allerdings: Wenn es doch in der Horizontalen endet: Will ich wirklich die Details wissen, wie es war? Vergleicht man sich nicht automatisch? Schnürt es Liebenden nicht zwangsläufig Herz und Kehle zu, wenn das Objekt der Begierde von jemandem anderen schwärmt?

Jene, die es ausprobiert haben, scheinen unterschiedliche Schlussfolgerungen zu ziehen. Ja: Da man dem anderen ohnehin anmerkt, dass da etwas “im Busch“ ist, schwört so mancher auf völlige Transparenz. Klingt vernünftig. Praktische Selbstversuche zeigen allerdings: Der Teufel schläft nicht. Und viele Konstellationen sind wohl eher zum Scheitern verurteilt. Heißt: Steht man wirklich komplett drüber, wenn man dem Betthupferl von gestern heute bei der Geburtstagsparty des Enkerls über den Weg läuft? Man entdeckt, dass man gemeinsame Freunde und Bekannte hat, die vermutlich nicht alle nachvollziehen können, was sich da genau abspielt? Was, wenn Nachwuchs im Spiel ist und Fragen stellt? Und vor allem: Unschuldig bei jeder Gelegenheit drauflos plappert diesbezüglich?

Häufig wird man aus Erfahrung klug und macht daher verbindlich aus: Niemand aus dem Freundes- und Bekanntenkreis. Um sicherzugehen: Vorher abklären!

Secrets and Lies

Wer jetzt sofort denkt: „Na das klingt ja nicht sehr spontan!“, der hat vermutlich recht. Da Vertrauen und ein gewisser verantwortungsvoller Umgang mit eventuellen Folgen und „Kollateralschäden“ ein essentieller Aspekt ist, muss – zumindest im engeren Umfeld – aber eben das eine oder andere Detail bedacht werden. „Nicht in der eigenen Stadt“ kann eine Regel sein, die daraus resultiert. So mancher geht einen Schritt weiter und „erlaubt“ Abenteuer ohne „Beichte“ davor oder danach außerhalb der Homebase. What happens in Vegas, stays in Vegas …

The more the merrier?

Eine heikle Balance also und eine Ab-und Herantasten zwischen persönlichem Freiraum und gemeinsamer Wohlfühlzone. Ein Tanz zwischen Theorie und Praxis, denn Eifersucht lässt sich einfach nicht auf Knopfdruck abstellen. Selbst wenn man sie als Egoismus ansieht. Aber vielleicht ist es ja doch einen Versuch wert? Besser gesagt: Lohnt es sich nicht tatsächlich, das Besitzdenken über Bord zu werfen und gelegentlichen Ausflügen mit derselben stoischen Gelassenheit begegnen, wie wenn der Partner mit Freunden Fußball spielen geht? Können wir der besseren Hälfte nicht einfach einen spaßigen Abend bei einer ausgelassenen Sexparty gönnen?

Contenance bewahren und „Drüber stehen“ um jeden Preis? Verleugnet man damit nicht schlicht seine Gefühle? Wie schafft man es, sich nicht vom Zauber des Neuen und Unbekannten bedroht zu fühlen und gewiss zu sein, dass mehrere unterschiedliche Individuen ganz von einander unabhängig zusammen sein wollen. Sexuell. Oder spirituell. Im Idealfall: Beides.

Polyamorie – Vielfältige Liebe als Zukunftsmodell?

Jeder mit jedem, Harem, freie Liebe ohne Einschränkung: Viele Mythen entsprechen einfach nicht den tatsächlichen Lebenskonzepten. Polyamorie hat als Symbol ein Herz mit integrierten Zeichen der Unendlichkeit. Das englische Kunstwort „Polyamory aus dem Griechischen „viel, mehrere“ und Latein „Liebe“ steht für den Oberbegriff einer Praxis, Liebesbeziehungen zu mehr als einem Menschen zur selben Zeit zu pflegen. Wichtig: Das volle Wissen und Einverständnis aller beteiligten Partner.]

Die Bindungen sind langfristig und vertrauensvoll konzipiert und schließen Verliebtheit, Zärtlichkeit und Sexualität ein.

Die nichtmonogamen Beziehungen sind auf emotionaler Ebene vergleichbar mit Freundschaften oder familiären Bindungen, haben aber eine große sexuelle Komponente, Nicht selten haben Beteiligte bisexuelle Neigungen, die gemeinsam mit dem „Hauptpartner“ ausgelebt werden können.

Dieses Konzept stellt ganz grundsätzlich die Vorstellung in Frage, dass eine Zweierbeziehung die einzig erstrebenswerte oder mögliche Form eines glücklichen Zusammenlebens darstellt.

Ähnlich angelegt ist die Idee einer offenen Beziehung /Partnerschaft /Ehe, in der die „Außenkontakte“ allerdings unterschiedlich tief gehen können. Die Beteiligten stehen einander grundsätzlich und wissentlich die Freiheit zu, auch andere Partner, insbesondere Sexualpartner zu haben. Mit einem Konflikt mit konventionellen Erwartungen an und Moralvorstellungen muss man / frau umgehen können.

Kein Synonym: Offene Beziehung versus Polyamorie

Auch wenn Einzelfälle ähnlich anmuten können, besteht ein essentieller Unterschied: Die Offenheit in einer offenen Beziehung fokussiert in erster Linie auf den sexuellen Aspekt. Gerade in dieser Hinsicht werden meist strikte Beschränkungen festgelegt, was bei Polyamorie oftmals immer wieder neu ausdiskutiert wird.

Beziehungskrisen und Fremdgehen sind übrigens auch diesen Konzepten keineswegs völlig fremd. Je nach Beziehungsform wird zwar die klassische Monogamie abgelehnt, ein kompletter Freibrief ist das aber so gut wie nie.

Wenn die neue Freundin aus Bindungsangst Exklusivität ausschließt, hat ihr Herzblatt schlechte Karten. Vor allem, wenn der Wunsch nach sexueller Untreue einseitig ist, kann am Ende kaum Zufriedenheit bei allen Beteiligten aufkommen. Selbst dann, wenn man am eigenen Leib erfahren hat, dass Geheimnisse das Verletzendste an einem Seitensprung sein können. Manchmal ist das beste Ende für eine monogame Bindung die Scheidung – eifersüchtig andere Konstellationen zu ertragen würde kein Psychologe raten.

Friends with Benefits versus Eifersucht, Einsamkeit und Ehekrise?

Friends with BenefitsBei der Partnersuche setzt jeder auf eine ganz eigene Zusammensetzung aus romantischen, freundschaftlichen und sexuellen Komponenten. In letzter Zeit scheint es eine Häufigkeit an Versuchen zu geben, den nicht unbedingt exklusiven Begriff „Herzensmensch“ neu zu definieren.

Sex und Gefühle trennen zu wollen scheint bei beiden Geschlechtern en Vogue – Ist das  Ende der Monogamie gekommen? Passt die Vorstellung vielleicht einfach nicht für jeden? Es gibt nun mal Einzelgänger, Gruppenwesen und Freigeister, die ihre ganz individuellen Bedürfnisse im sozialen Umfeld suchen. Und finden.

Viele aufregend-atemberaubende neue Erfahrungen mit unterschiedlichen Bezugspersonen gleichzeitig sammeln zu dürfen, die voneinander wissen und einander sogar mögen und bereichern, klingt spannend, aufregend und toll. Die „Beziehungsarbeit“ muss allerdings auch unter einander stattfinden. Mehrere Individuen unter einen Hut zu bringen, erfordert durchaus Energie und Organisation. Manchmal schlittert man durch einen Wechsel der Umstände – etwa räumliche Trennungen – in derartige Konstellationen und glaubt so, das Beste aus allen Welten zu bekommen.

Ein Gefühl von Gemeinschaft, Einheit und Fürsorge kann auch im Rahmen von Gruppendynamik aufkommen. Vielleicht entsteht ja tatsächliche eine Emotion à la Wunschfamilie oder heimeliges Nest…

Leider besteht die Gefahr einer Projektion von sich auf alle Beteiligten: unterschiedlichste Interessen und Bedürfnisse können sich in absoluter Verunsicherung manifestieren, selbst wenn sich alle größte Mühe geben.

Offen über unsere Wünsche und Bedürfnisse kommunizieren kann man allerdings nur dann, wenn man diese kennt. Das setzt ein grundsätzliches In-sich-Selbst-Ruhen voraus. Und eine gesunde Balance an Egoismus und Gruppenkompatibilität.

Anfang vom Ende?

Nicht selten ist der Freibrief zum Seitensprung ein lahmer Versuch mit wenig Eigeninitiative, wieder mehr Prickeln in eine Beziehung zu bringen. Als allerletzter Ausweg, wenn alles Andere gescheitert ist und man nur noch neben einander her lebt. Ein radikaler Schlussstrich wird aus Gründen wie Bequemlichkeit und Finanzen aufgeschoben. Aufregend, neu, abenteuerlich soll das Leben aber doch rasch werden.

Sündige Stunden außerhalb als Alternativprogramm zum drögen Ehealltag sollen den Kick verschaffen, den man schon so lange nicht mehr spürt. Tja – Warum dann nicht mit erhobenem Haupt einen Schlussstrich ziehen und es tatsächlich mit einer Freundschaft versuchen? Viel spielt sich ja meist im Ehebett ohnehin nicht mehr ab.

Fremdgehen mit Erlaubnis, ohne dabei die eigene Beziehung aufs Spiel zu setzen. Komfort und liebevoller Umgang in der Partnerschaft , Respekt und aufregende Abenteuer gleichzeitig: Eine verlockende Abwechslung, aber kann das gut gehen? Was, wenn man sich doch Hals über Kopf verliebt? Kann man diese Möglichkeit ja ausschließen? Und, last but not least: Ist eine derartige Herangehensweise jemals fair gegenüber den Dritten? Muss nicht irgendjemand zwangsläufig auf der Strecke bleiben?

Die diesbezüglichen Erfahrungen sind völlig unterschiedlich. Nicht zuletzt deshalb, weil jeder sein „Binkerl“ aus vorherigen Bindungen mit sich trägt.

Unbewusste emotionale Erwartungen

Paartherapeuten zeigen sich durchaus skeptisch. Selbstwert und Sicherheit findet man heute oft nicht mehr durch die soziale Umwelt, sondern in der Paarbeziehung. Abenteuer können außerhalb das Grundbedürfnis nach Sicherheit und Geborgenheit verletzen.

Fazit: Sündig oder sinnvoll?

Oft stolpern Paare in das Experiment „offene Beziehung“ nach jahrzehntelangen Partnerschaften. Und schmerzhaften heimlichen Seitensprüngen. Ehrlichkeit kann eine Bereicherung sein – oft ist das Vertrauen allerdings so geschädigt, dass der Anfang vom Ende längst absehbar ist. Dann hält man an etwas längst Zerstörtem unnötig lange fest.

Emotionale Nähe und Liebe ja bitte, sexuelle Exklusivität nein danke – ob beides tatsächlich zu vereinbaren ist? Das muss man ganz individuell herausfinden. Drum suche, wer sie ewig bindet… Die Diskrepanz zwischen sicherem Hafen und Abwechslung im Bett spricht für die Liebe ohne körperliche Treue. Ob es das wert ist, zeigt nur der Selbstversuch.

Wer Treue bewahrt, kennt nur die triviale Seite der Liebe. Nur die Treulosen kennen die Tragödien der Liebe. Oscar Wilde

Kommunikationsprobleme zwischen Mann und Frau

Wir müssen reden!

Männer und Frauen kommunizieren unterschiedlichDie wohl meist gefürchtetsten drei Worte in einer Beziehung. Sehr, sehr oft der Anfang vom Ende. Meist ist es viel zu spät, um die Gräben noch zu überwinden. Das Ungesagte hat sich zu einer Mauer aufgetürmt, die keiner der Beteiligten mehr einreißen kann. Oder will. Sprechen Marsianer und Venus-Bewohnerinnen einfach nicht dieselbe Sprache? Die Erfahrung zeigt: Ja. Häufig. Viel zu häufig.

Man(n) kann nicht nicht kommunizieren, postulierte einer, der es wissen muss. Ob Wissenschaftler Paul Watzlawick je im zwischenmenschlichen Bereich am Schweigen der Männer gescheitert ist, kann an dieser Stelle nicht geklärt werden. Funkstille tut einer Beziehung jedenfalls nie gut. Ohne Austausch verliert man sich jedenfalls früher oder später. Den kann man zwar nicht auf Biegen und Brechen erzwingen, aber lernen und üben. Und vor allem: Pflegen. „Wir haben uns auseinander gelebt“ bedeutet nicht selten: Wir haben uns viel zu lange nicht mehr die Zeit genommen, zu reden. Und: Zuzuhören!

Du verstehst mich nicht!

Kommunikationsexperten befassen sich jedenfalls schon lange mit dem zwischengeschlechtlichen Kontakt. Der muss nicht nur verbal ausfallen. Auch wenn die zahllosen Klischees von den weiblichen Plaudertaschen und mundfaulen Schweigern nicht aussterben – Anders, als immer wieder behauptet, sprudeln aus beiden Geschlechtern mehrere Tausend Wörter pro Tag heraus. Wie viele genau, konnte bis dato nicht wissenschaftlich fundiert eruiert werden. Fakt dürfte sein: Die Zahlen nähern sich einander an. Im Durchschnitt und in unseren Breiten jedenfalls. Allerdings reden wir zielstrebig und nicht selten permanent an einander vorbei.

Dabei stolpern Paare – bei aller Liebe – auch über ihre eigenen Muster: Subtilität kommt bei Ihm oft einfach nicht an, und bei notorischem Keppeln und Jammern schaltet er flugs auf Durchzug. Sie hingegen ignoriert gerne, was sie nicht sehen will. Wird er immer stiller, kann es gut sein, dass er sich – getreu dem höflichen Motto „Hast du nichts Nettes zu sagen, sag gar nichts“ auf dem inneren Rückzug befindet. Oder aber aus seiner Sicht ist alles paletti, und der Herr schweigt einfach selig vor sich hin. Sollte sich das Kommunikationsverhalten jedenfalls drastisch ändern, heißt es: Hinschauen. Analysieren. Irgendeinen Grund gibt es fast immer. Und wenn es nur daran liegt, dass er sich im Büro den ganzen Tag von der rhetorischen Schokoladenseite zeigen musste…

Kommunikationsprobleme entstehen nicht zuletzt aus jahrhundertealten, tradierten Geschlechterrollen. Frauensprache in Männersprache zu übersetzen und umgekehrt zählt zu den Herausforderungen funktionierender Zweisamkeit.

Übung macht den Meister

Plappermäuler haben einen großen Vorteil: Die Übung. Jedenfalls in ihrer Funktion als Sender. Kommunikation besteht aber aus drei essentiellen Faktoren: Sender – Empfänger – Botschaft. Zuhören kann wichtiger sein als selbst zu sprechen. Das Gesagte kann völlig nachrangig sein, wenn es vor allem darum geht, wieder Kontakt zum anderen aufzunehmen. Ohne letzteren keine Intimität, Sexualität, oder irgendeine Art des Austausches.

Männergespräche

Kennen Sie das? Er trifft sich mit Freunden, verbringt mehrere Stunden mit ihnen. Kehrt zurück, Sie fragt „Was gibt es Neues bei XY?“ und Er hat keinerlei Updates. Null. Dabei kriselt es beim einen, der andere hat eine neue Freundin, der Nachwuchs wurde endlich eingeschult usw. „Worüber habt ihr denn gesprochen?“ fragt man sich als bessere Hälfte. Das starke Geschlecht kommuniziert untereinander völlig anders als die Damen. Und in ihrer Plauder-Welt dreht sich ganz oft alles um banale Gemeinsamkeiten: Sport, Job, Arbeit, Autos. Meist Anlass-bezogen. Und vor Allem: Aufgabenbezogen.

Klischees? Mitnichten. Einfach drauf los plaudern über die Banalitäten des Alltags haben viele nicht gelernt. Die Ladies hingegen kennen eines gut: Im Zuge des unbedarften Drauf-los-Quatschens lösen sich ganz oft Fragen und Probleme, von denen sie bis dato gar nicht wussten, dass sie überhaupt Thema waren. Und so kommt es im besten Fall gar nicht erst zu einem Riesenknäuel an Missverständnissen und Unklarheiten, die aufzudröseln viel mehr Mühe macht als eine rechtzeitige Auseinandersetzung. Durch die konstante Auseinandersetzung miteinander haben die Mädels nicht zuletzt eine wichtige Fertigkeit erworben: Sie erkennen bei ihren Geschlechtsgenossinnen im Plauderton erste Warn- und Alarmsignale und assistieren durch nachfragen und bis zum „Durchkauen“ detailliertes Analysieren schon im Vorfeld, wo ein Stolperstein lauern könnte.

Hallo! Ist da jemand?

Versucht man dann mit dem Holden auf einer ähnlichen Ebene, das Gespräch fortzusetzen, überfordert man ihn schnell. „Komm auf den Punkt!“ scheint er immer wieder zu fordern. Doch den versucht sie grade selbst, zu finden. Oder zu erkennen, ob es überhaupt einen gibt.

Venus ruft Mars?

Vielleicht sind es ja wirklich zwei verschiedene Sprachen. Hinter  Du hörst mir gar nicht zu! Du redest zu viel! Steckt oft die Botschaft: Ich bin mit der Situation überfordert. Ich brauche einen Übersetzer!

Vielleicht hilft ja eine Betrachtung: Worüber redet er mit seinen Buddies? Tja, Klischee hallo: Vor allem über die Firma. Wie läuft’s bei dir? Heißt vorwiegend: Wie geht es im Job. Da kann es in Herzensangelegenheiten noch so sehr kriseln, er wird sich nicht flugs in dieser Causa Rat holen, sondern banale Anekdoten aus seinem Berufsleben von sich geben. Eventuell dann im Nebensatz seufzend irgendetwas Ironisches über den Hausdrachen erzählen.

Es folgen Maschinen aller Art als Thema, und dann eventuelles Aktuelles aus aller Welt wie Sport oder Ähnliches. Herzensangelegenheiten lassen sich die Herren auch unter einander eher aus der Nase ziehen. Und auch dann überrascht es vermutlich die Kumpels nicht, wenn er nur Fakten teilt. Heißt: Die Information „Ich lasse mich scheiden“ kann das Allererste sein, was das nahe Umfeld über Beziehungsprobleme erfährt. Klingt komisch, ist aber so!

Dass vor diesem Hintergrund die banale Frage „Was denkst du gerade?“ zu Irritationen führen kann, verwundert wenig. Auch „Was gibt´s Neues?“ können beim Homo sapiens völlig andere Assoziationen hervorrufen –  je nachdem, ob man über X und Y Chromosomen verfügt.

„Er / Sie redet zu viel“ ist übrigens auch Ansichtssache. Für die Herren bedeutet dies meist: „Plappert über Dinge, die mich nicht interessieren“. Und die Damen kritisieren sehr häufig, dass ER Monologe über sich selbst hält.

 

Tipps

Ist also Hopfen und Malz verloren? Das wäre ja noch schöner!

Mit dieser Übersetzungshilfe klappt´s besser, versprochen!

Die Damen mögen´s gerne indirekt, die Herren allerdings haben es nicht wirklich mit dem Zaunpfahl-Winken. „Verschlüsselte“ Botschaften kommen selten an. Und noch seltener gut. Klar gibt es auf beiden Seiten Meister der Manipulation – Aber wir wollen uns hier dem Austausch auf Augenhöhe widmen.

Statt dezenten Hinweisen bitte also konkrete Ansagen!!

Fünf Faktoren sind entscheidend.

  1. Der richtigen Zeitpunkt

Unterbricht man jemanden unvermittelt bei einer wichtigen Beschäftigung, erntet man vor allem Widerstand. Während einer möglich angenehm gestalteten Pause dann kurz und bündig, umgehend, freundlich und doch hartnäckig zum Punkt kommen!!

  1. Forderungen vermeiden

Das innere Alarmsystem schrillt schnell in höchsten Tönen, wenn man sich in die Ecke gedrängt fühlt. Klassische Abwehrreaktionen vernebeln schnell den Blick aufs Wesentliche. Sachkompetenz und Motivation fördern die Fähigkeit zur Problemlösung. Im Zweifelsfall lieber um etwas bitten und um Rat fragen als es verlangen.

  1. In der Kürze liegt oft die Würze

Langatmige Einleitungen nerven schnell. Schier endlose Begründungen detto. Klare und simple Kommunikation hingegen überzeugt. Wenn es nach Überredungsgeschwafel ausschaut, machen wir alle schnell dicht. Nachfragen und konstruktives Input hingegen schadet eigentlich nie.

  1. Direktheit siegt – aber nur konkret

Was will man wem genau warum vermitteln? Sich vorher selbst kurz darüber klar zu werden kann entscheidend sein. Die meisten von uns freuen uns sehr, wenn man sich in einer konkreten Sache explizit an uns wendet. “Sag, du hast doch damals diese Troubles mit XY so elegant gelöst, vielleicht kannst du mir ja einen Tipp geben in Sachen…“ wirkt nicht selten selbst beim größten Schweiger. Auf der anderen Seite kann ein „Jetzt kennen wir uns schon so lange und haben uns noch nie über YZ unterhalten“ kann weit mehr bewirken als „Erzähl mir was“. Faustregel: Je genauer Frau weiß, was sie (erfahren) will, desto eher wird Mann sie verstehen.
No-Gos sind vorwurfsvolle, verallgemeinernde Plattitüde à la „Immer muss ich dir alles aus der Nase ziehen“, oder „Nie erzählst du mir etwas“.

  1. Konjunktive vermeiden

Der Sprachgebrauch in der Arbeitswelt besteht meist aus eindeutigen Ansagen. Den sind die Herren der Schöpfung gewöhnt. Klingt banal, aber wenn man es sich laut selbst vorsagt, merkt man: „Wir könnten mal wieder ausgehen“ „Würdest du nicht auch gerne ans Meer fahren (Antwort: „Ja“ und die Sache ist abgehakt) hat eine ganz andere Dynamik als „Komm, wir planen jetzt einen Pärchen-Abend, der uns beiden Spaß macht“ oder „Lass uns noch heute einen Urlaub buchen!“. Für Frauen klingt das höflicher, Männer sind eher irritiert und haken die Konversation im Handumdrehen ab.

Vielleicht ein evolutionäres Erbe. „Man könnte sich gegen den Säbelzahntiger schützen“ scheint tatsächlich wenig zielführend.

Staunen und Wundern

Auch wenn es gerade in Sachen Kommunikationsverhalten zwischen den Geschlechtern so häufig scheint, als wäre es ohne Hilfe professioneller Psychologie unmöglich, auf einen Nenner zu kommen, liegt Vieles schlicht an der Einstellung. Die Geschichte von Partnerschaften ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Der renommierte Paarberater Michael Mary empfiehlt schlicht einen offenen, neugierigen Blickwinkel. Der Partner, die exotische Spezies von einem anderen Kontinent. Was hat sein geheimnisumwitternder Stamm für einen Gesprächs- und Kommunikationsstil? Auf welcher verbalen Ebene kann ich mich mit ihm austauschen?

Sehen wir den Austausch doch einmal wie das „Mit-Händen-und-Füßen-Gestikuliere“ in einem fremden Land, dessen Sprache wir nicht beherrschen. Aufgabenbezogen. Muss man elegant-eloquent die typischen lokalen Köstlichkeiten bestellen können. Was zählt ist, dass man am Ende des Tages gemeinsam neue Erinnerungen geschaffen hat, die verbinden.

Mein Partner, das fremde Wesen. Wenn man sich den Zauber des Unbekannten und Rätselhaften bewahren kann, ist die komplexe Aufgabe der Kommunikation und des Austausches eine atemberaubende Reise, die beide Seiten bereichert. Hineinschauen kann niemand in den anderen – und zu erwarten, dass das Herzblatt Gedanken lesen kann, ist schlicht zu viel verlangt.

Übersetzungshilfen schaden nie. Nachfragen auch nicht. Jeder hat seine Eigenheiten. Manchmal können wir einfach nicht auf den Punkt kommen und sagen das eine und meinen das andere. Das geschieht nur allzu oft völlig unbewusst, daher sind Vorwürfe diesbezüglich selten angebracht. Interpretieren wir weniger, kommunizieren wir mehr.

Wie meinst du das? Warum fasziniert dich das? Was für einen Stellenwert hat das in deiner Welt? Kann es sein, dass… Was würdest du an der momentanen Situation am liebsten ändern? Was gefällt dir in deinem Leben derzeit am besten?

Der kleine feine Unterschied wird in vielerlei Hinsicht auch biologistisch erklärt. Vielleicht haben wir kaum Chancen, weil wir die beiden Gehirnhälften unterschiedlich nützen. Und das Sprachzentrum schlicht anders platziert ist. Vielleicht werden wir es nie erfahren. Ja, Männer sind anders. Frauen auch. Aber vielleicht macht es ja gerade das so spannend. Meister großer Worte fallen nur spärlich vom Himmel, und wenn, dann landet man trotzdem nicht zwangsläufig im siebtem Himmel mit ihnen.

Ordnung in die Gedanken bringen

Eventuell verarbeiten wir ja etwa die unspektakulären Geschehnisse des Alltages abends einfach differenziert. Während Sie Ihn gern an der Türe mit ihren Erlebnissen bombardiert, braucht er eben eine Weile, um in Ruhe seine Gedanken zu ordnen. Weil er sie nur dann teilen kann. Sie ordnet und teilt gleichzeitig. Aber wir alle kennen mittlerweile auch Gegenbeispiele, oder? Nicht alle Damen telefonieren gerne stundenlang ohne konkreten Anlass, manche Herren sind die besten Zuhörer.

Über Gefühle zu reden oder Probleme breitzutreten, hat das schöne Geschlecht eher gelernt und perfektioniert. Er sieht keinen Sinn darin, jemanden mit hinter zu ziehen, solange es keine handfesten Lösungsstrategien gibt. Das kommt nicht zwangsläufig einem Vertrauensmangel gleich. Harte Fakten sind ihre Welt, so wurden sie fast durch die Bank erzogen. Da mangelt es sogar am Vokabular. Vielleicht leiden die Herren ja so dermaßen ausgiebig, wenn sie verschnupft sind? Wer weiß. Jedenfalls funktioniert die Kommunikation nur ganz selten von Null auf Hundert. Lässt man den Besten über seine Lieblings-Topics plaudern, stehen die Chancen besser, danach etwas tiefer zu gehen.

Übung macht den Meister. Kleine Rituale auch. Häufig spricht er im Laufe einer Partnerschaft immer weniger. Schade! Ein einfühlsames SMS, ein paar liebe Worte auf einem Post-it am Kühlschrank, so manch ein verliebter Schweiger schafft es doch, Zeichen zu setzen und sein Herz wenn schon nicht auf der Zunge zu tragen, doch in Buchstabenform auszuschütten. Dass das kein Zeihen von Schwäche ist, muss sich wohl noch flächendeckend herumsprechen. Reden wir darüber!

„That´s when you know you found someone really special. When you can just shut the f* up for a minute an comfortably enjoy the silence“ Pulp Fiction, Mia

Krankhafte Eifersucht: Anzeichen & wie Sie damit umgehen

eifersüchtigEifersucht gehört zu jeder Beziehung dazu und ist wichtig. Oder etwa doch nicht? Eifersucht kann viele Gesichter haben und schnell Maße annehmen, die nicht mehr der Normalität entsprechen.

Doch, woran erkennt man krankhafte Eifersucht, woher kommt sie und was kann man dagegen tun? All diese Fragen möchten wir im nachfolgenden Artikel klären und allen Lesern helfen, die von diesem Problem betroffen sind.

 Ab wann kann man von krankhafter Eifersucht sprechen?

Eifersucht kann schleichend beginnen und dann immer extremer werden. Nach oben bis hin zum Eifersuchtsanfall sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Nachfolgend erklären wir Ihnen anhand von einigen Anzeichen, woran Sie einfach erkennen können, ob es sich in Ihrem Fall bereits um eine krankhafte Form des Gefühls handelt.

  1. Ständige Vorwürfe bestimmen den Beziehungsalltag

Egal, ob Sie das Gefühl haben, dass Sie selbst krankhaft eifersüchtig sind oder erkennen möchten, ob dies bei Ihrem Partner der Fall ist. Die Anzeichen sind die gleichen. Sehr eifersüchtige Personen fallen im Beziehungsalltag dadurch auf, dass sie dem Partner ständig Vorwürfe machen. Sie gehen immer wieder davon aus, betrogen zu werden und denken, dass der Partner jemanden anderen hübscher findet. Somit muss man sich am laufenden Band gegen diese Vorwürfe der Untreue verteidigen.

  1. Spionage wohin das Auge reicht

Eifersüchtige Menschen können in Beziehungen sehr schwer vertrauen. Um sich sicher zu sein, nicht betrogen zu werden, durchsuchen sie Handys, Bücher und Computer oder sehen die Taschen durch. Erst wenn sie nichts finden, können sie wieder beruhigt sein.

  1. Zusammen ausgehen ist Stress pur

Auch beim gemeinsamen Ausgehen gibt es mit eifersüchtigen Partnern meist Probleme. Die Person hat dann das Gefühl, dass andere Männer oder Frauen eher das Interesse der Partnerin oder des Partners erregen. Sie fühlen sich unwichtig und übergangen und sorgen dann in ihrem Eifersuchtswahn für schlechte Stimmung und erneute Vorwürfe.

  1. Besitzergreifendes Verhalten und Isolation

Wie eifersüchtig jemand wirklich ist, können meist die Freunde des Partners erkennen. Brechen nach und nach alle Kontakte ab, liegt das häufig an der krankhaften Eifersucht, welche die Partner zur vollkommenen Isolation zwingt.

  1. Die betroffene Person leidet körperlich

Personen, die selbst krankhaft eifersüchtig sind, leiden meist selbst extrem unter der ständigen Verlustangst. Häufig sind sie von starken Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Übelkeit geplagt. Die körperlichen Symptome, welche durch die psychische Belastung verursacht werden, können sehr vielseitig sein und sind deshalb nicht leicht zuzuordnen.

Gründe für krankhafte Eifersucht

Vielleicht denken Sie auf den ersten Blick, dass es keinen Grund für ein derartiges Verhalten geben kann. Doch die Gründe für Eifersucht sind vielfältig. Hat man sie erst einmal verstanden, weiß man auch, wie die Personen sich fühlen und kann ihr Verhalten eher nachvollziehen.

  1. Mangelnde Bestätigung in der Kindheit

Egal ob die krankhafte Eifersucht bei Männern oder bei Frauen auftaucht, sie kommt meist aus der Kindheit. Die Personen haben in dieser Zeit nicht die nötige Bestätigung erhalten und können sich aus diesem Grund heute nicht als liebenswert ansehen. Sie haben kein gutes Verhältnis zu sich selbst und verfügen über ein sehr geringes Selbstbewusstsein.

  1. Schlimme Verluste prägten die Kindheit

Auch Verluste in der Kindheit können eine Person stark beeinflussen. Dabei ist es egal, ob sich die Eltern trennten oder eine wichtige Person starb. Die betroffenen Menschen hatten in der Kindheit das Gefühl verlassen zu werden und fühlten sich einsam. Dieses Gefühl begleitet sie bis heute.

  1. Verlusterfahrungen in vorangegangen Beziehungen

Wer schon einmal betrogen wurde, kann das meist nur schwer vergessen und hat große Probleme damit, wieder Vertrauen zu einer Person zu fassen. Zu groß ist die Angst, dass es wieder zu einem Seitensprung des Partners kommen könnte.

Auswege aus der Eifersucht:

Die Heilung der Eifersucht ist schwer, da die Probleme meist sehr tief sitzen. Deshalb ist es zuerst einmal wichtig, die Personen zu verstehen. Krankhaft eifersüchtige Menschen sehen sich selbst als wenig liebenswert an und sind deshalb von der Meinung anderer und deren Bestätigung, abhängig. Erhalten sie beides nicht ständig vom Partner, haben sie große Angst ihn zu verlieren und engen ihn deshalb immer mehr ein. Mit den nachfolgenden Tipps können aber durchaus Auswege aus der Eifersucht gefunden werden.

  • Therapie: Eine Heilung der Eifersucht kann nur durch eine Therapie beim Psychologen gelingen. Ein solcher Schritt ist unbedingt nötig, wenn beide Partner stark unter dem Problem leiden. Auch wenn die eifersüchtige Person merkt, dass sie häufig negative Gefühle dem Partner gegenüber hat, macht der Schritt Sinn. Eine Therapie kann vor allem bei großen Verlustängsten eine gute Möglichkeit sein um die daraus resultierenden Beziehungsprobleme in den Griff zu bekommen.
  • Bewusst die Eifersucht abschalten: Das klingt schwer, aber wenn die Betroffenen sich immer wieder bewusst vorsagen, dass sie jetzt keine Eifersucht empfinden möchten, kann dies zumindest ein erster Schritt sein.
  • Positive Gedanken: Die Personen sollten sich zudem fragen, warum der Partner trotz aller Schwierigkeiten mit ihnen zusammen ist. Er wäre vermutlich längst über alle Berge, wenn seine Liebe nicht wäre. Es kann helfen, eine Liste anzufertigen, auf der steht, wieso man dem Partner vertrauen kann und womit man ihm etwas Gutes tun kann.
  • Ablenkung als optimales Arzneimittel: Wer zu viel Zeit hat, denkt ständig nach. Wenn sich die Eifersucht wieder versucht ihren Weg zu bahnen, muss sie deshalb einfach durch Sport, das Treffen mit Freunden oder ein anderes Hobby ausgeschaltet werden.
  • Ängste bewusst machen und Schuld nicht beim Partner suchen: Verlustängste sind menschlich und um etwas gegen sie tun zu können, ist es wichtig, sie anzuerkennen. Wer weiß, woher seine Ängste kommen, kann besser etwas gegen sie tun. Wichtig ist deshalb, die Schuld auf keinen Fall beim Partner zu suchen. Offene Gespräche können hierfür sehr hilfreich sein. Viele Partner erkennen nicht, woher die Eifersucht kommt und denken, dass man ihnen einfach nicht vertrauen möchte. Deshalb ist es wichtig, zu erklären, dass es nichts mit ihrer Person zu tun hat, sondern die Probleme ganz andere Gründe haben.
  • Selbstbewusstsein stärken: Das Wichtigste, um Eifersucht erfolgreich zu behandeln ist das eigene Selbstbewusstsein. Wer sich selbst das Gefühl geben kann, etwas wert zu sein, ist nicht vom Lob anderer Menschen abhängig und reagiert somit weniger eifersüchtig. Der Weg dorthin ist lang und nicht immer leicht, aber er lohnt sich definitiv. Ohne starkes Selbstwertgefühl hat man schließlich in allen Bereichen im Leben Probleme. Das Selbstbewusstsein lässt sich nicht nur durch eine Therapie, sondern auch durch zahlreiche Workshops, passende Bücher und den Kontakt zu anderen Betroffenen, steigern.

Wo nun Eifersucht anfängt und wo sie bereits krankhaft ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Zweifellos muss das Gefühl der Eifersucht nicht zu einer Beziehung dazu gehören. Viele Forscher sind sogar der Meinung, dass Liebe und Eifersucht konträre Gefühle sind und sich gegenseitig ausschließen.

Menschenkenntnis: Menschen durchschauen

MenschenkenntnisSicher kennen Sie das Gefühl, sich bitter in einer Person getäuscht zu haben. Das tut nicht nur weh, sondern führt häufig zu starken Selbstzweifeln.

Hätten Sie vielleicht vorher merken müssen, dass Ihr Gegenüber es nicht ernst meint und hat Ihre Menschenkenntnis versagt?

Im nachfolgenden Artikel möchten wir genau auf dieses Thema eingehen und klären, ob und wie man Menschenkenntnis erlernen und davon im Alltag profitieren kann.

Kann man Menschenkenntnis erlernen?

Grundsätzlich kann diese Frage mit ja beantwortet werden. Mit etwas Zeitaufwand und Geduld ist es möglich zu erlernen, wie andere Menschen ticken. Sie sollten sich zu allererst darüber im Klaren sein, dass jede Person eigenständig und damit anders denkt und handelt. Dies ist der Grund, weshalb es oft ohne böswillige Absicht zu Missverständnissen oder Streitigkeiten untereinander kommt. Wichtig ist deshalb, dass Sie erlernen, zu erkennen welchem Menschentyp die jeweilige Person angehört. Nachfolgend haben wir deshalb die drei Menschentypen aufgelistet und genauer erklärt.

  1. Sympathiker:

Wie der Name bereits vermuten lässt, wirken die sogenannten Sympathiker auf den ersten Blick besonders angenehm. Sie mögen es harmonisch und haben gerne viele Freunde. Außerdem sind sie kein Freund von klaren Fakten, sondern bevorzugen persönliche Erfahrungen und Kontakte. Wenn sie etwas stört, weißen sie nicht direkt, sondern auf Umwegen darauf hin.

  • Sympathiker sind häufig im pädagogischen Bereich tätig und bevorzugen bei der Büroeinrichtung & Dekoration und warme Farben.
  1. Dynamiker:

Die Dynamiker brauchen immer Bewegung in ihrem privaten und beruflichen Alltag. Sie    mögen keine langen Gespräche und beschäftigen sich am liebsten nur mit den wichtigen Fakten.

  • Dynamiker besitzen oft leitende Positionen und fallen häufig durch eine schnelle und laute Sprache auf.
  1. Logiker:

Logiker dagegen setzen in erster Linie auf Sicherheit. Bevor sie sich für etwas entscheiden, wägen sie behutsam die Vor- und Nachteile ab und überstürzen nichts. Fakten sind ihnen besonders wichtig.

  • Logiker kleiden sich in der Regel nüchtern und sachlich und arbeiten häufig im IT-Bereich.

Wenn es darum geht, Menschenkenntnisse zu erwerben, sollten Sie allerdings wissen, dass die unterschiedlichen Menschentypen normalerweise nur selten in der Reinform und eher in Mischformen vorkommen. Sobald Sie mit Ihrem Gegenüber kommunizieren, sollten Sie also darauf achten, welche Persönlichkeitsmerkmale Sie besonders feststellen können.

Mit der richtigen Menschenkenntnis aus dem Gesicht lesen

Selbstverständlich ist es möglich durch die entsprechende Kleidung oder die Körperhaltung auf das Wesen einer Person zu schließen. Durch ein Umstyling oder den richtigen Sport können diese Merkmale allerdings schnell einer Änderung unterzogen werden. Anders verhält es sich mit dem Gesicht. Um Menschen anhand des Gesichtes durchschauen zu können, müssen Sie das Gesicht in drei Teile teilen. Man unterscheidet dabei die Stirn, die mittlere Gesichtspartie von den Augen bis zur Nase und die untere Gesichtspartie von Mund, Kinn und Kiefer.

Der Bereich der Stirn wird dem Intellekt zugeordnet, während die mittlere Gesichtspartie die Gefühle beherbergt. Der untere Teil des Gesichtes repräsentiert den Körper.

  • Ausgeglichene Person: Ist das Größenverhältnis zwischen den drei Bereichen im Gesicht harmonisch, so kann dies auf eine ausgeglichene Persönlichkeit hindeuten.
  • Sympathiker: Ist die mittlere Gesichtspartie besonders stark ausgeprägt, so handelt es sich bei Ihrem Gegenüber mit großer Wahrscheinlichkeit um einen Sympathiker.
  • Logiker: Ist die Stirn extrem ausgeprägt, so deutet dies darauf hin, dass die intellektuelle Seite der Person besonders dominiert.

Selbstverständlich handelt es sich hierbei nur um Richtwerte. Dies bedeutet, dass die jeweiligen Charaktereigenschaften bei der entsprechenden Gesichtsform nicht unbedingt auftreten müssen. Verlassen Sie sich hierbei deshalb immer auch etwas auf Ihr Gefühl und Ihren Instinkt.

Die Körpersprache als Indikator

Sicherlich haben Sie bei sich selbst schon einmal bemerkt, dass Sie sich während eines Gespräches an bestimmten Stellen berühren. Vielleicht sind Sie sogar schon einmal darauf aufmerksam gemacht worden. Falls nicht, versuchen Sie, sich selbst zu beobachten. Die meisten Menschen führen unbewusst immer eine ähnliche Bewegung aus. Können Sie diese bei Ihrem Gegenüber richtig interpretieren, so durchschauen sie die Person nicht nur, sondern können das Gespräch auch besonders gut vorantreiben.

  • Berührungen an der Stirn: Fasst sich eine Person während eines Gespräches häufig an die Stirnpartie, so kann bei ihm im geistig-intellektuellen Bereich ein Problem vorliegen. Vielleicht denkt er oder sie intensiv über das Gesagte nach.
  • Berührungen an Wange oder Nase deuten auf Probleme im emotionalen Bereich hin. Die Person fühlt eventuell gerade etwas Bestimmtes, das sie beschäftigt.
  • Berührungen an Kinn oder Mund: Fasst sich jemand während des Gespräches immer an diese Bereiche, so möchte die jeweilige Person eventuell aktiv werden und denkt im Kopf bereits den nächsten Schritt durch.

Berührungen können natürlich auch zufällig stattfinden, wenn die Nase beispielsweise einmal juckt. Damit von einem wirklichen Zusammenhang gesprochen werden kann, müssen Sie die entsprechenden Berührungen deshalb häufig bei Ihrem Gegenüber bemerken.

In der Regel entscheiden Menschen innerhalb von drei Sekunden, wie sie ihr Gegenüber einordnen. Dabei spielen auch die Tonlage, die jeweilige Gestik und Mimik, sowie die Körperhaltung eine Rolle. Steht eine Person aufrecht, spricht sie laut, lächelt und gestikuliert sie, wenn sie etwas erklärt? Dann wirkt sie höchstwahrscheinlich sympathisch, aktiv und selbstbewusst.

Was macht die Menschenkenntnis aus?

Sicherlich haben Sie sich schon einmal gefragt, woher es kommt, dass manche Menschen andere besser einschätzen können. Das kann verschiedene Gründe haben. Menschenkenntnis besteht zu einem Großteil aus der persönlichen Erfahrung. Je mehr man mit Menschen zu tun hat, desto mehr lernt man gewisse Muster zwischen der Körpersprache und dem jeweiligen Verhalten kennen und damit umzugehen.

Woher kommt es nun aber, dass dies manchen Personen besser gelingt als anderen? Um jemanden einschätzen zu können, müssen Sie in erster Linie sich selbst kennen. Dabei verfügt jeder Mensch auch über einige Bereiche, in denen es zu Problemen kommen kann, weil die Objektivität nicht mehr gewahrt wird. Wenn Ihnen Designerkleidung besonders wichtig ist, so werden Sie bei einer entsprechend gekleideten Person vom Outfit geblendet und können den Rest nicht mehr neutral einordnen und die Person somit nicht optimal einschätzen.

Entscheidend bei der Einschätzung anderer Menschen ist außerdem die emotionale Intelligenz. Je taktvoller, menschlicher, kommunikativer und mitfühlender eine Person ist, desto eher kann sie sich in andere hineinversetzen und diese entsprechend einschätzen. Auch Empathie spielt deshalb eine wichtige Rolle, wenn es um Menschenkenntnis geht.

Vorsicht beim ersten Eindruck!

Mit dem Einschätzen von Menschen verhält es sich wie mit dem Erlernen von anderen komplexen Sachverhalten. Am Anfang ist es meist noch schwer und nach einiger Zeit verschwinden die Fragezeichen nach und nach. Je mehr Erfahrung man also hat, desto schneller kann ein Gegenüber richtig eingeschätzt werden. Achten Sie aber möglichst darauf, nicht nach dem ersten Eindruck zu urteilen. Gerade beim ersten Treffen verhalten sich viele Personen aufgrund von Unsicherheit oder Nervosität anders. Außerdem können die entsprechende Kleidung oder das Verhalten anfangs blenden und den Charakter überdecken. Lernen Sie eine Person deshalb erst besser kennen, bevor Sie sich ein Urteil bilden.

Checkliste für die richtige Menschenkenntnis:

  1. Lassen Sie den ersten Eindruck nicht entscheiden
  2. Achten Sie auf Gestik, Mimik und Tonfall
  3. Achten Sie auf die Körpersprache
  4. Vertrauen Sie Ihrem Gefühl

Die richtige Menschenkenntnis kann Ihnen das Flirten erleichtern

Wie bereits erwähnt, ist es für eine optimale Menschenkenntnis besonders wichtig, dass Sie sich selbst kennen. Ist dies der Fall, so wissen Sie auch über Ihre eigenen Fehler oder Schwierigkeiten Bescheid und können bei einem Date darauf achten. Wenn Sie recht schüchtern sind, sollten Sie auf eine aufrechte Körperhaltung, eine feste Stimme und ein freundliches Lächeln setzen. So wirken Sie gleich etwas selbstbewusster auf Ihr Gegenüber und machen einen positiven Eindruck.

Auch bei Ihrem Date-Partner können Sie auf die entsprechenden Signale achten. Ein fester Händedruck bei der Begrüßung ist meist ein gutes Zeichen und lässt auf Selbstsicherheit schließen. Schauen Sie außerdem, ob Ihr Gesprächspartner verkrampft da sitzt und achten Sie darauf, wie laut seine Stimme ist. Je nachdem, welche Themen Sie ansprechen, sollten Sie die Reaktion genau beobachten. Anhand der veränderten Körperhaltung, Gestik oder Mimik können Sie dann schnell ablesen, wie sich Ihr Gegenüber fühlt. Das gibt Ihnen die Möglichkeit im Gespräch individuell auf die jeweilige Person einzugehen und  beim Flirten noch mehr Erfolg zu haben.

Vorsicht vor Manipulation!

Menschenkenntnis ist in erster Linie positiv. Beherrscht man die Fähigkeit andere zu durchschauen gut, kann man sie allerdings auch besonders leicht manipulieren. Betroffen sind häufig Personen, die sich nach Anerkennung sehnen.

Hat jemand böse Absichten, so kann er sie mit den passenden Komplimenten dazu bringen Dinge zu tun, die die Person vielleicht nicht tun will. So verhält es sich beispielsweise mit den Geldspenden beim Romance Scamming. Kennen Sie also Ihre Schwächen und lassen Sie sich nicht manipulieren!

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Fremdverliebt: Verliebt in jemanden in einer Beziehung

verliebt in jemanden in einer BeziehungDie eigene Beziehung ist das, was für viele Menschen die Basis des Lebens darstellt, ihnen täglich Kraft und Rückhalt gibt und sie glücklich macht. Doch was ist, wenn plötzlich eine weitere Person auftaucht, man sich in sie verliebt und dies alles Gemeinsame in Frage stellt?

Mit diesem komplexen Problem möchten wir uns im nachfolgenden Artikel beschäftigen und Ihnen erklären, wie Sie in einer solchen Situation am besten handeln können. Zudem möchten wir klären, wie es sich anfühlt, in jemanden verliebt zu sein, der vergeben ist und Ihnen helfen, diese komplizierte Situation möglichst gut zu lösen.

Warum man sich in jemanden verliebt, der vergeben ist

In welche Art von Person Sie sich verlieben, hängt von vielen Faktoren ab. Vor allem die Kindheit und das Verhältnis zu den Eltern spielt eine große Rolle. Häufig verlieben sich Menschen nicht in die Personen, die wirklich zu ihnen passen, sondern in die, welche auf den ersten Blick die Bedürfnisse am besten erfüllen können. Ein besonders weit verbreitetes Bedürfnis ist das nach Aufmerksamkeit. Wird dieses vom Gegenüber gestillt, so kann es leicht Klick machen, auch wenn man genau darüber informiert ist, dass der Andere eigentlich vergeben ist.

Verliebheit trotz Beziehung – was tun?

Sie haben sich in eine Person verliebt, die bereits verheiratet oder einfach vergeben ist und wissen jetzt einfach nicht, wie Sie sich verhalten sollen? Bleiben zuerst einmal ruhig und überstürzen Sie keine Entscheidungen. Schließlich ist die Situation alles andere als einfach.

  1. Hören Sie in sich hinein

Zuerst einmal sollten Sie in sich selbst hinein hören und für sich selbst herausfinden, ob Sie sich wirklich verliebt haben und sich vielleicht nur einsam fühlen und nach etwas Aufmerksamkeit sehnen.

  1. Legen Sie die Karten auf den Tisch

Sobald Sie sich über Ihre Gefühle klar geworden sind, ist es wichtig, dass Sie mit Ihrem Schwarm sprechen und gemeinsam nach einer Lösung suchen. Eventuell hat der Andere bisher noch nichts von Ihren Gefühlen mitbekommen oder es geht ihm oder ihr sogar genauso. Sie werden dies nur herausfinden, wenn Sie ein offenes Gespräch führen.

  1. Kein Kontakt mehr

Wenn es danach aussieht, als hätte eine Partnerschaft zwischen Ihnen keine Zukunft, ist es besser den Traum auf das Liebesglück früher als später zu begraben. Löschen Sie alle Nummern und Kontaktdaten und versuchen Sie mit aller Kraft, der Person nirgends zu begegnen. Jeder Kontakt im Alltag könnte andernfalls die Wunden wieder von Neuem aufreißen. Falls es bereits zu Intimitäten gekommen ist, ist dies oft leichter gesagt als getan. An dieser Stelle müssen Sie ein wenig mit der Vernunft arbeiten, was sonst in der Liebe nicht die beste Idee ist.

Um sich selbst nicht mehr zu verletzen, als Sie es ohnehin schon tun, müssen Sie sich entscheiden und dann bei dieser Entscheidung bleiben. Wenn Sie sich für einen „Partner“ entscheiden, der vergeben ist, werden sie zwangsläufig auf Platz 2 stehen und eventuell früher oder später ganz aus dem Leben der Person verbannt werden, wenn diese ihre bestehende Beziehung nicht riskieren möchte. Bedenken Sie auch, dass eine vergebene Person in erster Linie zu ihrem offiziellen Partner steht und Sie sich immer etwas vernachlässigt fühlen müssten. Auch das Gefühl, dass Sie eine bestehende Liebe zerstören, kann auf Dauer ebenso belastend sein, wie die quälende Frage danach, ob es eine gemeinsame Zukunft gibt.

  1. Sie entscheiden, was richtig ist

Es gibt an dieser Stelle eindeutig keine richtige und falsche Lösung. Schließlich ist es möglich, dass der oder die Geliebte sich früher oder später für Sie entscheiden und sie dann ein glückliches und erfülltes Leben zusammen führen. Bedenken Sie aber, dass es mit etwas höherer Wahrscheinlichkeit nicht dazu kommt und Sie dann eventuell schlimmen Schmerz spüren müssen.

Was immer Sie auch tun, Sie sollten mit Ihrer Entscheidung zufrieden sein und sich von niemandem diesbezüglich beeinflussen lassen.

Kämpfen oder vergessen?

komplizierte Beziehung Die Entscheidung, ob Sie die angebetete Person vergessen oder doch lieber um sie kämpfen sollen, ist definitiv keine leichte. Sie müssen an dieser Stelle unbedingt auf Ihr Bauchgefühl hören. Dies kann Ihnen niemand abnehmen.

  1. Wie stark sind Ihre Gefühle?

Finden Sie heraus, wie stark Ihre Gefühle wirklich sind. Dies gelingt beispielsweise durch eine kurze Auszeit fernab Ihrer Liebeskummer-Fragen.

  1. Sind Sie bereit alles zu setzen und alles zu verlieren?

Nicht umsonst sagt man, dass es keinen Spaß ohne Risiko gibt. Wenn Sie sich also dafür entscheiden, für Ihren Schwarm zu kämpfen, haben Sie selbstverständlich auch die Chance, zu gewinnen. Wie groß die Chancen auf den Hauptgewinn sind, kann Ihnen allerdings vorher niemand sagen. Im schlimmsten Fall, gehen Sie mit einem gebrochenen Herzen nach Hause.

  1. Was wünschen Sie sich wirklich im Leben?

So schwer es auch ist: hören Sie auf Ihr Herz und fragen Sie sich selbst, was Sie vom Leben erwarten. In einer derartigen Situation kann Ihnen niemand einen perfekteren Rat geben als Ihr eigenes Herz.

Verliebt trotz eigenem Partner?

Eine lange Beziehung kann manchmal auch ein wenig einschlafen. Das Verliebtsein verschwindet mit der Zeit und der Alltag stellt sich ein. Da kann es durchaus passieren, dass eine Person in Ihr Leben tritt, die wirkt, als wäre Sie genau das, was Sie immer gesucht haben. Schließlich konnten Sie mit der Zeit bei Ihrem Partner die einen oder anderen nervigen Macken erkennen. Nachfolgend möchten wir klären, wie Sie sich in einer solchen Situation am besten verhalten können.

  1. Abwarten:

Häufig handelt es sich nicht um richtiges Verliebtstein, sondern eher um Schwärmen, weil man sich nach vielen Jahren Beziehung ein wenig Abwechslung und Aufmerksamkeit wünscht. Lassen Sie deshalb am besten etwas Zeit vergehen und warten Sie ab, ob Sie sich weiterhin verliebt fühlen. Ernsthafte Gedanken machen sollten Sie sich dann, wenn schon länger einiges in der Beziehung schliefläuft und Sie sich deshalb mehr oder weniger bewusst umorientiert haben.

  1. Abstand nehmen:

Fahren Sie ein paar Tage ganz allein oder mit einem Kumpel oder einer Freundin weg und betrachten Sie alles mit dem nötigen Abstand. So können Sie herausfinden, was Ihr Herz wirklich sagt.

  1. Rat holen:

Fragen Sie, wie die Ihnen nahestehenden Personen die Situation sehen, ohne sich zu sehr davon beinflussen zu lassen, was sie sagen. Sie sollen lediglich ein Gefühl für deren Einschätzung bekommen.

  1. Am Ende eine Entscheidung treffen:

Am besten sollten Sie nur auf Ihr Herz hören, wenn Sie sich für oder gegen eine Trennung von Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin und damit für oder gegen die andere Liebe entscheiden. Bedenken Sie dabei immer, dass es keine richtigen oder falschen Entscheidungen gibt und bleiben Sie bei Ihrer Entscheidung.

Was tun, wenn es bereits zu einem Seitensprung gekommen ist?

Ein Seitensprung geschieht schnell, wenn man sich zu jemandem hingezogen fühlt. Ist es mit Ihrem oder Ihrer Angebeteten bereits so weit gekommen, so ist es vermutlich schwer, die Verbundenheit zu Ihrem Mann oder Ihrer Frau aufrechterhalten zu können. Auch hier gibt es keine richtige oder falsche Entscheidung. Wichtig ist lediglich, dass Sie sich für etwas entscheiden. Ideal ist ein klärendes Gespräch mit dem Partner und dem Schwarm, indem Sie über das Fremdgehen und Verlieben sprechen und sich gegenseitig erklären, was Sie füreinander empfinden. Bedenken Sie dabei stets, dass ein solches Gespräch definitiv Konsequenzen hat. Falls Sie Ihre bestehende Beziehung fortsetzen möchten, kann es sein, dass der Partnerin oder der Partner niemanden neben sich toleriert, der fremdgeht oder zumindest starke Eifersucht zeigen wird.

In erster Linie sollten Sie aber auf Ihr Herz hören. Wenn Sie jemanden gefunden haben, der wirklich besser zu Ihnen passt, den Sex nicht bereuen und der Gedanke getrennt von Ihrem aktuellen Partner zu leben, Sie mit Freude erfüllt, kann dies ein Beweis dafür sein, dass Sie mit einer Trennung richtig liegen. Nehmen Sie sich nach einem Seitensprung unbedingt die Zeit die Sie brauchen, gehen sie auf Abstand und überlegen Sie. Egal ob allein oder an wessen Seite auch immer, können Sie dann in Richtung Glück aufbrechen!

Klammern in der Beziehung

Wenn Nähe in der Beziehung zu viel wirdEine Beziehung zu führen bringt immer gewisse Schwierigkeiten mit sich. Das bedeutet jedoch in keinem Fall, dass sie des Kämpfens nicht wert ist. Wie sieht es aber aus, wenn einer der Partner den anderen mit seiner Liebe nahezu erdrückt? Das Klammern in einer Beziehung kann für beide Partner auf eine Weise extrem schwer zu ertragen sein und auf Dauer zum Beziehungskiller werden.

Verschiedene Gründe für das Klammern in einer Beziehung

Wenn eine Person klammert, können dahinter verschiedene Probleme stecken. Zu Beginn einer Partnerschaft ist es normal, dass beide sich ständig sehen und möglichst keine Zeit ohne einander verbringen möchten. Sobald die erste Verliebtheit aber vorbei ist, sollte sich dieses Bedürfnis zumindest ein wenig legen. Entstanden allerdings in der Kindheit Bindungsprobleme, so können sich diese stark auf die Gegenwart und das Verhalten in den eigenen Beziehungen auswirken. Teilweise haben die Betroffenen schlichtweg aber auch einfach nicht die nötige Kreativität um sich selbst eine Beschäftigung für die Freizeit zu überlegen.

Der häufigste Grund für das Klammern in einer Partnerschaft ist in Verlustängsten begründet. Menschen, die kein besonders großes Selbstvertrauen haben, benötigen ständig Bestätigung von ihrem Partner um sich wertgeschätzt und geliebt zu fühlen. Bekommen sie dies nicht, so fühlen sie sich leicht einsam und wertlos. Auch Unselbstständigkeit kann in großem Maße dazu beitragen, dass der Partner eingeengt wird. Häufig haben sich die Betroffenen nicht recht von den Eltern gelöst und können sich nur schwer daran gewöhnen ein eigenes Leben zu führen.

Klammerer und wie sie sich in der Beziehung zeigen

Zu Beginn mag es in einer Beziehung nicht besonders auffallen, ob eine Person klammert und sogar schön sein, ständig Liebesbeweise und Nähe zu bekommen. Den meisten Menschen wird genau dies nach kürzester Zeit aber schon zu viel.

Klammerer zeigen durch verschiedenste Gesten, dass sie ohne den Anderen nicht leben können und sagen dies häufig auch ganz deutlich. Ihre Angst verlassen zu werden ist riesig und aus diesem Grund möchten sie alles geben, damit genau dies nicht geschieht. Teilweise kann es sogar vorkommen, dass sie dem Partner Schuldgefühle machen, wenn er alleine oder mit Freunden etwas unternehmen möchte.

Im Schlimmsten Fall drohen die Betroffenen damit, sich selbst das Leben zu nehmen, falls es zu einer Trennung kommen sollte. Sie ahnen nicht, dass ihr einengendes Verhalten wesentlich eher zu einem der häufigsten Trennungsgründe zählt. Unternimmt der Partner etwas allein, so fühlt sich der Klammerer in der Regel zurückgesetzt, einsam und ungeliebt. Dies zeigt er dem Partner deutlich, sodass dieser kaum mehr Spaß haben kann, wenn er seinen eigenen Interessen nachgeht. Er beginnt sich zurückzunehmen und sein Leben nur mehr nach dem Partner auszurichten, was beide auf Dauer nur schwer glüecklich machen kann. Problematisch für die Person, die sich eingeengt fühlt, ist, dass es sich für sie so anfühlt, als ob der Andere ständig in die Beziehung investieren würde und sie niemals hinterher kommen können. Die Beziehung beginnt sich dann eher wie Druck anzufühlen und lastet schwer auf den Schultern anstatt etwas Leichtes und Schönes zu sein.

Erste Hilfe – Beziehungsprobleme richtig lösen

Damit sich Beziehungsprobleme rund um das Thema des Klammerns nicht in Trennungsgründe verwandeln, ist es wichtig, sie beim Schopf zu packen und zu lösen, bevor es für beide Partner nur mehr getrennte Wege geben kann.

  1. Offenes Gespräch

Beide Partner sollten ganz offen mit einander sprechen und sagen, wo für sie die Probleme in der Beziehung liegen. Besonders die eingeengte Person sollte erklären, dass sie sich erdrückt fühlt und dabei unterstreichen, dass dies nichts mit der Person des Partners an sich zu tun hat. Es ist wichtig zu erklären, dass man sich nicht vom Partner gestört fühlt, sondern sich lediglich mehr Freiheit wünscht.

  1. Richtige Balance finden

Idealerweise lässt sich ein Kompromiss finden, sodass beide Partner die richtige Mischung aus Nähe und Distanz zu einander finden und sich weder einsam noch erdrückt fühlen. Eine Möglichkeit besteht darin, feste Wochentage festzulegen, die nur für den Partner reserviert sind, während beide an anderen Tagen ihren Hobbies nachgehen oder Freunde treffen. Fällt es dem Klammerer weiterhin schwer, so kann eine kleine „Wiedersehensfeier“ als Ritual eingeführt werden, wenn beide von ihren Ausflügen zurück sind. Die richtige Balance zwischen Einsamkeit und Zweisamkeit lässt sich am besten finden, wenn beide über Hobbies verfügen, die sie ausfüllen, sodass sie vergessen, sich nur auf den Partner zu fokussieren.

  1. An sich selbst arbeiten

Vor allem die klammernden Personen müssen unbedingt an sich arbeiten. Sie sollten begreifen, dass es auch ein Leben außerhalb der Beziehung gibt. Dieses besteht beispielsweise aus dem Job, den dortigen Bekanntschaften, den Freunden und den Hobbies. Selbstverständlich darf der Partner der wichtigste Planet im eigenen Sonnensystem sein. Er sollte jedoch nicht der einzige sein. Wenn er wegfällt müssen unbedingt noch weitere Planeten übrig sein, auf denen sich das Leben immer noch lohnt.

So sieht die „ideale“ Beziehung aus – Tipps für die eigene Partnerschaft

Die ideale oder perfekte Beziehung gibt es selbstverständlich nicht, aber es gibt durchaus einige Tipps und Tricks zu befolgen, damit die Partnerschaft nicht durch Ängste oder Eifersucht zerfressen wird und beide Partner sowohl die Zweisamkeit als auch die Einsamkeit in vollen Zügen genießen können.

  1. Rituale sind wichtig

Selbstverständlich sollten nicht alle Abläufe in einer Beziehung einander gleichen, da es sonst leicht langweilig werden kann. Ritualisierte Abläufe sorgen jedoch für die Sicherheit, die Personen, die zum Klammern neigen, extrem wichtig ist. Sie planen in der Regel gerne und sind häufig nicht besonders spontan. Wenn sich der Partner darauf einlassen kann, seine freie Zeit mit sich selbst, mit Freunden, Kollegen oder seinem Hobby an festen Tagen zu planen, so kann dies eine große Erleichterung für die Partnerschaft darstellen. Gleichzeitig sollten auch die Tage, an denen die Beziehung im Vordergrund steht, fest gemacht werden. Alle Aktivitäten haben dann die gleiche Priorität und dürfen nicht aus dem Kalender gestrichen werden. Sobald hierbei ein wenig Routine eingekehrt ist, können auch Probleme wie Eifersucht deutlich abnehmen.

  1. Probleme an der Wurzel behandeln

Klammert eine Person stark in der Partnerschaft, so kann das zahlreiche Gründe haben. Die Probleme lassen sich nur bewältigen, wenn klar ist, woher sie kommen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass beide Partner offen miteinander sprechen und sich erklären, wo die Probleme liegen und gemeinsam nach einer Lösung suchen. Manchmal kann es auch hilfreich sein, die Gefühle und Gedanken zu notieren, sodass beide genau erklären können, was sie verändern möchten oder was sie bereits als optimal ansehen. Ist der Grund für die Probleme gefunden, kann es dem Klammerer helfen, wenn er bei der Lösung unterstützt wird. Beispielsweise kann er zum klärenden Gespräch mit den Eltern mitkommen, wenn das Problem in der Loslösung vom Elternhaus besteht. Auch der Kontakt mit einer unbefangenen, neutralen Person kann sehr hilfreich sein um beiden Partnern die Augen zu öffnen. In einer Paartherapie lernen sie ihre Stärken und Schwächen kennen und lernen zugleich, wie sie als Paar besser funktionieren können.

  1. Vertrauen als Basis

Wer unter Verlustängsten leidet, hat es schwer, jemandem anderen wirklich zu vertrauen. Häufig wird die Treue des Anderen in Frage gestellt und die Angst vor dem Fremdgehen ist groß. Dabei spielt es keine Rolle, wie groß der Altersunterschied zwischen beiden Partnern ist. Um der Beziehung das nötige Fundament zu verleihen und gegen das Klammern anzugehen, ist es extrem wichtig, dass beide sich blind aufeinander verlassen können. Je größer das Vertrauen ist, desto geringer wird auch die Angst, den Anderen zu verlieren. Vertrauen lässt sich selbstverständlich nicht von heute auf morgen aufbauen. Dafür ist sehr viel Zeit und Geduld notwendig, doch die Geduld lohnt sich.

  1. Gemeinsame Zeit richtig organisieren

Eifersucht und die damit verbundenen Kontrollen und Verlustängste entstehen leicht, wenn es den Anschein hat, als wäre die gemeinsame Zeit nur eine Art notwendiges Übel. Sie sollte nicht im Alltagsstress untergehen. Wer nur gemeinsam zu Abend isst und die Wohnung putzt, wird auf Dauer etwas vermissen. Ein gemeinsames Hobby, wie zum Beispiel Tanzen und regelmäßige Ausflüge sind wichtig, damit die Beziehung nicht einschläft und beide Partner sich wertgeschätzt fühlen.

  1. Über Probleme, Fantasien und Wünsche sprechen

Die wohl beste Methode um Missverständnissen vorzubeugen und das Klammern einzudämmen, sind offene Gespräche. Beide Partner sollten einander stets genau erklären, was sie fühlen und erklären, wie sie sich eine Verbesserung vorstellen könnten. Häufig fühlt nur einer von beiden, dass etwas nicht stimmt. Dann ist es umso wichtiger, dies zu kommunizieren und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen. Auf diese Weise wird es leichter, zu erkennen, wann das richtige Maß an Nähe und Distanz für beide erreicht ist und einer glücklichen Beziehung steht nichts mehr im Wege.

Spirituelle Partnersuche

spirituellWieso findet man in der Liebe zueinander und wie genau funktioniert dies? Viele Menschen sind der Meinung, dass es keine rationalen Erklärungen für die Liebe gibt und man nicht sagen kann, wieso zwei Personen sich finden und dann zusammen bleiben. Der Ansatz der spirituellen Partnersuche ist dagegen ganz anders.

Dabei geht man davon aus, dass man den passenden Partner bereits für sich erkennt, bevor man sich verliebt. Es ist somit nicht notwendig, sich auf das Glück zu verlassen, sondern man kann stattdessen auf dem spirituellen Weg selbst nach einem Partner Ausschau halten. Was es genau damit auf sich hat und wie das funktionieren kann, möchten wir Ihnen im nachfolgenden Artikel erklären.

Was genau ist Esoterik?

Bevor es mit den Seelenpartnerschaften klappen kann, muss zuerst einmal das Geheimnis rund um die Spiritualität in der Partnerschaft gelüftet werden. Allgemein fasst man unter dem Begriff der Esoterik die Dinge zusammen, die sich nicht so einfach mit der Wissenschaft erklären lassen. Zur Esoterik gehören beispielsweise verschiedene Praktiken für den Körper, wie zum Beispiel Yoga. Dieser Sport soll Geist und Seele in Einklang bringen und damit im Gegensatz zu gewöhnlichen Sportarten nicht nur körperlich fit machen. Auch die Astrologie stellt einen sehr wichtigen Teil der Esoterik dar. Diese besagt, dass das Sternzeichen, der Aszendent und weitere Details der Geburt viel darüber aussagen, wie sich der Charakter einer Person entwickelt.

Mit Ihrem späteren Partner sollten Sie sich idealerweise einig sein, wenn es um das Thema der Spiritualität und Esoterik geht. Wenn einer von Ihnen nur rational denkt, kann es schnell ein wenig schwierig werden. Die gleiche Einstellung diesbezüglich kann Ihnen ferner auch ein gemeinsames Hobby bescheren. Wie wäre es beispielsweise mit Yoga zur Entspannung und gleichzeitigen Stärkung der Muskeln?

So klappt es mit der spirituellen Partnersuche

EsotherikDamit die spirituelle Partnersuche wirklich klappt, ist es wichtig, dass man an sie glaubt und sie wirklich durchführen möchte. Man sollte selbst genau wissen, was für eine Art von Partner man sucht, was man von ihm erwartet und wie er genau sein soll. Sobald dies klar ist, ist es kein Problem mehr, dem Glück ein wenig auf die Sprünge zu helfen und die wahre Liebe zu finden.

Im wahren Leben mag es nicht immer ganz leicht sein, auf den ersten Blick zu erkennen, welche Personen ganzheitlich denken. Deshalb lässt sich der passende Seelenpartner leichter über eine Partnervermittlung finden. Ein Beispiel hierfür ist Parship, wo der nächste Seelenflirt nur einen Mausklick entfernt auf Sie wartet.

Lassen Sie sich bei der Partnersuche von spiritueller Anziehung leiten, so hat dies einen großen Vorteil. Sie neigen dann wesentlich weniger dazu, sich auf das Äußere der jeweiligen Person zu konzentrieren, sondern stellen die Seele in den Vordergrund. Nur wenn beide Seelen zusammenpassen, kann das wunderbare Gefühl entstehen, dass die Suche beendet und der oder die Richtige gefunden ist.

Sie brauchen sich dabei nicht nur darauf verlassen, Ihre Träume richtig zu deuten oder das passende Horoskop zu finden. Stattdessen sind lange Konversationen und  das Gefühl immer zu wissen, was der Partner gerade denkt oder fühlt wesentlich wichtiger. Sie werden schnell erkennen, wenn Sie Ihren perfekten Deckel gefunden haben.

Was versteht man unter Seelenverwandtschaft?

Wer seinen Seelenpartner finden möchte, muss zuerst einmal genau darüber Bescheid wissen, was man darunter wirklich versteht. Sind zwei Personen seelenverwandt, so fühlen sie sich extrem verbunden, was in der Regel durch eine sehr große Übereinstimmung beider Wesen hervorgerufen wird. Man kann auch von zwei Dualseelen sprechen, die nach esoterischem Glauben schon immer miteinander verbunden waren und es ewig bleiben werden. Die beiden Personen fügen sich zu einer Art Einheit zusammen. Da dies noch alles sehr abstrakt klingt, möchten wir Ihnen eine kleine Checkliste an die Hand geben, mit deren Hilfe Sie erkennen können, ob Sie Ihren Seelenpartner gefunden haben.

So erkennen Sie Seelenverwandte:

  1. Sie wissen es einfach: Wenn Sie die eine gleichgesinnte Person treffen, die für Sie bestimmt ist, wissen Sie sofort, dass genau diese Person die Richtige ist. Sie zweifeln keine Sekunde, sondern wissen einfach, dass der Mensch einzigartig und speziell für Sie ist. Vielleicht haben Sie auch das Gefühl nie ohne Ihren Partner sein zu wollen und freuen sich besonders über Ihr extremes Vertrauen und den Zusammenhalt zwischen Ihnen.
  2. Blindes Vertrauen: Des Weiteren versteht man sich in einer Partnerschaft unter Seelenverwandten in der Regel blind und hat das Gefühl, nie ohne den Partner sein zu wollen. Das Vertrauen ist sehr tief und beide halten immer zusammen. Auffällig sind gleichzeitige Nachrichten oder Anrufe, die zeigen, dass die Verbindung auch besteht, wenn beide Partner nicht bei einander sind.
  3. Geborgenheit: Haben Sie diese eine Person gefunden, so fühlen Sie sich von Anfang an in Ihrer Nähe sehr geborgen. Dort können Sie sich so zeigen, wie Sie sind, ohne Angst zu haben, dass der Andere Sie so nicht mögen könnte. Das liegt daran, dass Sie genau wissen, dass Sie nicht verletzt werden. In der Nähe Ihres Partners gelingt es Ihnen zudem leichter sich zu entspannen. Ferner fühlen Sie sich auch sexuell zu einander hingezogen.
  4. Sie sind sich einig: Eine perfekte Beziehung gibt es nicht. Auch wenn Sie mit Ihrem Seelenverwandten zusammen sind, bedeutet dies nicht, dass Sie sich immer einig sein müssen. Die wichtigen Werte und Einstellungen sollten aber in der Regel geteilt werden.
  5. Ohne Herausforderungen wäre es langweilig: Sie erkennen die Seelenverwandtschaft auch daran, dass die Beziehung eine gewisse Herausforderung darstellt, nicht immer leicht, aber trotzdem sehr erfüllend ist.
  6. Kennen ja, verlieben später: Sehr außergewöhnlich ist zudem, dass sich beide Partner oft schon lange Zeit kennen, bevor es zum gleichzeitigen Verlieben kommt.
  7. Das Paar als Einheit: Andere werden Sie als zwei eigenstände Personen erleben, die wie eine feste Einheit auftreten, weil Sie so unzertrennlich sind.

Mit all diesen Tipps dürfte Ihnen die spirituelle Partnersuche nun nicht mehr schwerfallen und es kann Ihnen vielleicht schon bald gelingen, genau die richtige Person an Ihrer Seite zu haben!

 

Erste Liebe – Wie sie uns prägt

erste LiebeJeder hatte sie und manch einer hat sie sogar geheiratet und nie mehr hergegeben: die erste Liebe. Doch was hat es auf sich mit dem Zauber der ersten Liebe? Ist sie wirklich so besonders und wenn ja, warum? Auf all diese Fragen möchten wir nachfolgend genauer eingehen und erklären, was es mit der ersten Liebe so auf sich hat.

Jeder wird zustimmen, dass die erste Liebe besonders intensiv ist. Die Gefühle der Mädchen und Jungen sind oft aber genauso schnell wieder verflogen. Häufig verwechseln die Jugendlichen aber auch etwas und denken, dass sie verknallt sind, obwohl sie lediglich jemanden anhimmeln. Meistens jedoch kommt die erste Liebe ohne Vorwarnung, intensiv und wunderschön.

Ist die erste Liebe auch die große Liebe?

Wenn es um das Thema der großen Liebe geht, scheiden sich die Geister. Manch einer mag behaupten es gäbe nur eine große Liebe im Leben. Doch ist diese auch die erste Liebe? Diese Frage können wir natürlich nicht mit absoluter Sicherheit beantworten. Schließlich ist die Liebe weder planbar noch für jeden das Gleiche.

Ohne Zweifel lässt sich aber festhalten, dass die erste Liebe die Menschen ein Leben lang prägt und den Grundstein für alle folgenden Beziehungen legt. In der Regel werden alle Partner später mit der ersten Liebe verglichen. Das bezieht sich nicht nur auf das Aussehen, sondern vor allem auf den Charakter. Der nächste Partner muss es quasi schaffen, den ersten zu überbieten oder ihm zumindest das Wasser reichen können. Mit diesen Ansprüchen fällt es vielen Menschen schwer, sich nochmals zu verlieben. Sie entwickeln sich nicht weiter und finden auch nicht zu sich selbst. In der Psychologie geht man davon aus, dass erst die geistige Reife und der erfolgreiche Weg zu sich selbst, den Weg in eine glückliche neue Partnerschaft aufzeigen.

Die erste Liebe muss also auf keinen Fall gleichzeitig die große Liebe und schon gar nicht die einzige im Leben sein. Sie bleibt aber ein Leben lang eine besondere Liebe, die kaum ein Mann oder eine Frau vergessen können.

Das gebrochene Herz heilt langsam oder gar nicht

frisch verliebtWas am Anfang als verliebte Teenager begann dauert oft viele Jahre. Die Beziehung wird quasi mit dem Paar erwachsen. Nicht immer geht das gut, sodass es selbstverständlich bei vielen Paaren über kurz oder lang zur Trennung kommt. Die Trennung bei der ersten Liebe ist etwas vollkommen anderes als alle eventuell darauffolgenden.

Mit dem ersten Freund oder der ersten Freundin teilt man beinahe unendlich viele erste Momente. Der erste Kuss, das erste Mal Sex, der erste Streit in einer Beziehung und vielleicht sogar die erste gemeinsame Wohnung. Die erste Liebe scheint bedingungslos. Freunde und Familie werden vor allem in der Anfangsphase schnell unwichtig und das Leben beginnt sich nur mehr um den Partner zu drehen. Der Grund für die besonders intensiven Gefühle und den starken Fokus aufeinander liegt auch darin, dass die Jugendlichen noch keine Ahnung haben, wie es ist, enttäuscht zu werden. Sie investieren ohne Angst all ihre Gefühle während bei späteren Beziehungen meist vorsichtiger vorgegangen wird.

Das Ende einer solch intensiven Beziehung ist besonders schmerzhaft und lässt manch einen in ein schier unendlich tiefes schwarzes Loch voller Liebeskummer fallen. Eines Tages einmal wieder verliebt zu sein, zu küssen oder knutschen scheint für die Betroffenen jetzt in unerreichbarer Ferne zu liegen. Ihr Universum existiert von einem auf den anderen Moment nicht mehr.

Es gibt ein Leben nach der ersten Liebe:

Auch wenn es anfangs unmöglich erscheint, ist es in dieser Situation extrem wichtig, nicht die Hoffnung zu verlieren. Der Schmerz des gebrochenen Herzens heilt zwar langsam, aber er verblasst mit der Zeit immer mehr. Nun ist es für die Betroffenen besonders wichtig zu erkennen, dass jede Liebe einzigartig ist und es keinen Sinn macht, alle kommenden Partner mit dem ersten zu vergleichen. Selbstverständlich ist die erste Liebe besonders intensiv. Das bedeutet aber nicht, dass die nächste es nicht auch werden kann.

Tipps um auch nach dem Scheitern der ersten Liebe glücklich zu sein

  1. Hören Sie auf zu vergleichen

Jeder Mensch ist anders und jede Liebe einzigartig. Es gibt keinen Grund dafür, jemanden zu suchen, der eine Kopie des ersten Partners  darstellt. Schließlich gab es für das Scheitern der Beziehung irgendeinen Grund. Vielleicht sollten Sie sich diesen vor Augen rufen, wenn Sie dazu neigen zu vergleichen.

  1. Geben Sie sich Zeit

Egal wie lange Ihre Partnerschaft dauerte, sollten Sie sich nach der Trennung Zeit geben. Wie lang eine Person braucht um eine Trennung zu verarbeiten ist unterschiedlich. Zeitdruck ist deshalb vollkommen unnötig. Lassen Sie es ruhig angehen und genießen Sie auch die Zeit als Single.

  1. Idealisieren Sie nicht

Auch in Ihrer ersten Beziehung gab es Dinge, die nicht optimal liefen. Je mehr Zeit vergeht, desto eher verblassen die negativen Seiten und man neigt zur Idealisierung. Versuchen Sie dies zu vermeiden und denken Sie auch an die negativen Seiten Ihres Ex-Partners. An ihn zu denken ist übrigens nicht verboten. Sie sollten sich nur nicht ständig dabei erwischen.

  1. Probieren Sie sich aus

Genießen Sie Ihre Freiheit! Vielleicht war es zu früh für eine feste Bindung und Sie sollten sich nochmals in der Herren- oder Damenwelt ausprobieren. Tun Sie wonach Ihnen der Sinn steht und Sie werden sehen, dass es schon bald aufwärts mit Ihnen gehen wird!

 

Beziehungsunfähigkeit: Unfähig sich zu verlieben

Angst vor einer BeziehungHaben Sie nach dem Scheitern einer Beziehung schon einmal das Gefühl gehabt, beziehungsunfähig zu sein? Dann erging es Ihnen wie einem Großteil der Menschen.

Doch unter wirklicher Beziehungsunfähigkeit versteht man etwas anderes. Was genau das sein mag, wie man es erkennt und was man dagegen tun kann, haben wir nachfolgend für Sie zusammengefasst.

Wann ist man beziehungsunfähig?

  • Symptome

Personen, die unter Beziehungsunfähigkeit leiden, sagen das in der Regel nicht über sich selbst und wissen auch nicht, dass dieses Problem bei ihnen existiert. Für gewöhnlich suchen sie die Gründe für das Scheitern der Beziehung oder Ehe beim Partner.

Sogenannte Bindungsphobiker grenzen sich häufig von ihrem Partner ab, besitzen viele verschiedene Hobbies oder arbeiten extrem viel um allein sein zu können. Unter Umständen kann es sogar passieren, dass der Partner die Familie des Betroffenen nicht kennen lernen und auch sonst nicht viel über die Person ihm gegenüber erfahren darf.

Besonders schlimm für die Menschen, die sich in eine Person verlieben, die unter Beziehungsangst leidet, ist, dass sie häufig hintergangen und belogen werden, da die Entscheidungsfähigkeit nicht unbedingt eine Stärke der Betroffenen darstellt.

Auch körperliche Nähe wie Streicheleinheiten, Sexulität oder Küsse können ein Problem darstellen, wenn die jeweilige Person ihren Körper nicht akzeptiert und ein sehr geringes Selbstwertgefühl besitzt. Dies beginnt eine Partnerschaft früher oder später stark zu belasten, da der Partner sich dadurch leicht zurückgewiesen fühlen kann.

  • Schlimme Verlustängste als häufiger Auslöser

Auf den ersten Blick mag es nicht so wirken, doch die Betroffenen leiden häufig an sehr starken Verlustängsten, die sich durch Schwitzen, Herzrasen oder andere körperliche Symptome zeigen können. Wer bindungsunfähig ist, kann nicht nur sein Verliebtsein, sondern jegliche Gefühle schwer zeigen und nicht über seine Ängste sprechen. Er wirkt leicht abweisend und kann nur schlecht kommunizieren. Dies kann eine Beziehung schnell belasten.

Häufiges Streiten scheint teilweise unterbewusst geplant oder mit Absicht provoziert zu werden, um die Trennung früher oder später unausweichlich zu machen. Die Patienten wünschen sich eine möglichst unverbindliche Beziehung. Sie sagen Treffen kurzfristig aber oder verschieben sie.

Ferner stellen sie unglaublich hohe Ansprüche an ihre Partner, sodass diese sie nicht erfüllen können. Sobald die Beziehung scheitert, gibt der Patient dem Partner dann dafür die Schuld und erklärt, dass seine Bedürfnisse nicht ausreichend gestillt werden konnten.

Da die Betroffenen auch unfähig sind, sich zu entscheiden, kommt es nach der Trennung aus heiterem Himmel häufig auch wieder zur Versöhnung.

Klare Anzeichen für eine Bindungsphobie – so erkennen Sie die Betroffenen

Eine Beziehung mit einer Person zu führen, die Bindungsängste hat, kann sehr anstrengend und belastend sein. Aus diesem Grund möchten sich die meisten Menschen schnell sicher werden, ob bei ihrem Partner ein derartiges Problem vorliegt. Wir erklären Ihnen, worauf Sie achten müssen, um Betroffene schnell zu entlarven.

  1. Die Person will keine enge Beziehung

Sobald es ernst wird, sie zusammenziehen möchten, sich häufiger sehen oder über die gemeinsame Zukunft sprechen, wird Ihr Partner wie ein Eisklotz. Offene Gespräche sind nicht möglich und sie haben das Gefühl, dass er sich verschließt. Allgemein fordert er immer mehr Zeit für sich allein und interessiert sich nur wenig für die Partnerschaft.

  1. Kompromisse gibt es nicht

Während man zu Beginn der Verliebtheit noch zur Idealisierung neigt, wird schnell klar, wenn der Partner nicht bereit ist Kompromisse einzugehen und immer alles nach seinen Wünschen hin bestimmt werden soll.

  1. Starker Egoismus

Die Betroffenen zeichnen sich ferner durch einen hohen Grad von Egoismus aus. Sie tun sich sehr schwer damit, eine Beziehung zu leben, in der Treue eine Rolle spielt und entscheiden auch sonst eher zu ihren Gunsten.

Gründe für Bindungsangst – woher die Probleme wirklich kommen

Die Gründe für ernsthafte Bindungsängste liegen meist in der Kindheit. Wenn die Beziehung zu den Eltern in dieser Zeit nicht richtig aufgebaut werden kann und die Kinder sich einsam oder nicht ausreichend geliebt fühlen, sorgt das das ganze Leben lang für Probleme in Partnerschaft und Sexualität.

Auch die Vergangenheit hat einen großen Einfluss auf die aktuellen Beziehungen. Sind Partnerschaften davor gescheitert und wurde die Person stark verletzt als sie verliebt war, so kann das dazu führen, dass sie sich aus Angst erneut verletzt zu werden zurückzieht. Seelische Verletzungen heilen eben besonders schwer und langsam.

Hilfe für Betroffene – das können Sie tun

  1. Eine Therapie kann helfen

Selbstverständlich müssen Menschen, die an der Unfähigkeit sich zu verlieben leiden, nicht ewig Single sein. Heute handelt es sich vielmehr um ein Phänomen, an dem sehr viele Personen leiden ohne es zu wissen oder zuzugeben. Wer sich seine Ängste und Probleme jedoch eingesteht, hat eine gute Chance auf einen Neuanfang. In der Therapie werden Ängste und schlechte Erfahrungen aus der Vergangenheit verarbeitet und der Grundstein für ein neues und glücklicheres Leben gelegt.

  1. Mit dem Partner reden

Viele Partner sind bereit, den Betroffenen im Kampf gegen die Bindungsangst zu helfen. Doch dafür müssen Sie erst einmal darüber Bescheid wissen und um Rat gefragt werden. Ein offenes Gespräch kann hierbei sehr viel bewegen.

  1. Die Vergangenheit aufarbeiten und das Problem einsehen

Wer kein offenes Gespräch sucht und auch keinen Wert auf eine Therapie legt, sollte sich zumindest selbst mit sich selbst auseinandersetzen und versuchen die Vergangenheit aufzuarbeiten.

  1. Weg zu höherem Selbstwertgefühl

Ein höheres Selbstwertgefühl trägt dazu bei, dass die Betroffenen sich eher auf die Beziehungen einlassen können. Aus diesem Grund sollten keine Mittel und Wege gescheut werden um für mehr Selbstvertrauen zu sorgen.

  1. Geduld und Zeit vom Partner

Das Wichtigste ist aber, dass der Partner hinter der Betroffenen Person steht und ihr Zeit und Geduld schenkt, damit sie lernt sich selbst zu lieben, sich in der Selbstverwirklichung zu üben und auch Kompromisse kein Problem mehr sind.

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Unterschied zwischen ich hab dich lieb“ & „ich liebe dich“

ich liebe dichDie deutsche Sprache ist auf der ganzen Welt dafür bekannt, kompliziert zu sein. Kleine Nuancen können sprachlich bereits einen großen Unterschied bedeuten, der auf den ersten Blick unersichtlich wirkt.

So ist dies beispielsweise bei den Aussprüchen „ich hab dich lieb“ und „ich liebe dich“ der Fall.

Im nachfolgenden Artikel möchten wir genau darlegen, wann man die beiden Liebesbekundungen verwenden sollte und wodurch sie sich wirklich unterscheiden.

„Ich hab dich lieb“ – wann man es wirklich sagt:

„Ich hab dich lieb“ hört man im Alltag verhältnismäßig oft. Das liegt daran, dass diese Art der Liebesbekundung eher allgemein gehalten ist und vielseitig eingesetzt werden kann. Lieb haben kann man sowohl die eigene Familie als auch die Freunde oder die Haustiere. Jemanden lieb zu haben bedeutet jemanden gern oder sehr gern zu haben. Je nach Situation kann dies relativ weit über das reine Freundschaftsgefühl hinausgehen, sodass sich zwei Personen wirklich miteinander verbunden fühlen.

Auch am Anfang einer Beziehung kann es gut sein, dass man zu seinem Partner ich mag dich, ich mag dich sehr oder ich hab dich lieb sagt. Das liegt daran, dass alle tieferen Gefühle sich erst entwickeln müssen. Bevor man einen Menschen von ganzem Herzen lieben kann, muss man ihm extrem vertrauen können, sich voll auf ihn einlassen und den Gefühlen Zeit zum Wachsen geben. Wer in dieser Phase trotzdem nicht auf Liebesbekundungen verzichten mag, ist mit einem „ich hab dich lieb“ gut beraten.

„Ich liebe dich“ – und seine Exklusivität:

Während man „ich hab dich lieb“ unter anderem zu Freunden, Haustieren oder der Familie sagen kann, ist der Einsatz von „ich liebe dich“ wesentlich limitierter. Die meisten Menschen sind der Meinung, dass man „ich liebe dich“ nicht zu vielen Personen im Leben sagen sollte, sondern sich diesen Satz besser für die Momente und Menschen aufspart, die es wirklich verdienen. Leichtfertig dahin gesagt werden sollte ein solch großer und intimer Liebesbeweis dementsprechend nicht. Nur der Partner stellt in der Regel die Person dar, zu der man „ich liebe dich“ sagt. Dieser Satz ist dann etwas ganz Außergewöhnliches und bedeutet sehr viel. Die Person wird dann wesentlich mehr, als nur gern gehabt. Sie ist ein Teil des eigenen Herzens und das Leben ohne sie nicht möglich. Man hat sich in sie verliebt und die Gefühle sind so lange gewachsen, bis daraus das tiefe Gefühl der Liebe entstanden ist.

Wann ist welche Liebesbekundung passend?

In der Liebe gibt es bekanntlich keine Regeln. Genau aus diesem Grund lässt sich schwer festlegen, wann welche Liebesbekundung passend ist. Dies muss jeder anhand der Person und Situation ganz für sich selbst herausfinden. Allerdings sollte gerade mit dem Satz „ich liebe dich“ immer etwas vorsichtig umgegangen werden. Dieser ist für besondere Momente und Personen reserviert und sollte nicht leichtfertig dahin gesagt werden. Damit Sie sich halbwegs sicher sein können, wann welche der Liebesbekundungen angebracht ist, haben wir Ihnen eine kleine Checkliste zusammengestellt.

  1. Hören Sie auf Ihr Herz!

Lassen Sie sich von Ihren Gefühlen leiten. Diese werden Ihnen genau sagen, wann der richtige Zeitpunkt für welches Bekenntnis von Zuneigung oder Liebe möglich, nötig oder angebracht ist. Was andere darüber denken, spielt dabei keine Rolle.

  1. Sprechen Sie mit der betreffenden Person!

Gefühle und die entsprechenden Äußerungen werden sehr verschieden interpretiert. Es kann demnach vorkommen, dass sich Ihr Gegenüber beispielsweise durch ein frühes Liebesbekenntnis leicht in die Ecke getrieben fühlt. So kann es beispielsweise auch passieren, dass ein sehr spätes Liebesbekenntnis ungute Gefühle hervorruft. Sprechen Sie genau diese Themen deshalb rechtzeitig an, damit es erst gar nicht zu Problemen kommt.

  1. Überstürzen Sie nichts!

Versuchen Sie, niemanden mit Ihren Gefühlsbekenntnissen zu überfordern und seien Sie möglichst nicht enttäuscht, wenn Sie gerade zu Anfang auf ein wenig Ablenkung stoßen.

Mit all diesen Tipps und Tricks sind Sie gut gewappnet für die richtige Wortwahl in der Liebe und können die schönen Liebesbekundungen sicherlich schon bald selbst anwenden.