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Verliebt in den besten Freund: Wenn die Freundschaft in Versuchung gerät

verliebt in den besten Freund„Männer und Frauen können nie Freunde sein, der Sex steht immer zwischen ihnen.“ Wer kennt nicht diesen Satz von Harry, einem der beiden Hauptprotagonisten aus der berühmten Hollywood-Liebeskomödie „Harry und Sally“, die in den 80er Jahren unsere Lachmuskeln strapaziert hat. Und uns im Anschluss dazu animiert hat, im Freundes- oder Kollegenkreis zu diskutieren: Können Männer und Frauen überhaupt befreundet sein? Eine Frage, die vielleicht nie ganz abschließend beantwortet werden kann – hängt doch dabei so viel von individuellen Faktoren ab. Aber was passiert, wenn der „Ernstfall“ tatsächlich eintritt – wenn sich in die Freundschaft ganz leise die Liebe einschleicht? Was können Sie tun, wenn Sie sich unerwartet und urplötzlich in Ihren besten Freund verliebt haben?

Verliebt in den besten Freund: Das Geheimnis der Freundschaft

Sich in den besten Freund zu verlieben, setzt zuallererst voraus, mit ihm eine Freundschaft zu pflegen. Aber wie entsteht eigentlich dieses Gefühl der Freundschaft – erst einmal unabhängig vom Geschlecht Mann und Frau? Der Psychologieprofessor Mitja Back von der Universität Mainz zweifelt an dem Spruch „Gleich und gleich gesellt sich gern.“

Nach seinen Erkenntnissen spielt es für die Freundschaft keine Rolle, ob uns jemand wirklich ähnlich ist – es reicht, wenn wir ihn als ähnlich wahrnehmen: Ähnlich gewissenhaft, offen, extrovertiert, verträglich oder ängstlich. Darüber hinaus spielt die Berechnung auch eine wichtige Rolle bei der Anbahnung der Freundschaft – und mit ihr die Fragen: „Wie gut kann mich diese Person trösten? Wie gut kann ich mich mit ihr amüsieren?  Wie gut kann sie mir im Alltag helfen?“ Laut Mitja Back sind Freundschaften einfach ein Mittel, um uns gegenseitig in schwierigen Situationen zu helfen.

Freundschaft zwischen Mann und Frau: Der Kumpel mit der Kumpeline

Freundschaft zwischen Frau und MannBis vor etwa 100 Jahren war die Freundschaft zwischen Männern und Frauen ein unbekanntes Phänomen – vor allem aus dem Grund, weil beide Geschlechter ihren Lebensalltag getrennt verbracht haben: Mädchen und Jungs in getrennten Schulen, später in unterschiedlichen Berufen, in der Freizeit an unterschiedlichen Plätzen (Frauen mehr im Haushalt und mit Freundinnen, Männer im Beruf, Job und Kneipen). Gemischte Freundschaften galten als anrüchig und waren höchstens denen vorbehalten, die in besonders liberal denkenden Gesellschaftskreisen wie in der Künstlerszene verkehrten. Heute überschneiden sich mittlerweile die Lebenswelten von Männern und Frauen, sodass es automatisch zu mehr Begegnungen kommt – womit auch mehr Chancen entstehen, Sympathien zu entwickeln, platonische Freundschaften entstehen zu lassen. Aber sind diese platonischen Freundschaften auch immer so platonisch, wie man vorgibt? Schwebt nicht über ihnen immer ein Stück sexueller Anziehung?

Der Evolutionspsychologe Lars Penke von der University of Edinburgh ist der Meinung: „Aus evolutionärer Perspektive ist jede halbwegs gleichaltrige Person des anderen Geschlechts ein potenzieller Fortpflanzungspartner.“ Die amerikanische Kommunikationsforscherin Heidi Reeder hat mittels ihrer Umfragen herausgefunden: 28 Prozent der Befragten fanden ihren engen Freund oder ihre enge Freundin körperlich anziehend, 14 Prozent sehnten sich sogar insgeheim nach einer Liebesbeziehung, 39 Prozent hatten zumindest früher romantische Absichten gehabt. Eine weitere Studie zeigt: Ein Viertel der Singlemänner hegen für ihre beste Freundin mehr als rein freundschaftliche Gefühle – und elf Prozent der Singlefrauen geht es mit ihrem besten Freund genauso. Allerdings gibt es hierbei einen interessanten Unterschied zwischen den Geschlechtern. Viele Männer finden ihre platonische Freundin attraktiv; Frauen hingegen bezeichnen ihren platonischen Freund nur selten als gutaussehend und scheinen offensichtlich deutlich zu unterscheiden – zwischen einem potentiellen Partner und einem platonischen Freund. Der Psychologe Volker Drewes erklärt: Dies deckt sich mit der biologisch-evolutionären These, dass Männer wahlloser nach Partnerinnen suchen und Frauen gezielter den Richtigen.“

Und dann hat es doch Zoom gemacht

beziehung mit bestem freund„Tausendmal berührt, tausendmal ist nichts passiert“, singt Klaus Lange in seinem berühmten Lied, und vielleicht ist es Ihnen jetzt auch so ergangen: Den Freund, mit dem Sie Nächte durchtanzt haben, mit dem Sie durch dick und dünn gegangen sind, dem Sie nach gescheiterten Beziehungen nächtelang die Hand gehalten haben, und der Sie nach Ihren Liebesdramen getröstet hat, sehen Sie plötzlich in einem anderen Licht: Aufregender. Attraktiver. Männlicher. Und haben plötzlich festgestellt, dass Sie für ihn mehr als nur Freundschaft empfinden.

Laut Lars Penke ist eine plötzliche Verliebtheit nach vielen Jahren Freundschaft zwar eher selten – denn bei Freunden, die sich in- und auswendig kennen, ist die Gefahr gering, dass das Verhältnis noch ein erotisches Niveau erreicht. Schließlich verhält es sich in der Freundschaft ähnlich wie in Liebesbeziehungen – das anfängliche Prickeln und die Neugier weichen der Vertrautheit, aber auch der Gewohnheit.

Dass sich in die Freundschaft dennoch Liebesgefühle hineinschleichen, ist auf der anderen Seite nicht ausgeschlossen – schließlich entsteht Verliebtheit auch aus der Nähe zwischen zwei Menschen, die in der Freundschaft doch so viel miteinander teilen: Freud und Leid, Erfolge und Misserfolge, gute und schlechte Zeiten. Wenn dies dann geschieht, war die Freundschaft möglicherweise von Ihrer Seite aus von Anfang an auf Liebe vorprogrammiert. Die Liebe entstand nicht, nach der Meinung des Psychologen Eric Hegmann, auf den ersten Blick, sondern auf dem wachstumsorientierten Weg: Von der Sympathie über Zuneigung und Freundschaft bis hin zur Liebe.

Verliebt in den besten Freund – was tun?

Zeit verbringen mit dem besten FreundWenn Sie also plötzlich feststellen, dass sich für Sie die Freundschaft zur Liebe entwickelt hat, werden sicherlich gleichzeitig Zweifel aufkommen – und mit ihnen die zwangsläufigen Fragen: Erwidert er Ihre Gefühle? Sollen Sie ihm Ihre Liebe gestehen? Diese Zweifel sind sicherlich begründet: Denn wenn man sich in einen Freund verliebt, droht die Gefahr, doppelt zu verlieren, wenn die Gefühle nicht auf Gegenseitigkeit basieren: einen Menschen als potentiellen Partner, aber auch einen Freund, dem man gerne sein Herz ausschüttet.

Mit folgenden Strategien können Sie sich in der Gefühlszwickmühle behelfen:

  • Der Lebensphase-Check. Der Psychologe Wolfgang Bergmann aus Hannover rät, sich zunächst über seine Gefühle klar zu werden und nichts zu überstürzen. Ist es wirklich Liebe, die man empfindet, oder steckt etwas Anderes dahinter? Denn besonders in Phasen, in denen man eine schwere Zeit durchmacht – wegen einer unschönen Trennung, familiären Problemen, Schwierigkeiten im Beruf – sucht man nach einem Anker im Leben. Und diesen findet man oft im besten Freund. Denn der beste Freund strahlt Ruhe aus, vermittelt Verständnis und Geborgenheit – diese Empfindungen können leicht mit Liebe verwechselt werden. Also Hand aufs Herz: Ist es Liebe – oder nur eine Phase?

 

  • Der Verliebtheits-Check: Entsprechen Ihre Gefühle tatsächlich der Verliebtheit und der Liebe? Wenn ja, treffen die meisten folgenden Punkte auf Sie zu:

 

      • Sie hatten noch nie Hemmungen gegenüber Ihrem Freund, konnten ihm alles erzählen. Seit Kurzem merken Sie aber, dass Sie in seiner Nähe schüchtern und unsicher sind.

 

      • Normalerweise treffen Sie sich gemeinsam mit Freunden – in letzter Zeit haben Sie das Bedürfnis, mit ihm allein zu sein.

 

      • Neuerdings geben Sie sich mit Ihren Outfits mehr Mühe, bevor Sie ihn treffen.

 

      • Bei der Begrüßung auf die Wange ertappen Sie sich, dass Sie diese besonders genießen.

 

      • Wenn Sie Ihren Freund ansehen, denken Sie jetzt öfter, dass er ziemlich attraktiv ist.

 

      • Werden Sie unterwegs für ein Paar gehalten, freuen Sie sich darüber, statt über dieses Missverständnis verwundert zu sein.

 

      • Wenn er von anderen Frauen oder Kolleginnen schwärmt, fühlen Sie einen Stich im Herz – die Eifersucht.

 

      • Sie haben sich schon mal ausgemalt, wie es wäre, mit ihm zusammen zu wohnen, oder wie Ihre gemeinsamen Kinder aussehen könnten.

 

  • Der Status-Check: Wenn Ihr bester Freund in festen Händen ist, zeigen Sie sich besser als wahre beste Freundin: Versuchen Sie nicht, die Beziehung der Beiden zu unterminieren. Denn Ihr bester Freund wird nicht mehr für Sie empfinden, wenn Sie zu falschen Mitteln greifen – sondern eventuell sogar weniger. Sind Sie umgekehrt in einer festen Beziehung und haben sich in Ihren besten Freund verliebt, sollten Sie in sich gehen und die Gefühle zu Ihrem Partner überprüfen. Funktioniert Ihre Beziehung immer noch gut? Oder wie konnte es sonst passieren, dass Sie Gefühle für einen anderen Mann entwickelt haben?

 

  • Ehrliche Aussprache: Wenn Ihre Gefühle für Ihren Freund tatsächlich sehr stark sind, suchen Sie mit ihm eine Aussprache. Denn eine ungeklärte Beziehung bringt Ihnen Beiden mehr Leid als Freude: Sie müssen zusehen, wenn er Ihnen seine neue Freundin vorstellt, er versteht Ihre seltsamen Verhaltensweisen in der letzten Zeit nicht und zweifelt vielleicht an Ihren Qualitäten als Freundin.

 

Erst nach einer ehrlichen Aussprache wissen Sie mehr. Erst dann wissen Sie, woran Sie sind und können handeln. Für diesen Fall hält das Leben zwei mögliche Szenarien für Sie bereit: Ihr Freund erwidert Ihre Gefühle – oder er erwidert Sie eben nicht. Im ersten Fall können Sie sich freuen, da Ihre Beziehung beste Chancen auf ein Happy End hat. Schließlich scheitern die meisten Liebesbeziehungen nicht an zu wenig Liebe, sondern an zu wenig Freundschaft. Diese Hürde haben Sie bereits geschickt umgangen – indem Sie Beide sich schon mal in Freundschaft geübt haben.

Im zweiten Fall allerdings, wenn Ihre Schmetterlinge im Bauch den falschen Weg eingeschlagen haben, und Ihr bester Freund Ihre Gefühle nicht erwidern kann, könnte es erst einmal für Sie schmerzlich werden. Denn niemand erlebt gerne eine Zurückweisung – und erst recht nicht von einem Menschen, dem man sehr nah steht. Dann kann nur ein Abstand zwischen Ihnen erst einmal sehr heilsam sein, um die entstandene Wunde nicht permanent aufzureißen. Und wer weiß – vielleicht heilt sie schneller als gedacht, und Sie können sich nach einiger Auszeit wieder wie gute Freunde begegnen.

Torschlusspanik: Warum sie aufkommt und wie wir damit umgehen

Torschlusspanik verstehenErst hatte das Studium Priorität, dann die Karriere. Das Leben war unbeschwert, voller Partys, ausgefallener Hobbies, Reisen in exotische Länder.

Und plötzlich ist alles anders – zumindest bei den Anderen aus dem Freundeskreis. Sie scheinen an ihrer Uhr gedreht zu haben und beschäftigen sich nun mit Hochzeit, Familiengründung und Hausbau.

Und was bleibt einem selbst? Partys, zu denen keiner mehr mitgeht. Kneipentouren, die um 22 Uhr enden. Und ein komisches Gefühl im Bauch, dass man irgendwie zu spät ist: Die Torschlusspanik.

Die schwarzen Schafe der Gesellschaft

Torschlusspanik bei MännernSind Sie über 30 und immer noch nicht in festen Händen? Dann befinden Sie sich eigentlich in guter Gesellschaft: Denn vier Millionen junge Männer und Frauen zwischen 20 und 35 Jahren leben heute allein. Das ist umgerechnet fast jeder vierte. So tröstend diese Zahlen auch belegen mögen, dass man nicht allein ist – sie schützen vor der Torschlusspanik dennoch nicht: der Angst, dass man es verpasst hat, den richtigen Partner zu finden. Familie zu gründen. Ein Haus im Grünen zu bauen.

Stattdessen – wie die Redewendung schon andeutet – vor dem verschlossenen Tor des Lebens zu stehen. Wobei die berühmte Redewendung „Torschlusspanik“ eigentlich ihrem Ursprung nach nichts mit Single-Dasein und Alter zu tun hat. Sie geht auf das Mittelalter zurück, als Städte noch von dicken Mauern zum Schutz der Einwohner umgeben waren. Bei Einbruch der Dunkelheit wurden die Tore geschlossen, um die Stadt vor ungebetenen Gästen zu schützen – das war der berühmte Torschluss.

Es ist in der Tat so, dass man als langjähriger Single über 30 immer ein bisschen draußen vor den Toren der Gesellschaft steht. Man passt nicht zum Idealbild des bürgerlichen Lebenskonzepts, zu dem Frau, Mann, Kinder und ein schönes Heim gehören. Kein Wunder, dass hier ein großer Druck auf allen lastet, die jenseits der 30 immer noch nicht dieses Ziel erreicht haben. Wer hier nicht mithalten kann, fühlt sich schnell als Versager.

Die tickende biologische Uhr – Torschlusspanik bei Frauen und Männern

die biologische UhrWährend sich die Torschlusspanik früher nur darauf bezog, keinen Partner abzukriegen, hat sie heute eher mit dem Kinderkriegen zu tun. Sie erfasst Frauen über 30, Männer eher im Alter über 40. Diesem Unterschied liegen weibliche und männliche biologische Umstände zugrunde.
Zwar hat sich der menschliche Körper im Laufe der Jahrhunderte auf der biologischen Ebene verändert: Die Fruchtbarkeit der Frauen setzt früher ein. Die Lebenserwartung ist länger. Daher könnte man annehmen, dass die Fruchtbarkeit der Frau auch länger anhält. Das tut sie aber nicht. Die Haltbarkeit der Eizellen hat sich nicht verbessert. Ab 35 beginnt die Fruchtbarkeit immer noch relevant abzunehmen, ab 40 sogar deutlich. Die Schwangerschaftschancen fallen zwischen 35 und 45 um die Hälfte ab.

Diesem biologischen Druck sind Männer weniger ausgesetzt – denn sie können bis ins hohe Alter Kinder zeugen. Deshalb verschiebt sich bei ihnen die Torschlusspanik um ca. 10 Jahre nach hinten, ins Alter von 40 Jahren, wo sie sich vom Kopf her gerade noch jung genug fühlen, Kinder aufzuziehen. Wenn ein Mann also anfängt, über das Lebenskonzept Familie und Kinder nachzudenken, ist die Frau eigentlich zu alt dafür. Allerdings gibt es auch Studien aus Israel und den USA, die genau diese Tatsache widerlegen. Es gibt zwar keine Anzeichen, dass eine Andropause als Äquivalent zur Menopause existiert. Aber die Studie weist nach, dass bei Männern ab 35 die Spermienanzahl und -beweglichkeit abnimmt, und genetisch geschädigte Spermien aufgrund vom Altern des Organismus vermehr auftreten. Dies kann zu genetischen Schäden bei Nachwuchs führen.

Auf der Suche nach der großen Liebe: Warum bin ich Single?

Laut Erhebungen geht die überwiegende Mehrheit der Alleinstehenden durchschnittlich 5-6 Jahre solo durchs Leben. Sicherlich gibt es darunter einige, die ihr Singledasein bewusst gewählt haben und mit ihrem Status glücklich sind. Die meisten Singles wünschen sich aber im Grunde ihres Herzens doch einen Partner an ihrer Seite. Am Wollen kann also ihr Partnerschaftswunsch nicht scheitern. Was sind die möglichen Gründe für das unfreiwillige Single-Sein?

  • Mismatch der Geschlechter
    Unsere Gesellschaft, macht es den männlichen und weiblichen Singles nicht leicht, zueinander zu finden. Auf dem Heiratsmarkt ist mittlerweile ein echter Mismatch entstanden: Immer mehr Frauen wollen nicht nur Mutter sein und versuchen, die Berufstätigkeit und die Mutter-Rolle zu verbinden. Sie suchen Männer, die sich an der Familienarbeit beteiligen und notfalls auch ihre Berufstätigkeit reduzieren. Während Männer immer noch nach Frauen Ausschau halten, die in der Familienarbeit ihre Hauptzuständigkeit sehen.

 

  • Keine Lust auf Kompromisse
    Der Wunsch nach beruflicher Verwirklichung spielt eine große Rolle. Sind Studium, Beruf und erste Sprosse der Karriereleiter geschafft, liegt der 30. Geburtstag bereits hinter den Meisten.

 

  • Hohe Ansprüche
    Wir leben in einer Gesellschaft, in der uns suggeriert wird: Das Beste ist gerade gut genug. So wachsen die Ansprüche an einen potenziellen Partner ins Unermessliche, was zu einer wenig kompromissbereiten Partnersuche führt: Entweder ist der Partner perfekt oder man bleibt lieber allein.

 

  • Schlechte Erfahrungen
    Jeder zweite ist Single, weil wieder ein Beziehungsfiasko befürchtet wird. Alte Wunden sollen nicht aufreißen, schmerzvolle Erfahrungen aus der Vergangenheit sollen sich nicht wiederholen. Stattdessen werden vielversprechende Bekanntschaften nur oberflächlich gehalten – als unverbindliche Affären.

 

  • Kein Glück in der Partnerwahl
    Jeder Topf findet seinen Deckel – diesen Spruch predigten uns schon unsere Großmütter. Manche Menschen brauchen etwas länger, bis sie den perfekten Deckel finden. Und das lässt sich nicht beeinflussen – sondern es ist eine reine Glückssache.

Torschlusspanik: Die Heirat mit dem Frosch

Torschlusspanik ist ein schlechter Ratgeber. Denn sie führt oft dazu, dass die Menschen in der Liebe eine Vernunftentscheidung treffen – und nicht eine, die ihnen das Herz weist. Davon zeugt die Umfrage der US-Paartherapeutin Jennifer Gauvian und ihrer Co-Autorin Anne Milford aus dem Jahr 2016. Laut dieser berichtet ein Drittel der 1.000 geschiedenen Frauen, dass sie aus Torschlusspanik geheiratet haben – obwohl sie schon bei der Hochzeit wussten, dass ihr künftiger Ehemann nicht die richtige Wahl war. Sie hofften, dass sich die Beziehung in Laufe der Zeit doch noch als wahre Liebe entpuppt – und standen am Ende vor den Scherben ihrer Beziehung. Was kann man daraus als Fazit ziehen? Lieber den Richtigen später heiraten als den Falschen früher.

Torschlusspanik adé

Torschlusspanik überwindenHat die Torschlusspanik auch Sie erfasst? Zur Panik kann Torschlusspanik erst werden, wenn persönliche (Versagens)Ängste überhandnehmen. Auch wenn diese Ängste verständlich sind – sie schaffen nicht die besten Voraussetzungen für eine entspannte Partnersuche. Die wichtigste Regel heißt hierbei: Ruhe bewahren. Überwinden Sie Ihre Ängste und schaffen Sie optimale Bedingungen für eine neue Liebe. Ob und wann diese kommt? Dazu gehört Zufall und ein Quäntchen Glück – denn Liebe ist nicht planbar. Anbei ein paar Tipps, wie Sie die Torschluss-Panik ablegen und entspannter mit Ihrem Single-Dasein umgehen:

  • Zeit genießen
    Wer sagt, dass eine Partnerschaft und Familie das alleinige Rezept für die Glückseligkeit sind? Gehen Sie in der Partnersuche nicht Notlösungen ein, sondern genießen Sie aktiv die Vorteile des Single-Seins – und die Zeit, in der Sie tun und lassen können, was Ihnen gefällt, ohne Kompromisse einzugehen.

 

  • Selbstzweifel ablegen
    Sie neigen zu Selbstzweifeln und sind der Meinung, dass Sie nicht gut genug sind, um einen Partner fürs Leben zu finden? Beginnen Sie, Ihr Selbstbewusstsein zu stärken – hören Sie auf, sich ständig zu vergleichen und zu kritisieren. Mit weniger Selbstzweifeln werden Sie attraktiver auf Ihr Umfeld wirken – und ziehen leichter potenzielle Partner an. Meiden Sie dabei eine Zeitlang soziale Medien – schließlich posten viele Ihrer Kontakte nur die schönen Seiten des Lebens, was dazu führen kann, dass Sie sich noch schlechter oder einsamer fühlen.

 

  • Motivation überprüfen
    Hinterfragen Sie Ihre Motivation: Wollen Sie wirklich sesshaft werden, eine feste Partnerschaft eingehen, Familie gründen? Oder wird es Ihnen nur von außen eingeredet? Machen Sie sich frei von der Meinung anderer und hören Sie auf sich selbst.

 

  • Beuteschema überprüfen
    Fragen Sie sich, ob Sie sich nicht an Partner binden, die keine Familie wollen? Denn damit verschwenden Sie wertvolle Zeit. Überprüfen Sie auf der anderen Seite Ihre Ansprüche: Suchen Sie nach einem Idealpartner, den es gar nicht gibt? Und ist ein Partner, der nicht alle Ihre Vorstellungen zu hundert Prozent erfüllt, automatisch unpassend?

 

  • Verbissenheit ablegen
    Je verzweifelter Sie auf der Suche sind, desto mehr verändert sich Ihre Ausstrahlung zum Negativen. Ihr Gegenüber merkt schnell, dass es Ihnen nicht darum geht, ihn als Partner zu gewinnen, sondern überhaupt irgendeinen Partner zu finden. Reden Sie beim ersten Date nicht sofort über Kinder und Heiraten – sondern lassen Sie sich Zeit, die Person erst einmal in Ruhe kennenzulernen.

 

  • Tun, als ob
    Was wäre, wenn Sie wüssten, dass Ihr Traumpartner in einem halben Jahr vor Ihrer Tür stehen wird? Überlisten Sie Ihren Verstand und tun so, als ob Sie wüssten, dass es so kommt. Diese Technik ermöglicht Ihnen, die Gegenwart in vollen Zügen zu genießen. Der Glaube an ein glückliches Ende erzeugt Leichtigkeit und Lebensfreude.

 

  • Therapeutische Hilfe
    Wenn Sie mit der Zeit merken, dass Sie dazu nicht in der Lage sind, Ihre Torschlusspanik selbst zu überwinden, nehmen Sie professionelle Hilfe in Anspruch. Es gibt zahlreiche Coaches und Praxen, die mit diesem Thema bestens vertraut sind und individuelle Lösungsmöglichkeiten anbieten – zum Beispiel gegen Verlustangst oder mangelndes Selbstbewusstsein, die hinter der Torschlusspanik stecken können.

Was bleibt am Ende zu sagen? Sicherlich ist die Gründung einer Familie und das Kinderkriegen zeitlich limitiert. Aber für eine wahre, große Liebe ist es im Leben nie zu spät.

Schmetterlinge im Bauch: Was sie sind und woher sie kommen


Der Frühling kommt: Die Sonne strahlt um die Wette, die bunten Blumen sprießen in den Beeten, die Schmetterlinge flattern als Frühlingsboten durch die Luft. Und manchmal, bei den Frischverliebten, verirren Sie sich auch in die Magengegend.

Den Schmetterlingen auf der Spur

Wer kennt nicht die Redewendung „Schmetterlinge im Bauch“ als Metapher für den Zustand des Verliebt-Seins – wenn wir ein eigenartiges Kribbeln im Magen verspüren, gepaart mit Herzrasen, schweißnassen Händen und allgemeiner Verwirrung.

Den Begriff „Schmetterlinge im Bauch“ prägte die amerikanische Schriftstellerin Florence Converse (1871 – 1967). In ihrem Buch „House of Prayer“ sprach sie als erste von „butterflies in the stomach“, direkt übersetzt als „Schmetterlinge im Magen“. Der Ausdruck erfreute sich sehr schnell großer Beliebtheit und verbreitete sich immer weiter. Bis er schließlich Mitte des 20. Jahrhunderts in Deutschland ankam und auch heute noch in unserem Vokabular als feste Redewendung erhalten geblieben ist.

Schmetterlinge im Bauch: Der verrückte Hormon-Cocktail

Die Liebe kommt zwar in der Umgangssprache von Herzen und geht durch den Magen – aber eigentlich entsteht sie im Kopf, denn das Gehirn spielt eine entscheidende Rolle beim Verliebt-Sein. Im Gehirn werden Hormone gebildet – und diese übernehmen bei Verliebten die Regie, und versetzen den gesamten Körper in einen wahren Ausnahmezustand mit zahlreichen typischen Symptomen:

  • Zwanghafte Gedanken und Fixierung auf das Objekt der Begierde
  • Veränderte Wahrnehmung
  • Unkontrollierbares Verlangen
  • Schlaf- und Appetitlosigkeit 
  • Energie-Geladenheit
  • Erhöhte sexuelle Lust
  • Herzrasen, erhöhter Puls, verstärktes Schwitzen

Nicht alle, aber viele dieser Anzeichen muten wie Symptome einer Krankheit an. Und so ist es kein Wunder, dass Verliebte gerne mal als Liebeskranke bezeichnet werden – wie auch Platon seinerzeit schon erkannt hatte: „Liebe ist eine schwere Geisteskrankheit.“  

Verschiedene Studien belegen, dass bei den Verliebten und Zwangsneurotikern der Serotoninspiegel 40 Prozent unter dem Normalwert liegt – aus biochemischer Sicht sind Verliebte also psychisch krank. Darüber hinaus sind Veränderungen, die im Gehirn bei einer Sucht und bei der Verliebtheit passieren, nahezu identisch.

Aber welche Zutaten mischen bei dem verrückten Hormon-Cocktail der Verliebten mit?

  • Adrenalin und Noradrenalin

Maßgeblich verantwortlich für die Verliebtheit sind die Aufputscher-Hormone Adrenalin und Noradrenalin. Adrenalin wird in der Nebenniere produziert, Noradrenalin im Nebennierenmark. Zusammen lassen sie unser Herz höherschlagen, bringen die Hände zum Schwitzen. Biologisch gesehen sind dies Symptome wie bei einer Panik-Attacke. Dass wir bei dieser körperlichen Reaktion nicht aus lauter Angst das Weite suchen, ist das Verdienst weiterer Hormone, die nebenbei wirken: Während Adrenalin und Noradrenalin für die Aufregung und Spannung zuständig sind, sorgen Oxytocin, Dopamin und Serotonin für die Entspannung – und dafür, dass wir das Verliebt-Sein als positiven Stress wahrnehmen. Übrigens: Dadurch, dass diese Glückshormone über Blutbahnen in den Bauchraum weitergeleitet werden, fühlt es sich für uns so an, als hätten wir Schmetterlinge im Bauch.

  • Serotonin

Das Glückshormon Serotonin sorgt für gute Laune. Paradoxerweise ist bei Verliebten der Serotonin-Spiegel sehr niedrig, entspricht ungefähr dem von Menschen mit einer Zwangserkrankung. Der Serotonin-Mangel bewirkt, dass die Gedanken nur um den geliebten Menschen kreisen. Gleichzeitig aber sorgt die niedrige Serotoninkonzentration für Niedergeschlagenheit und Traurigkeit – zum Beispiel, wenn der geliebte Mensch nicht in unserer Nähe ist.

  • Dopamin

Bei Verliebten ist die Konzentration des Glücklich-Machers Dopamin im Belohnungszentrum des Vorderhirns sehr hoch. Dieser Neurotransmitter aktiviert das Belohnungssystem, verstärkt die positiven Gefühle und die Euphorie. Er gibt dem Körper vor, glücklich zu sein macht ihn „süchtig“ nach seinem Liebesobjekt. Der Verliebte befindet sich in einem Zustand, der einem Drogenrausch gleicht. Und von dieser Droge kann er nicht genug bekommen.

  • Oxytocin

Oxytocin wird gerne auch als Kuschelhormon bezeichnet. Es wird im Hypothalamus gebildet und wirkt im Gehirn ebenfalls auf das Belohnungssystem. Bei Verliebten wird es verstärkt ausgeschüttet – zum Beispiel bei Berührungen. Das Oxytocin fördert Vertrauen zueinander sowie die emotionale Bindung und sorgt dafür, dass die ausgelösten Gefühle speziell an eine Person gekoppelt werden.

  • Testosteron

In der Anfangszeit einer Beziehung sinkt der Testosteronspiegel bei Männern – sie werden dadurch ausgeglichener. Bei Frauen hingegen steigt er an – und mit ihm auch die sexuelle Lust. Vermutlich gleichen sich in dieser Phase die chemischen Prozesse zwischen den Geschlechtern an, damit Männer und Frauen leichter zusammenfinden.

Der Konflikt zwischen Herz und Verstand

Parallel zu der erhöhten Aktivität im Belohnungssystem beobachteten Wissenschaftler im präfrontalen Kortex bei Verliebten eine niedrigere Aktivität als zu normalen Zeiten. Der präfrontale Kortex ist immer dann beteiligt, wenn es darum geht, etwas sorgfältig zu planen oder abzuwägen. Aufgrund dieser Erkenntnisse scheint es so, dass es schwierig ist, während der Verliebtheitsphase sinnvolle Pläne zu schmieden oder realistische Urteile zu fällen. Verliebte haben Augen nur für den neuen Partner, sehen ihn in den rosigsten Farben – und merken vielleicht gar nicht, dass er vom Charakter her gar nicht passt. Wie sollte dann die Handlungsempfehlung für Verliebte lauten? Im Rausch der ersten Verliebtheit keine wichtigen Entscheidungen treffen, die das Leben verändern könnten: ein Kind zeugen, einen Umzug in eine andere Stadt bzw. Land zu planen oder zu heiraten.

Stattdessen ist etwas Geduld angesagt: Die Aktivität im präfrontalen Kortex wird wieder erhöht, wenn die Verliebtheit länger dauert und etwas abflaut. Erst dann öffnen sich unsere Augen für die Realität, erst dann können wir wieder vernünftig entscheiden, planen und urteilen. Schließlich basieren gute Entscheidungen darauf, dass wir sie mit Herz und Verstand treffen.

So lockt man die Schmetterlinge

Spielt aber die Zeit davor eine wichtige Rolle – bevor die Schmetterlinge im Bauch kommen? Bricht die Verliebtheit einfach wahllos über uns wie ein Hurrikan ein, oder gibt es im Vorfeld doch bestimmte Vorbedingungen, damit sich zwei Menschen ineinander verlieben? Es gibt scheinbar Voraussetzungen, die die Verliebtheit begünstigen:

  • Das äußere Erscheinungsbild

Der Evolutionsbiologe Karl Grammer fand heraus, dass Mann und Frau binnen zehn Sekunden aufgrund von äußerlichen Merkmalen entscheiden, ob der Andere als Partner in Frage kommt. Männer legen Wert verstärkt auf den physischen Bereich, Frauen auf den psychischen Bereich.

  • Gerüche

Man muss sich riechen können – der Eigengeruch des Partners kann anziehend wirken oder eben dazu führen, dass ein anfängliches Abenteuer nur ein Abenteuer bleibt.

  • Bewunderung für die andere Person

Diese kann auf einem einheitlichen Lebensentwurf, Arbeitsamkeit, gut bewältigten Schwierigkeiten, ähnlichen Lebenszielen oder der Fähigkeit, andere zu verstehen, basieren.

  • Biochemie

Nach Helen Fisher, der US-amerikanischen Anthropologin, bestimmt die Biochemie, ob sich zwei Menschen ineinander verlieben. Ihrer Meinung nach ist es zwar wichtig, dass wir bezüglich des sozialen Hintergrunds mit unserem Partner harmonieren. Was aber die hormonelle Persönlichkeit angeht, fühlen wir uns von Menschen angezogen, die ein anderes, uns ergänzendes biochemisches Profil besitzen.

Nach Helen Fisher kann man übrigens auch der Verliebtheit auf die Sprünge helfen. Wer sich verlieben möchte, sollte ganz einfach seine Dopamin-Ausschüttung aktivieren. Denn der Körper befindet sich sowohl bei Verliebtheit als auch in gefährlichen Situationen in einem Erregungszustand – und kann die beiden Zustände nicht gut unterscheiden. So empfiehlt es sich, mit seiner Angebeteten gleich zu Anfang aufregende Dinge zu unternehmen wie zum Beispiel einen Ausflug in den Seilgarten oder einen Fallschirmsprung.

Die nächste Station nach der Verliebtheit: die Liebe

Durch das extreme Spiel der Hormone wäre das Verliebt-Sein auf Dauer für den Körper zu stressig und anstrengend. Deswegen verändert sich mit der Zeit die Beziehung zum Partner, die erste Verliebtheit flacht nach 3 Monaten bis 3 Jahren ab – der Adrenalin- und Noradrenalin-Spiegel regulieren sich wieder im unteren Bereich. Verliebtheit wird abgelöst durch Liebe – laut Wissenschaftlern zwei ziemlich unterschiedliche Gefühlswelten.

Neurologisch und physiologisch betrachtet spielen sich diese beiden Gefühle in vollkommen anderen Hirnregionen ab und sind auch mit ganz verschiedenen Botenstoffen verbunden. Die Verliebtheit ist ein evolutionärer Ausnahmezustand, der mit Sucht und Wahn vergleichbar ist. Es kommt hauptsächlich zu Aktivitäten in der Stammhirnregion: Adrenalin, Dopamin, etc. werden ausgeschüttet. Liebe ist das, was folgt: Nämlich im Großhirn, im Vorderlappen. Die leisen Botenstoffe Hormone Serotonin, das Bindungshormon Oxytocin und das Glückshormon Endorphin werden hauptsächlich ausgeschüttet – diese nehmen wir körperlich kaum wahr. Dies ist auch der Grund, warum es möglich ist, jemanden zu lieben und gleichzeitig in einen anderen verliebt zu sein.

Lasst die Schmetterlinge wieder fliegen

Sehnsüchtige Leidenschaft ist nie wieder so groß wie in der ersten Phase der Verliebtheit. Kein Wunder, dass sich viele Paare in einer jahrelangen Partnerschaft nach diesem Gefühl zurücksehnen. Die gute Nachricht ist: Man kann die Verliebtheit verlängern oder wiederaufleben lassen – mit ein paar einfachen Tricks:

  • Sich erinnern

Bewusste gemeinsame Erinnerung an die erste Phase der Verliebtheit bringt die Schmetterlinge im Bauch zurück.

  • Überraschungen

Kleine Geschenke oder spontane Einfälle überraschen den Partner und zeigen ihm, dass man sich um ihn bemüht.

  • Körperliche Nähe

Mit der Zeit wird immer weniger vom Bindungshormon Oxytocin ausgeschüttet. Um seine Produktion anzuregen, sollte man sich als Paar wieder öfter körperlich näherkommen.

  • Anti-Kritik-Diät

Diese Diät kann Wunder bewirken: 4 Wochen lang darauf verzichten, den Partner zu kritisieren. Sondern sich stattdessen auf seine Stärken konzentrieren.

  • Gemeinsame Aktivitäten

Neue, gemeinsame Aktivitäten, die Beiden Spaß machen, regen Glücksgefühle an und machen die Partnerschaft wieder spannend.

Evangelische Singles kennenlernen: Partnersuche für Christen

Evangelische SinglesMan möchte meinen, es wäre einfacher. Aber evangelische Singles zu finden, die ebenfalls auf der Suche nach einer festen Partnerschaft sind, das ist alles andere als leicht. Denn beim klassischen Dating dauert es oft etwas, bis man die Frage der Religionszugehörigkeit stellen kann.

Im Alltag sind Christen gar nicht so schnell von allen anderen netten Kontakten zu unterscheiden – was es letztlich schwerer machen kann, sich später mit der Anders- oder Nichtgläubigkeit des Partners zu arrangieren. Da ist es klüger, von Anfang an nach evangelischen Christen zu suchen.

Denn so teilt man sich von Beginn an die gleiche Wertebasis und den Glauben an Gott und seinen Sohn. In der ersten Verliebtheit mit einem Andersgläubigen kommt die Bedeutung hinter dieser grundsätzlichen Wertebasis oft gar nicht so sehr heraus. Erst mit Eintritt in die späteren Beziehungsphasen eröffnen sich durch unterschiedliche Glaubensgrundsätze echte Konfliktherde. In manchen Beziehungen ist das kein Trennungsgrund, die Beziehung wächst und gedeiht am gemeinsamen Austausch über solch elementare Fragen wie den Glauben an Gott und seine Bedeutung für die Menschheit.

Aber, auch das kommt vor: Manchmal trennt sich ein Paar, weil sich die Kompromissbereitschaft irgendwann erschöpft. Es klingt simpel, aber schon die Vorstellung des wöchentlichen Gottesdienstes kann für den nicht gläubigen Partner zu einem negativ besetzten Dauerthema werden. So zieht es seine Kreise und belastet die Beziehung, die letztlich nicht das erbringt, was sich beide Partner erhofft haben.

Diese Enttäuschung über gescheiterte Versuche ist teilweise hinderlich für neue Kontaktversuche und damit genau wie in nicht-religiösen Partnerschaften gelagert: Man will nicht (erneut) verletzt werden, mag keine weiteren Enttäuschungen erleben und auch ab einem gewissen Alter keine Zeit mehr mit unpassenden Kandidaten vergeuden. Spätestens mit Mitte 30 ist es für Christinnen langsam drängend, vor allem wenn der Wunsch nach eigenen Kindern im Raum steht.

Was praktizierenden Christen in der Beziehung wichtig ist

Christ beim GebetTheologen definieren unter anderem den expliziten Glauben an Jesus Christus als einen der Werte, die christliche Paare teilen sollten. Darüber hinaus ist es auch oft erwünscht und erhofft, dass sich mit dem Traummann oder der Traumfrau gemeinsam beten lässt – oder ein Austausch über Glaubensfragen stattfinden kann. Das bietet einen guten Rahmen, um zum Anfang miteinander ins Gespräch zu kommen. Über die verschiedenen Glaubenshaltungen entscheidet sich recht schnell, ob man langfristig wirklich gut zueinander passt – und den Partner fürs Leben gefunden hat.

Praktizierende Christen nutzen auch die intensive Beteiligung in der Gemeindearbeit und der regelmäßige Besuch des Gottesdienstes als Kriterium an den künftigen Partner. Aus gutem Grund: Denn wer gemeinsam die Gemeindearbeit als wertvoll und wichtig empfindet, wird deshalb wohl kaum im Streit aneinandergeraten. Ähnlich sieht es mit dem Gottesdienst aus. Wer gemeinsam und mit Freude im Herzen daran teilnimmt, wird sich kaum über das frühe Aufstehen und den blockierten Sonntagvormittag beschweren.

Ganz konkret erwarten Christen beim zukünftigen Partner:

  • den Glauben an Gott und Jesus Christus
  • Treue und die Heiligkeit der christlich geschlossenen Ehe
  • den Austausch zu religiösen Themen

Manchmal wünschen sich Singles zusätzlich auch einen Partner mit Kind – oder explizit einen kinderlosen Partner, mit dem oder der man dann gemeinsam die Elternschaft entdeckt.

Die christliche Basis ist dabei das Fundament, auf das die Beziehung gestellt wird.

Die Ehe spielt dabei eine fundamentale Rolle. Schließlich spiegelt sie in gewisser Weise die Beziehung zwischen Gott und den Menschen wider: Tiefgründig, dauerhaft und auf Liebe und Ehrlichkeit sollte sie begründet sein. Die Bibel nutzt den Vergleich von Jesus Christus als Bräutigam und der christlichen Gemeinde als seiner Braut. Das eine kann nicht ohne das andere, erst zusammen sind sie vollständig.

Partnersuche für Evangelische Singles – online und offline

Christlicher Single beim Online DatingLange Zeit ergaben sich Partnerschaften durch die direkte räumliche Nähe, durch gemeinsame Aktivitäten im Rahmen der Gemeindearbeit, durch Vermittlung von Familien und Freunden. Man kannte sich zumindest vom sehen, irgendjemand knüpfte den ersten Kontakt – und die Basis für eine spätere Beziehung war gelegt.

Heute ist das nicht mehr so einfach. Die evangelischen Gemeinden schrumpfen, obwohl die Bevölkerungszahlen in Österreich langsam, aber stetig zunehmen. Von 1951 bis heute hat sich der Prozentsatz der evangelischen Kirchangehörigen auf weniger als vier Prozent von der Gesamtbevölkerung reduziert.

Allgemein hat die Auslebung seines Glaubens im deutschsprachigen Raum nicht denselben Stellenwert, wie beispielsweise in den östlichen Nachbarländern. Das macht es schwierig, mal eben beim nächsten Kirchenfest den absoluten Traumpartner kennenzulernen.

 

Zum Glück gibt es mittlerweile einige Alternativen, beispielsweise:

  • überregional und regional abgehaltene Single-Treffen, organisiert von kirchlichen Trägern
  • christliche Konzerte & Tagungen
  • spezielle Partnerbörsen ausschließlich für Christen
  • allgemeine Partnerbörsen mit Themen- und Sucheingrenzungen, die christliche Partner auffindbar machen

Pfarrer und Gemeindemitarbeiter engagieren sich ehrenamtlich und aus vollem Herzen in der Vermittlung von christlichen Singles. In einigen Gemeinden wird deshalb regelmäßig zum „christlichen Speed-Dating“ ausgerufen. Einzige Vorgabe: Nur christliche Singles mit dem Wunsch nach einem dauerhaften Partner dürfen teilnehmen.

Auch Konzerte und Konferenzen zu christlichen Themen bieten viele Kontaktmöglichkeiten unter Gleichgesinnten. Die Glaubensfrage steht hier erst gar nicht im Raum, denn am evangelischen Kirchentag nimmt meist nur jemand teil, der sich aus vollem Herzen mit den dahinterliegenden Werten identifizieren kann.

Auch Online-Partnerbörsen bieten die Möglichkeit, die Religionszugehörigkeit beziehungsweise Werte wie Treue, der Wunsch nach einer festen Bindung und den Glauben an Gott als Anforderungen einzutragen. Durch den Online-Kontakt lässt sich auch tiefer forschen, inwieweit der oder die Ausgewählte als Christin im Alltag lebt, welche Bedeutung die Ehe und langfristige Partnerschaften haben.

Foren und christliche Netzwerke für gemeinsame Aktivitäten sind ebenfalls ein guter Anlaufpunkt. Auf einer rein freundschaftlichen Basis lässt sich so beispielsweise nach einem Umzug Anschluss an eine christlich geprägte Community finden. Daraus können sich sowohl Freundschaften als auch die Liebe des Lebens ergeben.

Sich verlieben ohne Druck – wenn die Partnersuche zunächst unerfüllt bleibt

Die Partnersuche ist spätestens ab Mitte 30 eine logische, aber eher rationale Entscheidung. Wer sich davon lösen kann, wird unter Umständen ganz unverkrampft und ohne Druck von seinem Traumpartner gefunden. Denn getragen wird die christliche Partnerschaft von dem Gedanken, dass sich für jeden der oder die eine passende Person finden wird.

Diese Gewissheit haben Singles ohne starkes Glaubensfundament oft nicht. Sie tun sich mit dem geduldigen Warten oft viel schwerer und arbeiten ganz konkret auf eine Partnerschaft hin, wie an einem Projekt mit Deadline. Dass Liebe aber nun mal in der Form nicht funktioniert, ist dann oft eine schmerzliche Erfahrung.

Spirituelle Partnersuche

spirituellWieso findet man in der Liebe zueinander und wie genau funktioniert dies? Viele Menschen sind der Meinung, dass es keine rationalen Erklärungen für die Liebe gibt und man nicht sagen kann, wieso zwei Personen sich finden und dann zusammen bleiben. Der Ansatz der spirituellen Partnersuche ist dagegen ganz anders.

Dabei geht man davon aus, dass man den passenden Partner bereits für sich erkennt, bevor man sich verliebt. Es ist somit nicht notwendig, sich auf das Glück zu verlassen, sondern man kann stattdessen auf dem spirituellen Weg selbst nach einem Partner Ausschau halten. Was es genau damit auf sich hat und wie das funktionieren kann, möchten wir Ihnen im nachfolgenden Artikel erklären.

Was genau ist Esoterik?

Bevor es mit den Seelenpartnerschaften klappen kann, muss zuerst einmal das Geheimnis rund um die Spiritualität in der Partnerschaft gelüftet werden. Allgemein fasst man unter dem Begriff der Esoterik die Dinge zusammen, die sich nicht so einfach mit der Wissenschaft erklären lassen. Zur Esoterik gehören beispielsweise verschiedene Praktiken für den Körper, wie zum Beispiel Yoga. Dieser Sport soll Geist und Seele in Einklang bringen und damit im Gegensatz zu gewöhnlichen Sportarten nicht nur körperlich fit machen. Auch die Astrologie stellt einen sehr wichtigen Teil der Esoterik dar. Diese besagt, dass das Sternzeichen, der Aszendent und weitere Details der Geburt viel darüber aussagen, wie sich der Charakter einer Person entwickelt.

Mit Ihrem späteren Partner sollten Sie sich idealerweise einig sein, wenn es um das Thema der Spiritualität und Esoterik geht. Wenn einer von Ihnen nur rational denkt, kann es schnell ein wenig schwierig werden. Die gleiche Einstellung diesbezüglich kann Ihnen ferner auch ein gemeinsames Hobby bescheren. Wie wäre es beispielsweise mit Yoga zur Entspannung und gleichzeitigen Stärkung der Muskeln?

So klappt es mit der spirituellen Partnersuche

EsotherikDamit die spirituelle Partnersuche wirklich klappt, ist es wichtig, dass man an sie glaubt und sie wirklich durchführen möchte. Man sollte selbst genau wissen, was für eine Art von Partner man sucht, was man von ihm erwartet und wie er genau sein soll. Sobald dies klar ist, ist es kein Problem mehr, dem Glück ein wenig auf die Sprünge zu helfen und die wahre Liebe zu finden.

Im wahren Leben mag es nicht immer ganz leicht sein, auf den ersten Blick zu erkennen, welche Personen ganzheitlich denken. Deshalb lässt sich der passende Seelenpartner leichter über eine Partnervermittlung finden. Ein Beispiel hierfür ist Parship, wo der nächste Seelenflirt nur einen Mausklick entfernt auf Sie wartet.

Lassen Sie sich bei der Partnersuche von spiritueller Anziehung leiten, so hat dies einen großen Vorteil. Sie neigen dann wesentlich weniger dazu, sich auf das Äußere der jeweiligen Person zu konzentrieren, sondern stellen die Seele in den Vordergrund. Nur wenn beide Seelen zusammenpassen, kann das wunderbare Gefühl entstehen, dass die Suche beendet und der oder die Richtige gefunden ist.

Sie brauchen sich dabei nicht nur darauf verlassen, Ihre Träume richtig zu deuten oder das passende Horoskop zu finden. Stattdessen sind lange Konversationen und  das Gefühl immer zu wissen, was der Partner gerade denkt oder fühlt wesentlich wichtiger. Sie werden schnell erkennen, wenn Sie Ihren perfekten Deckel gefunden haben.

Was versteht man unter Seelenverwandtschaft?

Wer seinen Seelenpartner finden möchte, muss zuerst einmal genau darüber Bescheid wissen, was man darunter wirklich versteht. Sind zwei Personen seelenverwandt, so fühlen sie sich extrem verbunden, was in der Regel durch eine sehr große Übereinstimmung beider Wesen hervorgerufen wird. Man kann auch von zwei Dualseelen sprechen, die nach esoterischem Glauben schon immer miteinander verbunden waren und es ewig bleiben werden. Die beiden Personen fügen sich zu einer Art Einheit zusammen. Da dies noch alles sehr abstrakt klingt, möchten wir Ihnen eine kleine Checkliste an die Hand geben, mit deren Hilfe Sie erkennen können, ob Sie Ihren Seelenpartner gefunden haben.

So erkennen Sie Seelenverwandte:

  1. Sie wissen es einfach: Wenn Sie die eine gleichgesinnte Person treffen, die für Sie bestimmt ist, wissen Sie sofort, dass genau diese Person die Richtige ist. Sie zweifeln keine Sekunde, sondern wissen einfach, dass der Mensch einzigartig und speziell für Sie ist. Vielleicht haben Sie auch das Gefühl nie ohne Ihren Partner sein zu wollen und freuen sich besonders über Ihr extremes Vertrauen und den Zusammenhalt zwischen Ihnen.
  2. Blindes Vertrauen: Des Weiteren versteht man sich in einer Partnerschaft unter Seelenverwandten in der Regel blind und hat das Gefühl, nie ohne den Partner sein zu wollen. Das Vertrauen ist sehr tief und beide halten immer zusammen. Auffällig sind gleichzeitige Nachrichten oder Anrufe, die zeigen, dass die Verbindung auch besteht, wenn beide Partner nicht bei einander sind.
  3. Geborgenheit: Haben Sie diese eine Person gefunden, so fühlen Sie sich von Anfang an in Ihrer Nähe sehr geborgen. Dort können Sie sich so zeigen, wie Sie sind, ohne Angst zu haben, dass der Andere Sie so nicht mögen könnte. Das liegt daran, dass Sie genau wissen, dass Sie nicht verletzt werden. In der Nähe Ihres Partners gelingt es Ihnen zudem leichter sich zu entspannen. Ferner fühlen Sie sich auch sexuell zu einander hingezogen.
  4. Sie sind sich einig: Eine perfekte Beziehung gibt es nicht. Auch wenn Sie mit Ihrem Seelenverwandten zusammen sind, bedeutet dies nicht, dass Sie sich immer einig sein müssen. Die wichtigen Werte und Einstellungen sollten aber in der Regel geteilt werden.
  5. Ohne Herausforderungen wäre es langweilig: Sie erkennen die Seelenverwandtschaft auch daran, dass die Beziehung eine gewisse Herausforderung darstellt, nicht immer leicht, aber trotzdem sehr erfüllend ist.
  6. Kennen ja, verlieben später: Sehr außergewöhnlich ist zudem, dass sich beide Partner oft schon lange Zeit kennen, bevor es zum gleichzeitigen Verlieben kommt.
  7. Das Paar als Einheit: Andere werden Sie als zwei eigenstände Personen erleben, die wie eine feste Einheit auftreten, weil Sie so unzertrennlich sind.

Mit all diesen Tipps dürfte Ihnen die spirituelle Partnersuche nun nicht mehr schwerfallen und es kann Ihnen vielleicht schon bald gelingen, genau die richtige Person an Ihrer Seite zu haben!

 

Liebesalgorithmen im Test

Überraschende Ergebnisse im Selbstversuch der Ö1 Sendereihe „Digital.Leben“

Die Frage, wie man einen Partner findet, der wirklich das perfekte Gegenstück zur eigenen Person darstellt, beschäftigt die Menschen seit Generationen. Kann der Mensch seiner Intuition folgen und dadurch den perfekten Partner finden oder ist dies reines Wunschdenken? Aus welchen Zutaten besteht das Rezept der idealen Liebe und wie lassen sich diese auf das Gramm genau berechnen?

Redakteurin Ulla Ebner von Ö1 beschäftigte sich genau mit diesen Fragen und wollte für sich selbst und ihre Hörer herausfinden, ob die richtige Wahl des Partners durch die ausgeklügelten Algorithmen, die bei PARSHIP.at verwendet werden, getroffen werden kann. Sie selbst hat ihren Partner ganz klassisch im täglichen Leben kennen gelernt und ist seit 8 Jahren mit ihm liiert. Ein außergewöhnlicher Selbstversuch sollte nun zeigen, ob die beiden auch gemäß den Ergebnissen des ParshipPrinzips zusammen passen oder nicht.

Je höher die Anzahl der Matchingpunkte, desto höher die Chance auf eine glückliche Beziehung

Das Parship-Prinzip beschäftigt sich damit, Gewohnheiten, das Konfliktverhalten, Charaktereigenschaften und die individuelle Persönlichkeit genau zu analysieren und die Höhe der Übereinstimmung mit einem potenziellen Partner zu berechnen.

Ulla Ebner und ihr Partner meldeten sich somit beide bei PARSHIP.at an und füllten getrennt voneinander alle Fragen aus. Dazu gehören unter anderem auch Fragestellungen  die zeigen sollen, ob man im Alltag zusammenpasst: So sind zwei Personen, die Frühaufsteher sind, höchstwahrscheinlich eher kompatibel als eine Nachteule und ein Morgenmensch.

Hugo Schmale, Professor an der Universität Hamburg, beschäftigt sich in seiner Forschung seit Jahren damit, welche Dinge wirklich wichtig sind, damit eine Partnerschaft harmonisch ist. Er hat den wissenschaftlich basierten Persönlichkeitstest von PARSHIP entwickelt. Je höher die Anzahl der übereinstimmenden Punkte, der sogenannten Matchingpunkte, am Ende des Tests ist, desto höher ist die Chance für eine glückliche Beziehung. Dabei kommt es auf eine ausgewogene Mischung von Gemeinsamkeiten, aber auch gewissen Gegensätzen an.

Den passenden Partner gefunden!

Ulla Ebner war skeptisch, was der Test ans Tageslicht bringen würde. Vielleicht würde dieser aufdecken, dass ihr Partner und sie zu verschieden seien und doch nicht so gut zusammen passten? Das Ergebnis: PARSHIP schlug sowohl ihr als auch ihrem Partner den jeweils anderen als potenziellen Partner vor. Die errechneten 122 Matchingpunkte weisen auf eine sehr gute Chance für eine harmonische und langfristige Partnerschaft hin. Nur fünf andere Männer im Raum Wien wurden der Redakteurin mit ähnlich guten Matchingpunkt-Ergebnissen vorgeschlagen.

Man kann sich nun fragen, wie viel Zufall dahinter steckt, eine derart gut passende Person im wahren Leben zu treffen oder darüber spekulieren, wie stark das Unterbewusstsein des Körpers durch die passenden Gefühle die richtige Wahl trifft. Das Experiment zeigt jedenfalls, dass das PARSHIP-Prinzip die Partnerschafts-Persönlichkeit von zwei Menschen erfasst und einen Rückschluss zulässt, ob sie theoretisch zueinander passen.

Quelle: http://oe1.orf.at/programm/415095

 

Wie verlieben sich Männer?

KissingMänner und Frauen sind extrem unterschiedlich, so viel steht fest. Doch was genau hat es mit der Liebe der beiden Geschlechter auf sich und wodurch unterscheiden sich diese?

Genau dieser Frage wollten wir auf den Grund gehen und haben im nachfolgenden Text für Sie zusammengestellt, wie sich Männer im Gegensatz zu Frauen verlieben.

Was lieben Männer an Frauen?

Zuerst einmal gilt es herauszufinden, was genau Männer an Frauen lieben. Nur wenn die Damenwelt weiß, was es zu tun gilt um den Männern zu gefallen, wird es auch gelingen die Herren der Schöpfung zu überzeugen.

  1. Bestätigung

Männer lieben Komplimente und benötigen immer wieder Bestätigung. Sagen Sie ihm also wie toll Ihnen sein neues Auto gefällt, dass er im Anzug gut aussieht oder dass keiner so gut kocht wie er. So gewinnen Sie schnell sein Herz.

  1. Selbstbewusste Frauen

Eine Frau muss definitiv nicht die Hosen anhaben oder zu sehr den Ton angeben. Sie sollte aber über ein gesundes Selbstbewusstsein verfügen und an sich glauben. Dies wirkt für die meisten Männer extrem sexy und anziehend.

  1. Klare Ansagen

Lang um den heißen Brei herumzureden macht für die meisten Männer keinen Sinn. Sie schätzen Frauen, die klare Ansagen machen und ihr Wort anschließend halten.

  1. Aussehen + Charakter = Hauptgewinn

Allein das Aussehen oder der Charakter können bei den wenigsten Männern punkten, auch wenn das viele Damen denken. Die ideale Kombination lässt Männerherzen dagegen dahinschmelzen.

Der erste Schritt – Das Beuteschema der Männerwelt

Wenn Sie Ihren Traummann finden möchten, sollten Sie wissen, nach welchem Prinzip oder Beuteschema die Herren für gewöhnlich vorgehen. Visuelle Reize sind anfangs das Wichtigste, sodass das richtige Outfit kriegsentscheidend sein kann. Stimmen die visuellen Reize und wirken sie auf den Mann anziehend, so wird im Gehirn Dopamin ausgeschüttet, sodass der Mann die jeweilige Frau versucht zu umwerben und zu erobern. Das trifft auch zu, wenn sie nicht seinem eigentlichen Beuteschema in Bezug auf Aussehen entspricht.

Die 3 Phasen wenn Männer sich verlieben:

Wenn Männer sich verlieben, geschieht dies meist in sogenannten Phasen und damit nach einem relativ festgelegten Schema, auf das wir nachfolgend eingehen möchten.

  • Phase 1

Das Interesse wird anfangs vor allem durch das Aussehen beeinflusst. Manch einer steht vor allem auf schöne Brüste während der andere Wert auf ein hübsches Lächeln oder einen trainierten Bauch legt. In der Regel ist es einfach der Wunsch nach Sex, der die Männer antreibt.

  • Phase 2

Wenn der Mann die Frau nun näher kennen lernt, will er möglichst viel Zeit mit ihr verbringen und zeigt deutlich sein Interesse.

  • Phase 3

Nun beginnt das Interesse für die Frau als Person, ihren Charakter, ihre Hobbies und ihre Familie zu wachsen und der Mann möchte immer mehr über sie wissen und sie und ihr Verhalten versehen lernen.

Nach allen drei erfolgreich absolvierten Phasen hat sich der Mann dann höchstwahrscheinlich in seine Angebetete verliebt. Das Problem besteht allerdings darin, dass die Reihenfolge beim Verlieben bei Männern und Frauen unterschiedlich ist. Frauen interessieren sich zuerst für die Person und möchten diese näher kennen lernen und viel Zeit mit ihr verbringen. Erst dann kommt das Verlangen nach Sex. Bei Männern ist dieses Verlangen jedoch meist der Auslöser sich auf die Pirsch zu begeben.  Aus diesem Grund denken Frauen häufig, wenn ein Mann mit ihnen Sex haben möchte, dass er bereits genauso Gefühle für sie hat und sich nach einer Bindung sehnt. Mit dieser Hoffnung treiben sie ihn jedoch oft von sich weg und beginnen ihn zu schnell einzuengen.

 

Verlieben sich Männer mit zunehmendem Alter (30, 40, 50) unterschiedlich?

verliebtes paar im  herbstGrundsätzlich kann man sagen, dass Männer sich in jedem Alter auf ähnliche Art und Weise verlieben. Mit steigendem Alter werden sie jedoch, genau wie die Frauen, wesentlich rationaler.

Sie lehnen ein Zusammenleben mit der Partnerin ab oder entscheiden sich dafür, nur befreundet zu sein oder nur Sex zu haben. Zu viele Erfahrungen und Verletzungen in der Vergangenheit erschweren es ihnen, mehr Nähe zuzulassen.

Wenn es aber doch einmal so richtig Klick macht, dann spricht man häufig von einem erneuten Frühling, der sich nicht von der Verliebtheit in der Jugend unterscheidet und die Herren wieder ganz verborgene Seiten an sich selbst entdecken lässt. Positiv daran, auch im Alter noch eine Freundin zu suchen und zu finden ist für die Männer die Erfahrung genau zu wissen, worauf sie achten müssen und worauf es bei der wahren Liebe wirklich ankommt. Da viele Männer das Gefühl begehrt zu werden vermissen, haben sie im Alter häufig Beziehungen mit jüngeren Frauen. Diese fühlen sich zu ihnen aufgrund der Erfahrung hingezogen und geben ihnen das Gefühl etwas Besonderes und nochmals jung zu sein.

Was Frauen tun können um ihren Traummann zu bekommen

Nun fragen Sie sich sicher, was Sie genau tun können um Ihren Traummann zu finden. Dies ist leichter als Sie vielleicht denken, wenn Sie auf einige Hinweise achten.

  1. Seien Sie selbstbewusst und lassen Sie sich nicht die Butter vom Brot nehmen.
  2. Seien Sie sie selbst. Männer merken an der Körpersprache, wenn Sie sich verstellen.
  3. Machen Sie Komplimente. Nicht nur Damen haben das gerne.
  4. Betonen Sie Ihren Sexappeal und machen Sie sich extra schick!
  5. Geben Sie ihm Zeit! Ein zu aufdringliches Verhalten und zu frühe Einblicke in Ihre Gefühlswelt könnten ihm das Gefühl geben unter Druck gesetzt zu werden.

Abschließend kann man festhalten, dass Männer sich zwar in einer anderen Reihenfolge verlieben, mit etwas Rücksicht auf diese Tatsache und der nötigen Geduld der Frauen, sollte dies aber kein Problem darstellen. Sowohl Frauen als auch Männer können nicht ohne die Liebe leben und wurden als soziale Wesen geschaffen. Mit etwas Geduld und der passenden Vorbereitung sollte es also kein Problem sein, das Herz von Traummann oder Traumfrau zu gewinnen.

 
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Was Frauen wirklich wollen: Das ist Frauen bei Männern wichtig

frau lächeltDie Partnersuche ist definitiv ein nicht ganz einfaches Pflaster. Auf den ersten Blick mag sie wie ein undurchsichtiger Dschungel wirken, doch alles halb so schlimm.

Wir möchten Licht ins Dunkel bringen und Ihnen erklären, worauf Frauen bei Männern Wert legen. Geld und Status oder doch eher Liebe und Fürsorge? Genau das haben wir nachfolgend für Sie geklärt.

Worauf achten Frauen bei Männern? (nicht nur äußerlich)

In der Liebe gibt es kein falsch oder richtig, kein schwarz oder weiß und auch kein schön oder hässlich. Erlaubt ist, was gefällt. Doch was ist das? Zweifellos hat jeder Topf seinen Deckel, doch wer als Mann auf einige Punkte Wert legt, hat es bei der Wahl der passenden Traumfrau definitiv leichter.

  • Große Männer haben es leichter
    Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Dies zeigt sich bei der Partnersuche sehr deutlich, sodass es schwer ist, den einen beliebten Männertyp festzulegen, der bei allen Frauen gut ankommt. Umfragen zufolge stehen 50% der Frauen auf braune Haare und bevorzugen braune oder blaue Augen. Auch große Männer mit einer Körpergröße zwischen 1,80 und 1,90 sind extrem beliebt.
  • Es muss kein zweiter Arnold Schwarzenegger sein
    Was die Figur anbelangt, bevorzugen die meisten Damen schlanke oder sportliche Männer. Weniger beliebt sind dagegen der bekannte Spargeltarzan oder der kleine Moppel. Aussehen ist aber definitiv nicht alles.
  • Sauberkeit und Pflege als A und O
    Für die meisten Frauen spielt die Körperhygiene eine große Rolle. Geduscht, Frisiert, gut riechend, rasiert und einfach gepflegt sollte der Traummann sein. Wenn er dann auch noch selbstbewusst auftritt, gut angezogen ist und ein paar nette Komplimente macht, ist er auf einem sehr guten Weg.
  • Der perfekte Altersunterschied
    Bezüglich des Altersunterschiedes zwischen Mann und Frau sind die Ansichten sehr verschieden. In der heutigen Zeit sind auch Partnerschaften mit einem wesentlich älteren oder jüngeren Mann kein Problem mehr. Trotzdem bevorzugen die meisten Damen Herren, die gleich alt oder bis zu drei Jahre älter sind. Große Altersunterschiede finden viele von ihnen nach wie vor etwas befremdlich.

Was ist Frauen bei Männern wichtig?

gepflegter mannDie Liste, darüber was Frauen sich bei ihrem Traummann wünschen, ist lang und dennoch nicht unerfüllbar.

  • Die inneren Werte zählen
    Der Partner sollte in erster Linie treu sein, da ein großer Prozentsatz von Frauen Küssen bereits als Form der Untreue ansieht. Idealerweise sollte er zudem intelligent und humorvoll sein. Frau möchte einen unternehmungslustigen Mann an ihrer Seite, der später einmal eine Familie möchte und auf den sie sich verlassen kann.
  • Gentlemen for President!
    Der richtige Benimm spielt ebenfalls eine sehr große Rolle. Männer, die wissen, wie man ein Gentleman ist und einer Frau in die Jacke hilft oder ihr den Stuhl heranschiebt, punkten bei der Frauenwelt. Auf keinen Fall wünschen sie sich einen Langweiler, deshalb sollte der zukünftige Partner am besten unternehmungslustig sein. Frauen haben es zudem gar nicht gerne, wenn sie eine Geschichte mehrmals erzählen müssen. Sie erhalten schnell das Gefühl unwichtig zu sein. Als Mann sollte es deshalb selbstverständlich sein, der Partnerin genau zuzuhören und sich für ihren Alltag, ihre Hobbies und ihre Träume zu interessieren.
  • Frauen möchten Fürsorge und guten Sex
    Im Gegensatz zur Annahme vieler Männer, interessieren sich die meisten Frauen nicht in erster Linie für Geld und Aussehen. Sie achten mehr darauf, dass ihr zukünftiger Partner ein fürsorglicher Zeitgenosse ist, der sich liebevoll um sie kümmert. Auch der Faktor Sex darf in einer guten Beziehung natürlich nicht fehlen. Die meisten Damen werden gerne verführt und wünschen sich eine Mischung aus wilden Nächten und Kuschelsex. Ein Mann, der weiß, wie man eine Frau verführt, hat damit bereits sehr gute Karten. Vielleicht erstaunlich für manche Männer mag es klingen, dass sich die Frauen einen Partner wünschen, der etwas eifersüchtig ist. Sie werden einfach gerne daran erinnert, dass sie die Einzige für ihn sind. Keine Angst – das bedeutet nicht, dass Sie sofort heiraten und Kinder bekommen möchte! Diese Ziele sind für die meisten Frauen gerade zu Beginn einer Beziehung weniger wichtig geworden.

So punkten Männer bei den Frauen – Checkliste:

  • Gepflegtes Auftreten
    Der erste Eindruck ist bekanntlich der wichtigste und sollte deshalb nicht unterschätzt werden. Gepflegtes Auftreten bedeutet nicht automatisch, dass man direkt einen Anzug und Krawatte tragen muss. Ein frisch gewaschenes und gebügeltes Polohemd oder T-Shirt und eine gut sitzende Jeans kommen je nach Art des Dates sogar wesentlich besser an. Wenn die Frisur auf dem Kopf und im Gesicht stimmt und Dusche und Parfum für einen angenehmen Duft sorgen, steht einem erfolgreichen Date nichts mehr im Wege.
  • Gutes Benehmen
    Der Knigge sollte langsam ausgedient haben, meinen viele Menschen, doch gerade auf der Partnersuche ist gutes Benehmen immer noch das A und O. Einer Frau die Tür aufzuhalten, ihr in den Mantel zu helfen und andere kleine Gesten kommen bei der Damenwelt ebenso gut an wie gute Tischmanieren.
    3. Das richtige Maß an Komplimenten
    Frauen lieben Komplimente, wenn es die passenden sind. Sie sollten wirklich ernst gemeint sein und im passenden Maß eingesetzt werden. Zu häufige Komplimente könnten manchen Damen etwas zu übertrieben vorkommen.
  • Zuhören                                                                                                                           Zugegebenermaßen erzählen die meisten Frauen sehr viel. Egal, ob es um ihre Hobbies, ihre Familie oder die Lieblingsband geht, ist richtiges Zuhören extrem wichtig. Den meisten Frauen fällt es sofort auf, wenn sie ihrem Partner oder Angebeteten etwas bereits erzählt haben und er sich trotzdem nicht erinnern kann.
  • Ehrlichkeit und Treue als wichtige Gebote
    Die Natur hat es vorgesehen, dass der Mann die Familie versorgen und beschützen muss. So verwundert es nicht, dass die Damenwelt großen Wert darauf legt, dass die Männer auch wirklich zu ihnen halten und ehrlich und treu durchs Leben gehen.
  • Im Bett auch einmal die Führung übernehmen
    Worauf Frauen im Bett genau stehen, lässt sich natürlich nicht so leicht verallgemeinern, da dies sehr stark auf die einzelne Person und die Situation ankommt. Allerdings freuen sich die meisten Frauen darüber, nach allen Regeln der Kunst verführt und verwöhnt zu werden, wenn der Mann einmal die Führung im Bett übernimmt.

Was wollen Frauen in einer Beziehung?

gentlemanJede Frau ist, genau wie jeder Mann, anders und besitzt individuelle Wünsche, die es zu erfüllen gilt.

Trotzdem teilen die meisten Damen ähnliche Vorstellungen, wenn es um den Verlauf einer glücklichen und erfüllten Partnerschaft geht.

 

  • Kleine Gesten halten die Beziehung am Laufen
    Nach dem ersten Kennenlernen und einigen weiteren Dates wird schnell klar, ob zwischen Mann und Frau die nötige Basis für eine Beziehung gegeben ist oder beide lieber weiterhin getrennte Wege gehen sollten. In der Beziehung selbst wünschen sich Frauen immer einmal wieder kleine Gesten, durch die sie erkennen können, wie sehr sie geliebt werden. Das kann beispielsweise der Einkauf nach der Arbeit sein, der Kauf der Lieblingsschokolade oder einfach die Vorbereitung einer Wärmflasche an einem warmen Winterabend.
  • So nah und doch so fern
    Zudem ist eine gute Mischung aus Nähe und Distanz extrem wichtig. Nicht jede Frau ist gleich, aber die meisten bevorzugen es, sehr viel Zeit mit ihrem Partner zu verbringen. Hin und wieder muss aber auch einmal genug Zeit für das Treffen von Freundinnen oder der Familie sein. Für diese Art von Freiheit sollten beide Partner in der Beziehung Verständnis zeigen können.
  • Verständnis ja – Machos nein danke!
    Auch wenn Frau einmal pro Monat zickig ist, kann das Verständnis des Partners sehr hilfreich sein. Ein fürsorglicher Partner kann es im Nu schaffen, wieder für gute Laune zu sorgen. Ein Macho sollte es für die meisten Damen lieber nicht sein. Stattdessen bevorzugen sie Männer, die kochen können und auch vom Rest der Hausarbeit nicht überfordert sind. Idealerweise zeigen die Herren der Schöpfung nicht nur durch ihre Körpersprache, sondern auch durch ihre Gesten und Worte, was sie für ihre Liebste fühlen und können ab und zu auch zu ihren eigenen Fehlern stehen.

 

Verschieben sich die Prioritäten mit dem Alter?

Mann und Frau tanzen gemeinsam im SommerWas passiert im Alter mit den Prioritäten auf der Suche nach dem Traummann und in der Beziehung mit ihm? Diese Frage stellen sich alle Menschen, die sich eine Zukunft mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin ausmalen.

Selbstverständlich kann es gut sein, dass sich die Prioritäten mit steigendem Alter verschieben, doch das muss nicht sein und ist schwer vorherzusagen. Single zu sein ist für viele beziehungserfahrene Personen eine Befreiung während es für andere eher eine Belastung darstellt.

Noch bis vor einigen Jahren war es für viele Personen unvorstellbar, nach ihrer Trennung vom Partner mit 50 Jahren oder mehr nochmal jemanden kennen und lieben zu lernen und einen zweiten Frühling zu erleben. Heute ist dies ganz normal geworden und gerne gesehen. Umso erfreulicher zu hören ist, dass vor allem bei den Männern der Wunsch nach Sexualität auch im Alter nicht stark abnimmt. Frauen setzen neben dem Sex verstärkt auf tiefes Vertrauen, gute Gespräche und das Gefühl sich auf einander verlassen zu können.

Partnerwahl: Warum gerate ich immer an den Falschen?

partnerwahlSie haben bereits mehrere Beziehungen hinter sich und alle sind gescheitert? Sie verlieben sich immer wieder in denselben Typ Mann und werden jedes Mal aufs Neue enttäuscht? Mit diesen Problemen sind Sie nicht alleine. Wir möchten Ihnen erklären, wieso es vielen Frauen so  geht und was Sie tun können um diesem Teufelskreis zu entkommen und erfüllte und glückliche Beziehungen führen zu können.

Welchen Typ Mann suchen Sie wirklich?

Um herauszufinden, wieso Ihre Beziehungen immer scheitern, müssen Sie zuerst einmal Ihr Beuteschema kennen. Fragen Sie sich, wonach Sie die Partner aussuchen. Handelt es sich optisch immer um denselben Typen, verdienten alle Ihre Männer bisher gut oder waren sie durch die Bank unterwürfig? Sicher werden Sie ein Muster erkennen, das Ihnen zeigt, welche Art von Mann Sie bisher gewählt haben. Fragen Sie sich dann, ob die bisher Auserwählten wirklich mit Ihrem Idealbild eines Mannes übereinstimmen. Viele Frauen suchen sich Partner aus, die über Eigenschaften verfügen, die sie selbst gerne hätten. Sind diese von Grund auf aber zu konträr, ist die Beziehung zum Scheitern verurteilt. Trauen Sie sich, vor sich selbst zuzugeben, wen Sie wirklich suchen und denken Sie nicht, dass Sie für diese Art von Traummann zu klein, wenig einflussreich oder ungebildet sind!

Ändern Sie nicht den Partner, sondern sich selbst!

Vielleicht ist es Ihnen schon aufgefallen: Sie geraten gar nicht immer an den Falschen. In Ihren Beziehungen wiederholen sich lediglich unbewusste Beziehungsmuster, die aus Ihrer Kindheit kommen. Solange Sie diese Probleme nicht gelöst haben, wird es in einer Partnerschaft immer wieder zu Konflikten kommen, egal, in wen Sie sich verlieben.

Das Nähe-Distanz-Problem

Haben Sie beispielsweise in der Kindheit viel Zurückweisung und wenig Zuneigung und Liebe erfahren oder sogar die Eltern ganz verloren, dann benötigen Sie von Ihrem Partner extrem viel Nähe, Zuneigung und Bestätigung. Sie möchten ihn am liebsten rund um die Uhr sehen und die ganze Zeit nur mit ihm verbringen. Auf den ersten Blick klingt das wunderbar romantisch. Bei genauerem Hinsehen wird allerdings klar, dass Frauen, die so sehr auf die Liebe des Partners angewiesen sind, ihn sehr stark in seinem Alltag einschränken. Sie neigen dazu, ihre Männer zu kontrollieren und treiben sie damit ungewollt noch weiter von sich weg.

Welcher Beziehungstyp sind Sie?

Um zu erkennen, was genau Sie an sich selbst ändern müssen, sollten Sie zuerst einmal wissen, welchem Beziehungstyp Sie angehören.

  • Die Aufopfernde: Sie kümmern sich extrem um den Partner auch wenn dieser gar nicht darum bittet. Der Partner kann all das nicht zurückgeben und fühlt sich von der überfürsorglichen Behandlung teilweise überfordert.
  • Die Perfekte: Sie sind selbst niemals mit sich selbst zufrieden und möchten immer alles so perfekt wie möglich gestalten. Perfektion erwarten Sie auch von Ihrem Partner. Wird diese nicht erreicht, hagelt es Kritik.
  • Die Andere: Sie sind anders als alle anderen und möchten weder zu viel Nähe, noch zu viel Distanz. Häufig sind Sie unglücklich und stellen Ihren Partner damit vor ein großes Problem. Es gelingt ihm nicht Sie glücklich zu machen, was ihn besonders belastet.
  • Die Alleskönnerin: Sie sind nicht nur im Job, sondern auch privat erfolgreich und ernten von allen Seiten Zuspruch. Gerne stehen Sie im Mittelpunkt und bauen eine Fassade auf, hinter die man nur schwer blicken kann. Ihr Partner hat Probleme damit, wirklich zu erkennen, wer Sie sind und immer die zweite Geige zu spielen.
  • Die Beständige: Sie sind häuslich und lieben die Beständigkeit. Gleichzeitig haben Sie große Angst verlassen zu werden und überfordern Ihren Partner mit dieser Angst und ständiger Kontrolle.
  • Die Denkerin: Sie können mit Gefühlen nicht so viel anfangen und lassen lieber den Kopf entscheiden. Ihr Partner findet bei Ihnen nicht viel Nähe, sondern eher eine zweckgebundene Beziehung.
  • Die Sprunghafte: Langeweile gefällt Ihnen nicht und Sie benötigen immer Abwechslung. Ihr Partner hat nicht das Gefühl im Ernstfall auf Sie zählen zu können.
  • Die Kämpferin: Grenzen engen Sie ein und führen dazu, dass Sie eine Abwehrhaltung einnehmen. Dies kann für Ihren Partner sehr verletzend sein.
  • Die Ausgeglichene: Sie sind kein Freund von Konflikten, sondern bevorzugen die Harmonie. Ihr Partner könnte sich durch das Fehlen einer klaren Meinung Ihrerseits genervt fühlen.
  • Die Starke: Sie sind verlässlich und stark, werden allerdings zur Kämpferin, sobald Sie das Gefühl haben, dass man Ihnen etwas Böses will. Ihr Partner kann sich leicht als Ihr Feind fühlen.

 

Was Sie tun können um endlich den Traumprinzen zu finden:

  1. Lernen Sie mit sich selbst klar zu kommen

Die größte Liebe nützt nichts, wenn Sie mit sich selbst nicht im Reinen sind. Der erste Schritt besteht darin, dass Sie Ihre Fehler erkennen und verstehen, woran alle Beziehungen bisher gescheitert sind. Nehmen Sie sich eine längere Auszeit von jeglichen Partnerschaften und genießen Sie die Zeit als Single. Während dieses Abschnittes sollten Sie dringend an Ihrem Selbstbewusstsein arbeiten und alle Traumata aus der Kindheit aufarbeiten, die im Entferntesten mit den Beziehungsproblemen zu tun haben. Am besten kann Ihnen dabei eine Psychotherapie helfen, in der Sie nicht nur lernen, über Ihr Verhalten zu reflektieren und dieses zu ändern, sondern auch Ihr Selbstwertgefühl stärken.

  1. Lassen Sie es langsam angehen

Wenn Sie den Schritt in eine neue Partnerschaft wagen möchten, gehen Sie es lieber langsam an, damit sich Ihre Beziehungserfahrungen nicht wiederholen. Überstürzen Sie nichts, sondern lassen Sie alles möglichst auf sich zu kommen. Am besten beginnt die Beziehung locker und ungezwungen.

  1. Sprechen Sie offen über Ihre Probleme

Selbsterkenntnis ist bekanntlich der erste Schritt zur Besserung. Genau deshalb sollten Sie in einer neuen Beziehung sofort mit offenen Karten spielen. Erklären Sie, worin Ihre Probleme liegen und woran Ihre bisherigen Beziehungen gescheitert sind. Sie können nun gemeinsam mit Ihrem Partner Regeln aufstellen, an die sich beide halten müssen. Auf diese Weise profitieren Sie von einer Art Kontrolle, um nicht wieder in alte Muster zurück zu fallen und können sich gleichzeitig weiter entwickeln. Im Idealfall sollte Ihr Partner aber zumindest eine ähnliche Vorstellung zum Thema der Nähe und Distanz in einer Beziehung haben. Dann stehen die Chancen für eine harmonische Beziehung gut.

Haben Sie herausgefunden, woher Ihre Beziehungsmuster kommen und wieso Sie sich immer in denselben Typ Mann verlieben? Wir hoffen, dass unser Artikel Ihnen helfen konnte, zu verstehen, wie wichtig es ist, über das eigene Verhalten zu reflektieren, um später Vertrauen aufbauen zu können. Haben Sie Geduld und arbeiten Sie an sich. Wer weiß, vielleicht sind Sie ja schon bald glücklich verliebt?

Ist er in mich verliebt?: So erkennen Sie ob er Sie liebt

ist er in dich verliebt?Es gibt nichts Schöneres, als verliebt zu sein und zu wissen, dass diese Liebe auch erwidert wird. Doch wie weiß man das eigentlich? Männer sind im Gegensatz zu Frauen nicht ganz so gesprächig und gefühlsbetont, sodass es vielen Frauen schwer fällt, zu erkennen, woran sie sind.

In diesem Artikel möchten wir Ihnen helfen, das zu ändern und Ihnen einige Punkte an die Hand geben, mit denen Sie schnell und verlässlich erkennen können, ob der Mann es ernst meint mit Ihnen oder nicht.

Diese Anzeichen zeichnen einen Mann aus, der in Sie verliebt ist:

  1. Die Körpersprache passt: Die Körpersprache kann jeden Menschen verraten, da sie meist unbewusst abläuft. Wenn Ihr Angebeteter in Ihrer Gegenwart nicht die Arme verschränkt, sondern die Arme und Hände locker lässt und sich zu Ihnen dreht und sich in Ihrer Nähe befindet, ist das ein gutes Zeichen.
  2. Er hält Augenkontakt mit Ihnen: Wenn ein Mann wirklich in Sie verliebt ist, sucht er Ihren Blickkontakt und erwidert auch Ihre Blicke, indem er Ihnen lange und tief in die Augen sieht. Nicht umsonst sagt man, dass Blicke mehr sagen, als Worte.
  3. Er berührt Sie: Gerade zu Anfang sind kleine und dezente Berührungen ein eindeutiges Zeichen für ein verstärktes Interesse an Ihrer Person. Die „zufälligen“ Berührungen können sowohl am Arm, Knie oder Rücken stattfinden. Im Gegensatz zu einem Mann, der nur auf der Suche nach einem Abenteuer ist, sind die Berührungen aber gerade zu Anfang eher zart und finden nicht an anzüglichen Stellen statt.
  4. Zuhören ist für ihn selbstverständlich: Die meisten Frauen beklagen immer, dass Männer sich schwer tun, genau zuzuhören. Ist ein Mann aber verliebt, tut er genau das. Er erinnert sich an das, was Sie ihm bereits erzählt haben, geht auf Ihre Fragen ein und frägt auch weiter nach.
  5. Er hat Interesse an Ihren Hobbies: Auch wenn er selbst vielleicht kein Fan von Ballett oder veganer Ernährung ist, interessiert er sich dafür, wie Sie Ihr Leben gestalten und möchte Sie zusammen mit Ihren Gewohnheiten genauer kennen lernen.
  6. Er meldet sich von sich aus: Sind die Gefühle Ihres Angebeteten wirklich ernst, dann wird er sich von sich aus bei Ihnen melden und sich danach erkundigen, wie es Ihnen geht und was Sie so treiben.
  7. Er will etwas mit Ihnen unternehmen: Wenn er sich meldet, tut er das nicht nur, um zu fragen, wie es Ihnen geht, sondern er möchte Sie idealerweise auch treffen.
  8. Seine Freunde wissen über Sie Bescheid: Auch wenn Männer nicht so viel über Ihre Gefühle sprechen, tun sie das, wenn eine Frau ihnen wirklich wichtig ist. Wissen seine Freunde über Sie Bescheid und kennen beispielsweise Ihre Hobbies, Ihr Aussehen und Ihren Charakter, so interessiert sich der Mann definitiv sehr für Sie. Dies ist vollends klar, wenn er vorschlägt, Sie seinen Freunden oder seiner Familie vorzustellen.
  9. Er lässt alles für Sie stehen und liegen: Liebe bedeutet vor allem zu Beginn einer Beziehung, dass nichts wichtiger ist, als der neue Partner oder die neue Partnerin. Ist der Mann also wirklich an Ihnen interessiert, lässt er auch gerne einmal seinen Fußball-Abend ausfallen, um Zeit mit Ihnen zu verbringen. Lassen sich Termine nicht verschieben, ist es ein gutes Zeichen, wenn er Sie gleich danach wieder sehen möchte.
  10. Er will Ihre Freunde kennen lernen: Will er Sie wirklich, dann auch zusammen mit Ihren Freunden. Das erkennen Sie daran, dass er gerne bereit ist, komplett in Ihre Welt einzutauchen und zu sehen, mit welchen Menschen Sie gerne Zeit verbringen. Dabei interessiert er sich zwar für Ihre Freundinnen, flirtet aber nicht mit ihnen, sondern hat nur Augen für Sie.
  11. Er steht in der Öffentlichkeit zu Ihnen: Wie echt die Gefühle eines Mannes sind, können Sie ganz leicht daran feststellen, wenn er Sie gerne in der Öffentlichkeit küsst und Händchen mit Ihnen hält und damit voll zu Ihnen steht.
  12. Er denkt nicht nur an das Eine: Sex gehört definitiv zu einer Beziehung dazu. Doch ein Mann, der nicht nur Ihren Körper möchte, kann auch ein wenig warten und muss nicht gleich beim ersten Date zur Sache kommen.
  13. Er sorgt für kleine Überraschungen: Wenn Ihr Liebster wirklich in Sie verliebt ist, weiß er, worüber Sie sich freuen und sorgt für kleine Überraschungen im Alltag.
  14. Er spricht es aus: Am Schönsten ist es natürlich, wenn Sie aus dem Mund Ihres Liebsten hören, dass er in Sie verliebt ist. Geben Sie ihm dafür aber etwas Zeit. Den meisten Männern fallen solche Geständnisse nicht ganz so leicht.
  15. Er erzählt auch sehr private Dinge und öffnet sich damit: Normalerweise rücken Männer nicht gerne mit sehr privaten Dingen und ihren Schwächen heraus. Tun sie das doch, handelt es sich um einen absoluten Liebes- und Vertrauensbeweis.
  16. Er plant seine Zukunft mit Ihnen: Frauen beginnen meist ab der ersten Begegnung darüber nachzudenken, inwiefern der jeweilige Mann sich für eine gemeinsame Zukunft eignen und wie er sich als Vater machen würde. Männer tun sich bei so konkreten Planungen schwerer. Erzählt er Ihnen aber von gemeinsamen Zukunftsplänen, können Sie sich seiner Gefühle sehr sicher sein.
  17. Er mag Ihre Macken: Jeder Mensch hat seine Macken, die ihn außergewöhnlich machen. Diese können leicht für Streit sorgen. Wenn Ihr Liebster aber genau diese toll findet und Sie auch deshalb liebt, sind seine Gefühle wirklich echt.
  18. Er sorgt sich um Ihr Wohlbefinden: Hält er wirklich zu Ihnen, so möchte er auch, dass es Ihnen stets gut geht. Er sorgt sich also immer um Ihre Gesundheit und fragt auch sonst nach, wie es Ihnen geht. Falls Sie einen schlechten Tag haben, kümmert er sich um Sie und versucht Sie aufzuheitern.

Ist er wirklich der Traummann?

Diese Frage stellen sich viele Frauen und führen dafür immer wieder Liebestests durch. Dabei sind die wichtigsten Anzeichen für einen Traummann Ihre eigenen Gefühle. Psychotests können diese nicht ersetzen und niemals so genaue Ergebnisse liefern, wie Ihr Herz.

Wenn es Ihnen einfach nicht gelingt, aus Ihrem Angebeteten schlau zu werden, sollten Sie das Gespräch mit ihm suchen. Erklären Sie Ihre Gefühle und, dass Sie nicht verletzt werden möchten und deshalb genau wissen müssen, woran Sie sind. Je früher Sie erfahren, dass seine Gefühle für eine Beziehung nicht ausreichen, desto besser. Wenn Sie aber bereits viele Verhaltensweisen der oben aufgeführten Liste bei Ihrem Liebsten entdeckt haben, ist eine Abfuhr sehr unwahrscheinlich.

Auch wenn manche Menschen gute Schauspieler sind, können Sie ihre unbewussten Verhaltensweisen nicht kontrollieren und geben so auch ungewollt Ihre Gefühle preis. Halten Sie also die Augen offen, hören Sie auf Ihr Herz und suchen Sie im Zweifelsfall das Gespräch. So wird es Ihnen nicht schwerfallen, zu erkennen, wer es wirklich ernst mit Ihnen meint.