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Parship Studie: So lieben die Österreicher

Mithilfe einer repräsentativen Studie wollte PARSHIP es einmal ganz genau wissen: wie lieben die Österreicher wirklich, was ist ihnen in einer Beziehung ganz besonders wichtig und wie sehen die Beziehungen in Österreich überhaupt aus? Um das herauszufinden, hat PARSHIP das digitale Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com im Juni dieses Jahres beauftragt, 1.455 Österreicher zwischen 18 und 69 zu befragen. 1.010 der Befragten befanden sich bereits in einer festen Partnerschaft.

Die Studie vermittelt einen umfassenden Überblick über das Liebesleben in Österreich. Ein Aspekt wurde bei der Umfrage aber ganz besonders deutlich: die Österreicher sind wirklich treue Seelen!

Zusammen durch dick und dünn

wie viele Beziehungen hatten Sie bis jetzt

Frage: Wie viele Partnerschaften/Beziehungen haben Sie in Ihrem Leben bereits gehabt?

Die Österreicher scheinen kleine Krisen nicht so schnell auseinander zu bringen, denn die meisten Beziehungen halten über Jahre hinweg. Langfristige Beziehungen sind keineswegs eine Ausnahme. Im Gegenteil: ganze 45 Prozent der Beziehungen dauern schon über fünfzehn Jahre. Dabei sind es nicht nur die älteren Generationen, die ihren Partner gerne ein Leben lang an ihrer Seite hätten. Selbst bei den unter 30-jährigen dauert ein Drittel der Beziehungen bereits länger als fünf Jahre. In der Altersgruppe 30 bis 39 befinden sich dann gleich 74 Prozent in einer Beziehung, die schon länger als ein halbes Jahrzehnt dauert. Hat der Österreicher seine bessere Hälfte einmal gefunden, scheint er sie nicht mehr loslassen zu wollen.

Die große Liebe finden – aber wo?

Dabei scheint die Liebe in Österreich nicht überall gleich verteilt zu sein. Spitzenreiter in Beziehungsfragen ist Tirol. Mit ganzen 79 Prozent leben hier die meisten Menschen in einer festen Beziehung. Aber nicht nur, dass die Tiroler schnell Partner an ihrer Seite haben, sie scheinen auch ein gutes Händchen zu haben um den oder die Richtige zu finden. Denn zusammen mit der Steiermark belegen die Tiroler auch in Sachen Langzeitbeziehung den ersten Platz.  Ganze 49 Prozent der Befragten in Tirol und der Steiermark geben an, dass ihre Beziehung schon mehr als fünfzehn Jahre hält. Logisch, dass die meisten Tiroler auch glücklich verheiratet sind. Auch hier sind die Tiroler mit 68 Prozent an der Spitze.

Hier leben die meisten Singles

Während die Tiroler anscheinend ein Talent darin haben, den richtigen Partner zu finden, sieht es im restlichen Österreich etwas anders aus. Weit weniger Partnerschaften finden sich beispielsweise im Vorarlberg – hier sind nur 59 Prozent der Befragten vergeben. Knapp die Hälfte ist immer noch auf der Suche nach einer langfristigen Beziehung. Langfristig ist hier das richtige Stichwort. Denn auch hier gibt es große Unterschiede. Die Beziehungen in Salzburg scheinen die Kürzesten zu sein. Nur 36 Prozent der Befragten sind schon länger als fünfzehn Jahre zusammen. Ein großer Unterschied zu den 49 Prozent in Tirol und der Steiermark. Dementsprechend werden hier auch die wenigsten Ehen geschlossen. Nur 53 Prozent der Befragten in Salzburg tragen einen Ehering.

Bundesland Prozentsatz in einer Beziehung
Tirol 79%
Burgenland 77%
Oberösterreich 74%
Steinmark 74%
Niederösterreich 74%
Kärnten 70%
Salzburg 65%
Wien 63%
Voralberg 59%

 

Romantisch in wilder Ehe

Zwar wünschen sich immer noch viele eine Hochzeit in Weiß, ein Trauschein ist heute in Österreich jedoch nicht mehr notwendig, um sich zusammen ein Leben aufzubauen. Und so entscheiden sich immer mehr Paare dazu, zwar zusammen zu wohnen und eventuelle auch eine Familie zu gründen, aber (noch) nicht zu heiraten. Mit 36 Prozent leben in Kärnten die meisten Liebespaare in einer wilden Ehe – zwar unter einem Dach und in einem gemeinsamen Haushalt, aber ohne Trauschein. Dicht gefolgt mit nur einem Prozentsatz weniger von den Wienern. Hier leben immerhin 35 Prozent der Liebespaare unverheiratet unter einem Dach. In Tirol hingegen scheinen die Ansichten noch etwas traditioneller zu sein. Mit nur 24 Prozent leben hier die wenigsten Paare unverheiratet zusammen.

Wie viele Frösche muss ich küssen?

Zwar geht die Tendenz der Österreicher definitiv dahin, möglichst lange und ernste Beziehungen zu führen, doch hat nicht jeder das Glück, gleich beim ersten Mal den Partner fürs Leben zu finden. Vor allem jüngere Generationen haben oft mehr als eine Beziehung. Die erste Jugendliebe auch zu heiraten ist heute eher eine Ausnahme. In der Altersgruppe der 60- bis 69-Jährigen geben immerhin noch 38 Prozent an, immer noch mit ihrer ersten Liebe zusammen zu sein. Das können von den 30- bis 39-Jährigen immerhin nur noch 10 Prozent von sich behaupten. Aber wie finden ich denn nun den richtigen Partner fürs Leben? Wie viele Frösche müssen geküsst werden, bis der oder die Richtige kommt? Anscheinend gar nicht so viele. Denn die meisten Österreicher, 59 Prozent der Männer und 67 Prozent der Frauen, geben an, in ihrem Leben zwischen zwei und fünf Partnerschaften gehabt zu haben. Der Fall zu sechs bis zehn Partnerschaften ist enorm. Nur 9 Prozent der Männer und 7 Prozent der Frauen geben an, so viele Partnerschaften gehabt zu haben.

Werte, die in Österreich noch immer zählen

Die Studie belegt, dass der Wunsch nach einer langfristigen und konstanten Partnerschaft in Österreich immer noch groß ist. Statt viel und schnell setzen die Österreicher auch heute immer noch auf weniger und dafür langanhaltende Partnerschaften. Ein gemeinsames Leben in Form einer Ehe oder eines gemeinsamen Haushaltes spielten dabei immer noch eine wichtige Rolle.

Wer ist Österreichs Flirtmeister?

Wann haben Sie das letzte Mal geflirtet? Wenn Sie sich nicht erinnern können, ist es definitiv zu lange her! Flirten hält eine Beziehung frisch. Man hat Spaß, kann seinen Marktwert testen und sich am Ende noch mehr auf den eigenen Partner freuen, denn schließlich soll es ja bei einem lustigen Flirt bleiben. Bei einer Umfrage von Parship.at, bei der von Dezember 2013 bis Januar 2014 über 1000 Österreicher zwischen 18 und 69 befragt wurden, bestiegen die Tiroler das Siegertreppchen. Gleich nach ihnen folgten die Wiener und die Einwohner Kärntens. Im Allgemeinen konnten die Frauen in puncto Flirten als selbstsicherer eingestuft werden.

Regionale Unterschiede beim Flirten in Österreich

Die Tiroler sind allgemein ein beliebtes Volk in Österreich und somit ist es keine Überraschung, dass sie auch beim Flirten sehr gut ankommen. Ihr Akzent wirkt niedlich und ihre leicht burschikose Art lässt sie sympathisch wirken. Mit 20% erreichen sie damit den ersten Platz und werden Österreichs Flirtmeister. Am wenigsten erfolgreich schneiden die Burgenländer ab. Sie haben anscheinend eher weniger mit Flirten am Hut und erreichen gerade einmal 1,8%. Das muss natürlich nicht heißen, dass kein Burgenländer ein Flirtprofi sein kann. Lassen Sie sich von den Zahlen also nicht beeinflussen und von einem schönen Flirt abhalten!

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Was beim Flirten wirklich zählt

In erster Linie sollten Mann und Frau beim Flirten Spaß empfinden. Den Ergebnissen der Umfrage von Parship.at  zufolge spielt der Spaßfaktor für 40% der Befragten die entscheidende Rolle. 15,4% von ihnen geben sogar an, dass sie sehr gerne flirten während 5% gar nichts damit anfangen können. 48,9% der Österreicher sind der Meinung, dass sie beim Flirten gute Chancen haben und hoffen somit auf eine erfolgreiche Partnersuche. 8,2% der Österreicher sind sogar so selbstbewusst, dass sie ihre Chancen als sehr gut einstufen. Dass Frauen selbstbewusster ans Flirten herangehen als Männer, ist leicht verständlich. Frauen werden seltener zurückgewiesen und müssen weniger häufig selbst die Initiative ergreifen und den ersten Schritt machen.

Flirten lernen ist nicht schwer:

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen deutlich, dass man beim Flirten so leicht nichts falsch machen kann, wenn man einfach man selbst ist. Anmachsprüche und ausgefallene Aktionen sind nicht besonders beliebt. Stattdessen setzen 43,5% auf ein ansprechendes Lächeln und 37,7% auf Augenkontakt. Ganz besonders toll finden es die meisten Österreicher zudem, wenn der jeweilige Flirtpartner humorvoll ist. 28,8% von ihnen wünschen sich, auf eine nette Art und Weise angesprochen zu werden während 26% der Meinung sind, dass kein wirkliches Erfolgsrezept für das Flirten existiert. Auch wenn viele Männer glauben, dass sie die Damen erst einmal auf einen Drink einladen müssen, ist dies nicht der Fall, wie die Ergebnisse der Umfrage zeigen. Als relativ unwichtig wird auch das Austauschen der Kontaktdaten angesehen. Schöne Komplimente erreichen mit 13,6% lediglich das Mittelfeld.

Die goldenen Regeln beim Flirten

Wer beim Flirten einige wenige Regeln befolgt, muss nicht lange auf den Erfolg warten und kann schon bald noch selbstsicherer auf Partnersuche gehen.

  1. Verstellen Sie sich nicht, sondern seien Sie sie selbst.

Sicherlich geht es nicht darum, dass Sie alles über sich Preis geben, aber Sie sollten nicht vorgeben jemand zu sein, der Sie nicht sind. Ehrlichkeit währt auch beim Flirten immer noch am Längsten. Auf keinen Fall sollten Sie einen auswendig gelernten Anmachspruch verwenden.

  1. Lächeln Sie und halten Sie Blickkontakt.

Ein schönes Lächeln und der passende Blick sagen mehr als tausend Worte. Nehmen Sie also am besten erst nonverbal Kontakt auf.

  1. Erzählen Sie, aber hören Sie auch zu.

Überschwemmen Sie Ihr Gegenüber nicht mit Informationen über Ihr Leben, aber geben Sie ihm einen Einblick. Interessieren Sie sich zudem für dessen Leben und fragen Sie nach.

  1. Protzen, Prahlen und Geld sind unwichtig

Vor allem Männer sind oft der Meinung, dass Angebereien über das Auto, das Haus oder den Job gut bei den Damen ankommen könnten. Auch eine Einladung in ein teures Restaurant oder andere Hinweise auf die guten finanziellen Verhältnisse können häufig eher abschreckend und arrogant wirken. Verzichten Sie also lieber darauf. Schließlich möchten Sie doch eine Dame, die an Ihnen interessiert ist und nicht an Ihrem Bankkonto!

 

Parship Studie: Liebe geht durch den Magen

Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Doch was ist wirklich dran an diesem Klischee? Parship.at hat genau dies in einer repräsentativen Umfrage herausgefunden. Dafür wurden im Jahr 2014 in Österreich über 1000 Teilnehmer im Alter von 18 bis 69 Jahren zum Thema Ernährung in und um die Partnerschaft befragt. Die Ergebnisse sind zum Teil verblüffend.

Wie viel Wert legen die Österreicher wirklich auf gesunde Ernährung?

In der Umfrage von Parship.at gaben 80% der Befragten an, dass gesunde Ernährung ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens sei. Etwa ein Drittel bezeichnete die gesunde Ernährung sogar als extrem wichtig. Vor allem Frauen legen sehr viel Wert auf eine ausgewogene Ernährung. Sie interessieren sich den Ergebnissen zufolge genau dafür, welche Zutaten gesund sind und dabei helfen können in Form zu bleiben. Ein Großteil der Damenwelt ernährt sich dementsprechend so ausgewogen wie möglich und nimmt viel Obst und Gemüse zu sich.

Auch bei den Männern hat sich das Gesundheitsbewusstsein über die Jahre deutlich verändert. So geben 32% der Herren an, dass gesunde Ernährung eine große Rolle für sie spielt. Im Vergleich mit den Damen nehmen sie allerdings mehr Fleisch und hoch kalorische Lebensmittel zu sich und trinken zudem mehr Alkohol.

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Gleich und gleich gesellt sich gern

Nicht nur bei den Hobbies, beim Fernsehprogramm oder beim Sport, sondern auch beim Essen passen sich Paare in einer Beziehung nachweislich aneinander an. So gaben 84% der Studienteilnehmer an, sich beim Essen an ihren Partner anzupassen. Nun bleibt nur die Frage zu klären, wer sich besonders an wen anpasst?

62% der Frauen und 55% der Männer sind der Meinung, dass sie in einer Beziehung die gleiche Ernährung beibehalten wie als Single. Dementsprechend ernähren sie sich weiterhin genauso gesund.

Die heimlichen Gewinner in einer Beziehung sind jedoch die Herren. Die disziplinierte Ernährung der Damen färbt bei einem Drittel der Herren ab, sodass sie sich in der Partnerschaft gesünder ernähren. Für die Frauen sieht es leider nicht ganz so rosig aus. 1/5 von ihnen ernährt sich durch den Einfluss der Gewohnheiten des Partners ungesünder.

Probleme und Lösungen bei der Ernährung in einer Beziehung

Sich an die Gewohnheiten des Partners anzupassen, ist nicht immer ganz leicht. Wer sich gerne von Pizza und Fertiggerichten ernährt, wird zumindest zu Anfang so seine Probleme mit Salat und Magerquark haben und auch umgekehrt, könnte es etwas komplizierter werden. Doch für diese Ernährungs-Unstimmigkeiten in einer Beziehung gibt es zwei recht einfache Lösungen.

  1. Einander zuhören

Häufig wissen Männer nicht so recht über Ernährung Bescheid und kennen sich nicht mit Obst und Gemüse aus. Ihnen schmecken Burger und Pizza besser als Salat und aus diesem Grund können sie es nur schwer mit ansehen, wenn die Freundin sich nur einen Salat bestellt. Hören Sie einander zu und hinterfragen sie die Gründe für die Ernährung. Versuchen Sie sich gegenseitig zu akzeptieren. Wenn Sie sich wohl in ihrem Körper fühlen, so macht das sie beide glücklich. Dementsprechend ist es wichtig, dass Sie nicht versuchen, den Partner oder die Partnerin bezüglich der Ernährung komplett umzukrempeln.

  1. Sich aneinander anpassen und trotzdem man selbst bleiben

Achten Sie immer genau darauf, was sie essen und wie viel. Eventuell kann es hilfreich sein, dies in einem Plan festzuhalten, damit man den Überblick nicht verliert. Kleinere Kompromisse sind problemlos möglich. Beispielsweise sollten die Herren der Schöpfung ruhig auch mal zur Salatgabel greifen, während die Damen ruhig ab und zu sündigen dürfen. Teilen Sie die ungesunden Speisen einfach, dann teilen sich auch die Kalorien durch zwei und es ist halb so schlimm.

Kann eine gemeinsame Diät gelingen?

Laut den Ergebnissen der Umfrage von Parship.at sind 72% der Frauen und 80% der Männer der Meinung, dass das Abnehmen zusammen wesentlich leichter von der Hand geht. Gemeinsam macht es Freude gesund zu essen und sich beim Sport zum Durchhalten aufzuraffen. Zudem ist das gemeinsame gesunde Kochen angenehmer und man vergisst schnell, dass es sich um ein Diätessen handelt, wenn man romantisch zu zweit am Tisch sitzt.

  1. Motivieren Sie sich gegenseitig

Um wirklich zum Erfolg zu kommen, ist es wichtig, dass Sie beginnen und vor allem durchhalten. Motivieren Sie sich immer wieder gegenseitig und zwingen Sie sich zum Durchhalten. Die gegenseitige Kontrolle hilft auch harte Ziele zu erreichen.

  1. Stellen Sie Ihre Gewohnheiten um

Kaufen Sie zum Beispiel keine Süßigkeiten mehr oder verzichten Sie auf Ihre persönlichen Dickmacher. Zusammen eine neue Ernährung zu beginnen ist nicht nur einfacher, sondern macht sogar Freude. Der gemeinsame Einkauf stellt bereits eine Art Unternehmung dar und bringt Sie beide einander näher.

  1. Kochen Sie gemeinsam

Gemeinsam zu kochen schweißt nicht nur zusammen, sondern macht auch Freude und Sie können kontrollieren, ob keiner von Ihnen zu viel nascht oder die Ernährungsregeln bricht.

Zusammen kochen oder allein?

Menschen und ihre Leidenschaften sind verschieden. In puncto Kochen lässt sich ein großer Geschlechterunterschied feststellen. Während 50% der männlichen Österreicher gerne gemeinsam kochen, geben 44% der Damen an, dies lieber allein zu tun. Am Ende spielt es natürlich keine Rolle, ob die Speisen gemeinsam oder allein zubereitet werden, wenn es schmeckt, was auf den Teller kommt. Wieso Frauen lieber allein kochen ist schwer zu sagen. Möglicherweise liegt dies an den ursprünglichen Geschlechterrollen laut denen die Frauen die Männer bekochen müssen und letztere von diesem Thema nicht besonders viel Ahnung haben. Diese Einstellung ist heutzutage zum Glück überholt, sodass beide Geschlechter leckere Speisen zaubern können – egal ob allein oder zusammen.