Wie Sie die Angst vor Ablehnung überwinden

Schüchterne FrauUnsichere Menschen haben es schwer in der heutigen Welt, in der es immer wichtiger wird, sich selbst ins rechte Licht zu rücken und auf andere Leute zugehen zu können. Manche Personen haben so große Angst davor, abgelehnt zu werden, dass sie sich immer weiter verkriechen und jegliche Art von sozialem Kontakt vermeiden.

Kennen Sie dieses Gefühl und möchten Sie es gerne ändern? Möchten Sie heraus aus Ihrer Einsamkeit und endlich zu all denen gehören, die voller Spaß inmitten der Gesellschaft zu Hause sind. Das ist leichter als Sie denken! Unser Artikel verdeutlicht, woher Ihre Probleme kommen und was Sie dagegen tun können. So können Sie Ihr Leben schon bald in vollen Zügen genießen und es schaffen, einen passenden Partner oder eine Partnerin für sich zu gewinnen.

Woher kommt die Angst vor Ablehnung?

Die Angst vor Zurückweisung ist im Normalfall etwas Erlerntes und kommt aus der Kindheit. In dieser Zeit erfuhren die Personen häufig Kritik und Ablehnung von Seiten der Eltern, gegen die sie sich nicht wehren konnten. Dabei ist es egal, ob die Eltern dies absichtlich oder unabsichtlich taten. Das Gefühl sitzt bei den Betroffenen sehr tief und sie befinden sich diesbezüglich immer noch in der Kindheit. Erkennen Sie sich bei dieser Beschreibung wieder? Dann wissen Sie sicher auch, wie Sie mit diesem Gefühl umgehen. Richtig, Sie hassen sich dafür, dass Sie nicht auf andere Menschen zugehen können und machen sich regelmäßig dafür schlecht und beschimpfen sich selbst sogar.

Das wiederum hilft nicht gegen diese Art von Phobie, sondern macht sie nur noch schlimmer und führt auf Dauer zum kompletten sozialen Rückzug oder sogar zur Depression. Deshalb ist es besonders wichtig, möglichst frühzeitig etwas gegen die Ängste zu unternehmen. Nur dann gewinnen Sie wieder Freiheit und Lebensfreude zurück.

Was kann man gegen die Angst tun?

Um das Problem aus der Welt zu schaffen, ist eines besonders wichtig: Sie müssen sich selbst so akzeptieren, wie Sie sind. Sagen Sie also zu sich selbst, dass es in Ordnung ist, Angst zu haben und verurteilen Sie sich nicht dafür. Sobald Sie die Ängste akzeptieren, ist deren Behandlung viel einfacher. Indem Sie sich selbst mit ihren Phobien und Problemen annehmen, gewinnen Sie außerdem schon ein klein wenig an Selbstvertrauen.

Ganz wichtig ist, dass Sie sich nicht verstecken. Gehen Sie offen mit ihrer Panik um und melden Sie sich beispielsweise in einer Selbsthilfe- Gruppe an. Dort treffen sich verschiedenste Personen, die das gleiche Problem haben und tauschen sich zusammen mit einem Betreuer aus. So knüpfen Sie nicht nur Kontakte, sondern lernen auch Gleichgesinnte kennen, was sehr hilfreich sein kann.

Noch besser ist eine Therapie bei einem Psychotherapeuten. Dieser hilft Ihnen, Schritt für Schritt alle Verletzungen aus der Vergangenheit zu besprechen und erklärt Ihnen genau, wieso Sie so sind, wie Sie sind. Auf diese Weise verstehen Sie Ihre Verhaltensweisen besser und können lernen, diese zu akzeptieren und sie zu verändern. Im Laufe der Therapie verändert sich im Normalfall dann auch die Selbstachtung zum Positiven. Allerdings darf man hierbei keine Wunder erwarten. Ängste, die seit Jahren vorhanden sind, lassen sich nicht innerhalb von kürzester Zeit einfach ausradieren.

Sie müssen verstehen, dass Sie niemanden benötigen, der Ihnen Bestätigung oder Lob gibt. Sie selbst können sich diese Gefühle geben und sich selbst glücklich machen. Somit sind Sie nicht von anderen Menschen abhängig und diese können Ihnen auch durch Kritik oder negative Kommentare nicht wehtun. Schließlich wissen Sie selbst besser, dass es anders ist.

Den passenden Partner zu finden ist nicht schwer!

  1. Freundschaften sind wichtig

Wer seine Angst auf Dauer überwinden und zu einer selbstbewussten Persönlichkeit werden möchte, benötigt viele Freundschaften. Freunde geben Rückhalt und können Sie davon überzeugen, das Haus zu verlassen, anstatt sich zu verkriechen. Machen Sie aber auf keinen Fall den Fehler, sich immer nur mit den gleichen Menschen abzugeben. Sie müssen unbedingt immer wieder neue Kontakte knüpfen. Jeder neue Kontakt verleiht Ihnen mehr Selbstvertrauen und bringt Sie Ihrem Ziel, Ihre Ängste zu überwinden, näher.

Ein Umzug kann beispielsweise helfen, nochmal ganz von neuem anzufangen und neue Menschen kennen zu lernen. Über das Internet kann man vorher schon ein paar Kontakte knüpfen, um sich vor Ort dann nicht ganz so einsam zu fühlen am Anfang.

Üben Sie sich unbedingt im Smalltalk. Irgendwann wird dieser ganz normal für Sie und Sie brauchen sich nicht mehr vor der unangenehmen Stille in einem Gespräch zu fürchten.

  1. Üben, üben, üben

Was Sie bei Freunden können, können Sie auch bei potenziellen Partnern. Auch mit letzteren geht es nur darum in gutem Smalltalk ins Gespräch zu kommen, da sich der Rest dann ganz von selbst ergibt. Überlegen Sie nicht, was Sie sagen möchten und lernen Sie auf keinen Fall irgendwelche Flirt-Sprüche auswendig.

Seien Sie einfach Sie selbst und bleiben Sie im Gespräch möglichst locker. Vielleicht hilft es Ihnen, wenn Ihre Freunde anfangs in der Nähe sind und Ihnen dann versichern können, dass niemand sich über Sie lustig gemacht hat.

Gerade in Diskotheken ist es einfach, Menschen des anderen Geschlechts kennen zu lernen. Alle sind gelöst und gut gelaunt und die Chance, einen Korb zu bekommen, ist gering. Im Gegensatz zu der Meinung vieler unsicherer Personen, interessiert es die anderen Menschen dort nicht, wie Sie mit Ihrem Gespräch bei dem oder der Angebeteten ankommen. Niemand wird Sie auslachen. Sie haben also überhaupt nichts zu verlieren.

Versuchen Sie es nicht, die Person anzusprechen, haben Sie bereits verloren, da Sie niemals erfahren werden, ob vielleicht ein gegenseitiges Interesse besteht. Versuchen Sie es aber doch, haben Sie die Chance zu gewinnen. Spielen Sie Lotto? Dann seien Sie sich sicher: Die Chance beim Flirten zu gewinnen ist extrem hoch, während sie beim Lotto gegen null geht. Sie können beim Flirten also nur gewinnen!

  1. Langsam herantasten

Damit die Situationen Ihnen keine Angst mehr bereiten, sollten Sie möglichst viel üben. Nur so geht das Verhalten in Fleisch und Blut über und Sie denken gar nicht mehr über Ihre Worte oder Bewegungen nach.

Üben Sie zuerst mit Personen, für die Sie sich nicht wirklich interessieren. Dann besteht im Normalfall keine Angst vor Ablehnung. Nach und nach tasten Sie sich immer weiter vor, bis Sie es irgendwann bei Ihrem absoluten Schwarm versuchen können.

Haben Sie dabei Geduld mit sich selbst! Es ist nicht leicht, innerhalb kürzester Zeit zu verstehen, dass die Reaktionen von der Umwelt zu vernachlässigen sind. Eine solche Störung sitzt tief und kann nur mit der richtigen Beratung und einer guten Portion Geduld geheilt werden.

  1. Das Internet als große Hilfe auf der Partnersuche

Partnersuche ist Geschmacks- und Typsache, sodass es kein festes Rezept dafür gibt. Sie müssen also etwas experimentieren, um die für Sie beste Möglichkeit zu finden. Ein guter Weg besteht dabei in der Kommunikation über das Internet.

Wenn Sie auf einer Datingseite, wie zum Beispiel Parship einen Partner kennen lernen, hat das viele Vorteile für Sie. Gerade schüchterne Menschen und alle, die schon große Enttäuschungen zu verarbeiten hatten, haben im Internet weniger Scheu auf jemanden zuzugehen. Der Gesprächspartner sieht zwar ein Bild von Ihnen, hört aber weder Ihre Stimme, noch sieht er, falls Sie erröten.

Deshalb ist die Hemmschwelle bei der Partnersuche wesentlich geringer. Gefällt Ihnen ein potenzieller Partner nicht, so müssen Sie ihm nicht weiter antworten. Gefällt Ihnen jemand aber doch, so können Sie von Anfang an mit offenen Karten spielen und private Dinge erzählen, die Sie sonst aus Angst vor Ablehnung länger zurückhalten würden. Schnell können Sie so erkennen, dass es im Normalfall sehr viel sinnvoller ist, sich schnell zu öffnen, um innerhalb kürzester Zeit erkennen zu können, wer zu Ihnen passt.

Im Internet brauchen Sie keine Angst vor einem Gespräch haben, da Sie sich nicht gegenüber sitzen und keine peinliche Stille entstehen kann. Wenn Sie jedoch merken, dass die Chemie zwischen Ihnen stimmt, steht einem Treffen natürlich nichts im Wege. Sie kennen dann bereits einige Charaktereigenschaften voneinander und haben sicherlich genügend Gesprächsstoff um einen ganzen Abend zu füllen.

Denken Sie aber immer daran: Gehen Sie mit möglichst geringen Erwartungen an alle Dates, egal ob diese virtuell oder real stattfinden. Je offener und lockerer Sie sind, desto eher kann sich am Ende etwas ergeben. Die Liebe lässt sich schließlich nicht erzwingen.

Mit dieser Checkliste klappt der Flirt:

  1. Sie müssen sich wohlfühlen: Vor allem zu Beginn sollten Sie Orte auswählen, an denen Sie sich sicher fühlen. Auch mit Ihrem Outfit und Ihrer Frisur sollten Sie zufrieden sein. Das Urteil von Freunden kann hilfreich sein, um Sie von der Wahrheit zu überzeugen, die Sie selbst nur schwer wahrnehmen.
  2. Es kann nichts passieren! : Sagen Sie sich selbst immer wieder vor, dass nichts Schlimmes passieren kann, bevor Sie zur Tat schreiten.
  3. Nehmen Sie sich selbst an. : Am besten stellen Sie sich mehrmals täglich vor den Spiegel und machen sich Komplimente. Auch das Aufschreiben der Probleme und die Gespräche mit einem Therapeuten können helfen, um das Selbstbewusstsein zu verbessern.
  4. Verkriechen Sie sich nicht. : Die beste Flirtstrategie hilft nichts, wenn Sie nur zu Hause sitzen!

 

Ein Gedanke zu „Wie Sie die Angst vor Ablehnung überwinden

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