Archiv für den Monat: März 2016

Fremdverliebt: Verliebt in jemanden in einer Beziehung

verliebt in jemanden in einer BeziehungDie eigene Beziehung ist das, was für viele Menschen die Basis des Lebens darstellt, ihnen täglich Kraft und Rückhalt gibt und sie glücklich macht. Doch was ist, wenn plötzlich eine weitere Person auftaucht, man sich in sie verliebt und dies alles Gemeinsame in Frage stellt?

Mit diesem komplexen Problem möchten wir uns im nachfolgenden Artikel beschäftigen und Ihnen erklären, wie Sie in einer solchen Situation am besten handeln können. Zudem möchten wir klären, wie es sich anfühlt, in jemanden verliebt zu sein, der vergeben ist und Ihnen helfen, diese komplizierte Situation möglichst gut zu lösen.

Warum man sich in jemanden verliebt, der vergeben ist

In welche Art von Person Sie sich verlieben, hängt von vielen Faktoren ab. Vor allem die Kindheit und das Verhältnis zu den Eltern spielt eine große Rolle. Häufig verlieben sich Menschen nicht in die Personen, die wirklich zu ihnen passen, sondern in die, welche auf den ersten Blick die Bedürfnisse am besten erfüllen können. Ein besonders weit verbreitetes Bedürfnis ist das nach Aufmerksamkeit. Wird dieses vom Gegenüber gestillt, so kann es leicht Klick machen, auch wenn man genau darüber informiert ist, dass der Andere eigentlich vergeben ist.

Verliebheit trotz Beziehung – was tun?

Sie haben sich in eine Person verliebt, die bereits verheiratet oder einfach vergeben ist und wissen jetzt einfach nicht, wie Sie sich verhalten sollen? Bleiben zuerst einmal ruhig und überstürzen Sie keine Entscheidungen. Schließlich ist die Situation alles andere als einfach.

  1. Hören Sie in sich hinein

Zuerst einmal sollten Sie in sich selbst hinein hören und für sich selbst herausfinden, ob Sie sich wirklich verliebt haben und sich vielleicht nur einsam fühlen und nach etwas Aufmerksamkeit sehnen.

  1. Legen Sie die Karten auf den Tisch

Sobald Sie sich über Ihre Gefühle klar geworden sind, ist es wichtig, dass Sie mit Ihrem Schwarm sprechen und gemeinsam nach einer Lösung suchen. Eventuell hat der Andere bisher noch nichts von Ihren Gefühlen mitbekommen oder es geht ihm oder ihr sogar genauso. Sie werden dies nur herausfinden, wenn Sie ein offenes Gespräch führen.

  1. Kein Kontakt mehr

Wenn es danach aussieht, als hätte eine Partnerschaft zwischen Ihnen keine Zukunft, ist es besser den Traum auf das Liebesglück früher als später zu begraben. Löschen Sie alle Nummern und Kontaktdaten und versuchen Sie mit aller Kraft, der Person nirgends zu begegnen. Jeder Kontakt im Alltag könnte andernfalls die Wunden wieder von Neuem aufreißen. Falls es bereits zu Intimitäten gekommen ist, ist dies oft leichter gesagt als getan. An dieser Stelle müssen Sie ein wenig mit der Vernunft arbeiten, was sonst in der Liebe nicht die beste Idee ist.

Um sich selbst nicht mehr zu verletzen, als Sie es ohnehin schon tun, müssen Sie sich entscheiden und dann bei dieser Entscheidung bleiben. Wenn Sie sich für einen „Partner“ entscheiden, der vergeben ist, werden sie zwangsläufig auf Platz 2 stehen und eventuell früher oder später ganz aus dem Leben der Person verbannt werden, wenn diese ihre bestehende Beziehung nicht riskieren möchte. Bedenken Sie auch, dass eine vergebene Person in erster Linie zu ihrem offiziellen Partner steht und Sie sich immer etwas vernachlässigt fühlen müssten. Auch das Gefühl, dass Sie eine bestehende Liebe zerstören, kann auf Dauer ebenso belastend sein, wie die quälende Frage danach, ob es eine gemeinsame Zukunft gibt.

  1. Sie entscheiden, was richtig ist

Es gibt an dieser Stelle eindeutig keine richtige und falsche Lösung. Schließlich ist es möglich, dass der oder die Geliebte sich früher oder später für Sie entscheiden und sie dann ein glückliches und erfülltes Leben zusammen führen. Bedenken Sie aber, dass es mit etwas höherer Wahrscheinlichkeit nicht dazu kommt und Sie dann eventuell schlimmen Schmerz spüren müssen.

Was immer Sie auch tun, Sie sollten mit Ihrer Entscheidung zufrieden sein und sich von niemandem diesbezüglich beeinflussen lassen.

Kämpfen oder vergessen?

komplizierte Beziehung Die Entscheidung, ob Sie die angebetete Person vergessen oder doch lieber um sie kämpfen sollen, ist definitiv keine leichte. Sie müssen an dieser Stelle unbedingt auf Ihr Bauchgefühl hören. Dies kann Ihnen niemand abnehmen.

  1. Wie stark sind Ihre Gefühle?

Finden Sie heraus, wie stark Ihre Gefühle wirklich sind. Dies gelingt beispielsweise durch eine kurze Auszeit fernab Ihrer Liebeskummer-Fragen.

  1. Sind Sie bereit alles zu setzen und alles zu verlieren?

Nicht umsonst sagt man, dass es keinen Spaß ohne Risiko gibt. Wenn Sie sich also dafür entscheiden, für Ihren Schwarm zu kämpfen, haben Sie selbstverständlich auch die Chance, zu gewinnen. Wie groß die Chancen auf den Hauptgewinn sind, kann Ihnen allerdings vorher niemand sagen. Im schlimmsten Fall, gehen Sie mit einem gebrochenen Herzen nach Hause.

  1. Was wünschen Sie sich wirklich im Leben?

So schwer es auch ist: hören Sie auf Ihr Herz und fragen Sie sich selbst, was Sie vom Leben erwarten. In einer derartigen Situation kann Ihnen niemand einen perfekteren Rat geben als Ihr eigenes Herz.

Verliebt trotz eigenem Partner?

Eine lange Beziehung kann manchmal auch ein wenig einschlafen. Das Verliebtsein verschwindet mit der Zeit und der Alltag stellt sich ein. Da kann es durchaus passieren, dass eine Person in Ihr Leben tritt, die wirkt, als wäre Sie genau das, was Sie immer gesucht haben. Schließlich konnten Sie mit der Zeit bei Ihrem Partner die einen oder anderen nervigen Macken erkennen. Nachfolgend möchten wir klären, wie Sie sich in einer solchen Situation am besten verhalten können.

  1. Abwarten:

Häufig handelt es sich nicht um richtiges Verliebtstein, sondern eher um Schwärmen, weil man sich nach vielen Jahren Beziehung ein wenig Abwechslung und Aufmerksamkeit wünscht. Lassen Sie deshalb am besten etwas Zeit vergehen und warten Sie ab, ob Sie sich weiterhin verliebt fühlen. Ernsthafte Gedanken machen sollten Sie sich dann, wenn schon länger einiges in der Beziehung schliefläuft und Sie sich deshalb mehr oder weniger bewusst umorientiert haben.

  1. Abstand nehmen:

Fahren Sie ein paar Tage ganz allein oder mit einem Kumpel oder einer Freundin weg und betrachten Sie alles mit dem nötigen Abstand. So können Sie herausfinden, was Ihr Herz wirklich sagt.

  1. Rat holen:

Fragen Sie, wie die Ihnen nahestehenden Personen die Situation sehen, ohne sich zu sehr davon beinflussen zu lassen, was sie sagen. Sie sollen lediglich ein Gefühl für deren Einschätzung bekommen.

  1. Am Ende eine Entscheidung treffen:

Am besten sollten Sie nur auf Ihr Herz hören, wenn Sie sich für oder gegen eine Trennung von Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin und damit für oder gegen die andere Liebe entscheiden. Bedenken Sie dabei immer, dass es keine richtigen oder falschen Entscheidungen gibt und bleiben Sie bei Ihrer Entscheidung.

Was tun, wenn es bereits zu einem Seitensprung gekommen ist?

Ein Seitensprung geschieht schnell, wenn man sich zu jemandem hingezogen fühlt. Ist es mit Ihrem oder Ihrer Angebeteten bereits so weit gekommen, so ist es vermutlich schwer, die Verbundenheit zu Ihrem Mann oder Ihrer Frau aufrechterhalten zu können. Auch hier gibt es keine richtige oder falsche Entscheidung. Wichtig ist lediglich, dass Sie sich für etwas entscheiden. Ideal ist ein klärendes Gespräch mit dem Partner und dem Schwarm, indem Sie über das Fremdgehen und Verlieben sprechen und sich gegenseitig erklären, was Sie füreinander empfinden. Bedenken Sie dabei stets, dass ein solches Gespräch definitiv Konsequenzen hat. Falls Sie Ihre bestehende Beziehung fortsetzen möchten, kann es sein, dass der Partnerin oder der Partner niemanden neben sich toleriert, der fremdgeht oder zumindest starke Eifersucht zeigen wird.

In erster Linie sollten Sie aber auf Ihr Herz hören. Wenn Sie jemanden gefunden haben, der wirklich besser zu Ihnen passt, den Sex nicht bereuen und der Gedanke getrennt von Ihrem aktuellen Partner zu leben, Sie mit Freude erfüllt, kann dies ein Beweis dafür sein, dass Sie mit einer Trennung richtig liegen. Nehmen Sie sich nach einem Seitensprung unbedingt die Zeit die Sie brauchen, gehen sie auf Abstand und überlegen Sie. Egal ob allein oder an wessen Seite auch immer, können Sie dann in Richtung Glück aufbrechen!

Klammern in der Beziehung

Wenn Nähe in der Beziehung zu viel wirdEine Beziehung zu führen bringt immer gewisse Schwierigkeiten mit sich. Das bedeutet jedoch in keinem Fall, dass sie des Kämpfens nicht wert ist. Wie sieht es aber aus, wenn einer der Partner den anderen mit seiner Liebe nahezu erdrückt? Das Klammern in einer Beziehung kann für beide Partner auf eine Weise extrem schwer zu ertragen sein und auf Dauer zum Beziehungskiller werden.

Verschiedene Gründe für das Klammern in einer Beziehung

Wenn eine Person klammert, können dahinter verschiedene Probleme stecken. Zu Beginn einer Partnerschaft ist es normal, dass beide sich ständig sehen und möglichst keine Zeit ohne einander verbringen möchten. Sobald die erste Verliebtheit aber vorbei ist, sollte sich dieses Bedürfnis zumindest ein wenig legen. Entstanden allerdings in der Kindheit Bindungsprobleme, so können sich diese stark auf die Gegenwart und das Verhalten in den eigenen Beziehungen auswirken. Teilweise haben die Betroffenen schlichtweg aber auch einfach nicht die nötige Kreativität um sich selbst eine Beschäftigung für die Freizeit zu überlegen.

Der häufigste Grund für das Klammern in einer Partnerschaft ist in Verlustängsten begründet. Menschen, die kein besonders großes Selbstvertrauen haben, benötigen ständig Bestätigung von ihrem Partner um sich wertgeschätzt und geliebt zu fühlen. Bekommen sie dies nicht, so fühlen sie sich leicht einsam und wertlos. Auch Unselbstständigkeit kann in großem Maße dazu beitragen, dass der Partner eingeengt wird. Häufig haben sich die Betroffenen nicht recht von den Eltern gelöst und können sich nur schwer daran gewöhnen ein eigenes Leben zu führen.

Klammerer und wie sie sich in der Beziehung zeigen

Zu Beginn mag es in einer Beziehung nicht besonders auffallen, ob eine Person klammert und sogar schön sein, ständig Liebesbeweise und Nähe zu bekommen. Den meisten Menschen wird genau dies nach kürzester Zeit aber schon zu viel.

Klammerer zeigen durch verschiedenste Gesten, dass sie ohne den Anderen nicht leben können und sagen dies häufig auch ganz deutlich. Ihre Angst verlassen zu werden ist riesig und aus diesem Grund möchten sie alles geben, damit genau dies nicht geschieht. Teilweise kann es sogar vorkommen, dass sie dem Partner Schuldgefühle machen, wenn er alleine oder mit Freunden etwas unternehmen möchte.

Im Schlimmsten Fall drohen die Betroffenen damit, sich selbst das Leben zu nehmen, falls es zu einer Trennung kommen sollte. Sie ahnen nicht, dass ihr einengendes Verhalten wesentlich eher zu einem der häufigsten Trennungsgründe zählt. Unternimmt der Partner etwas allein, so fühlt sich der Klammerer in der Regel zurückgesetzt, einsam und ungeliebt. Dies zeigt er dem Partner deutlich, sodass dieser kaum mehr Spaß haben kann, wenn er seinen eigenen Interessen nachgeht. Er beginnt sich zurückzunehmen und sein Leben nur mehr nach dem Partner auszurichten, was beide auf Dauer nur schwer glüecklich machen kann. Problematisch für die Person, die sich eingeengt fühlt, ist, dass es sich für sie so anfühlt, als ob der Andere ständig in die Beziehung investieren würde und sie niemals hinterher kommen können. Die Beziehung beginnt sich dann eher wie Druck anzufühlen und lastet schwer auf den Schultern anstatt etwas Leichtes und Schönes zu sein.

Erste Hilfe – Beziehungsprobleme richtig lösen

Damit sich Beziehungsprobleme rund um das Thema des Klammerns nicht in Trennungsgründe verwandeln, ist es wichtig, sie beim Schopf zu packen und zu lösen, bevor es für beide Partner nur mehr getrennte Wege geben kann.

  1. Offenes Gespräch

Beide Partner sollten ganz offen mit einander sprechen und sagen, wo für sie die Probleme in der Beziehung liegen. Besonders die eingeengte Person sollte erklären, dass sie sich erdrückt fühlt und dabei unterstreichen, dass dies nichts mit der Person des Partners an sich zu tun hat. Es ist wichtig zu erklären, dass man sich nicht vom Partner gestört fühlt, sondern sich lediglich mehr Freiheit wünscht.

  1. Richtige Balance finden

Idealerweise lässt sich ein Kompromiss finden, sodass beide Partner die richtige Mischung aus Nähe und Distanz zu einander finden und sich weder einsam noch erdrückt fühlen. Eine Möglichkeit besteht darin, feste Wochentage festzulegen, die nur für den Partner reserviert sind, während beide an anderen Tagen ihren Hobbies nachgehen oder Freunde treffen. Fällt es dem Klammerer weiterhin schwer, so kann eine kleine „Wiedersehensfeier“ als Ritual eingeführt werden, wenn beide von ihren Ausflügen zurück sind. Die richtige Balance zwischen Einsamkeit und Zweisamkeit lässt sich am besten finden, wenn beide über Hobbies verfügen, die sie ausfüllen, sodass sie vergessen, sich nur auf den Partner zu fokussieren.

  1. An sich selbst arbeiten

Vor allem die klammernden Personen müssen unbedingt an sich arbeiten. Sie sollten begreifen, dass es auch ein Leben außerhalb der Beziehung gibt. Dieses besteht beispielsweise aus dem Job, den dortigen Bekanntschaften, den Freunden und den Hobbies. Selbstverständlich darf der Partner der wichtigste Planet im eigenen Sonnensystem sein. Er sollte jedoch nicht der einzige sein. Wenn er wegfällt müssen unbedingt noch weitere Planeten übrig sein, auf denen sich das Leben immer noch lohnt.

So sieht die „ideale“ Beziehung aus – Tipps für die eigene Partnerschaft

Die ideale oder perfekte Beziehung gibt es selbstverständlich nicht, aber es gibt durchaus einige Tipps und Tricks zu befolgen, damit die Partnerschaft nicht durch Ängste oder Eifersucht zerfressen wird und beide Partner sowohl die Zweisamkeit als auch die Einsamkeit in vollen Zügen genießen können.

  1. Rituale sind wichtig

Selbstverständlich sollten nicht alle Abläufe in einer Beziehung einander gleichen, da es sonst leicht langweilig werden kann. Ritualisierte Abläufe sorgen jedoch für die Sicherheit, die Personen, die zum Klammern neigen, extrem wichtig ist. Sie planen in der Regel gerne und sind häufig nicht besonders spontan. Wenn sich der Partner darauf einlassen kann, seine freie Zeit mit sich selbst, mit Freunden, Kollegen oder seinem Hobby an festen Tagen zu planen, so kann dies eine große Erleichterung für die Partnerschaft darstellen. Gleichzeitig sollten auch die Tage, an denen die Beziehung im Vordergrund steht, fest gemacht werden. Alle Aktivitäten haben dann die gleiche Priorität und dürfen nicht aus dem Kalender gestrichen werden. Sobald hierbei ein wenig Routine eingekehrt ist, können auch Probleme wie Eifersucht deutlich abnehmen.

  1. Probleme an der Wurzel behandeln

Klammert eine Person stark in der Partnerschaft, so kann das zahlreiche Gründe haben. Die Probleme lassen sich nur bewältigen, wenn klar ist, woher sie kommen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass beide Partner offen miteinander sprechen und sich erklären, wo die Probleme liegen und gemeinsam nach einer Lösung suchen. Manchmal kann es auch hilfreich sein, die Gefühle und Gedanken zu notieren, sodass beide genau erklären können, was sie verändern möchten oder was sie bereits als optimal ansehen. Ist der Grund für die Probleme gefunden, kann es dem Klammerer helfen, wenn er bei der Lösung unterstützt wird. Beispielsweise kann er zum klärenden Gespräch mit den Eltern mitkommen, wenn das Problem in der Loslösung vom Elternhaus besteht. Auch der Kontakt mit einer unbefangenen, neutralen Person kann sehr hilfreich sein um beiden Partnern die Augen zu öffnen. In einer Paartherapie lernen sie ihre Stärken und Schwächen kennen und lernen zugleich, wie sie als Paar besser funktionieren können.

  1. Vertrauen als Basis

Wer unter Verlustängsten leidet, hat es schwer, jemandem anderen wirklich zu vertrauen. Häufig wird die Treue des Anderen in Frage gestellt und die Angst vor dem Fremdgehen ist groß. Dabei spielt es keine Rolle, wie groß der Altersunterschied zwischen beiden Partnern ist. Um der Beziehung das nötige Fundament zu verleihen und gegen das Klammern anzugehen, ist es extrem wichtig, dass beide sich blind aufeinander verlassen können. Je größer das Vertrauen ist, desto geringer wird auch die Angst, den Anderen zu verlieren. Vertrauen lässt sich selbstverständlich nicht von heute auf morgen aufbauen. Dafür ist sehr viel Zeit und Geduld notwendig, doch die Geduld lohnt sich.

  1. Gemeinsame Zeit richtig organisieren

Eifersucht und die damit verbundenen Kontrollen und Verlustängste entstehen leicht, wenn es den Anschein hat, als wäre die gemeinsame Zeit nur eine Art notwendiges Übel. Sie sollte nicht im Alltagsstress untergehen. Wer nur gemeinsam zu Abend isst und die Wohnung putzt, wird auf Dauer etwas vermissen. Ein gemeinsames Hobby, wie zum Beispiel Tanzen und regelmäßige Ausflüge sind wichtig, damit die Beziehung nicht einschläft und beide Partner sich wertgeschätzt fühlen.

  1. Über Probleme, Fantasien und Wünsche sprechen

Die wohl beste Methode um Missverständnissen vorzubeugen und das Klammern einzudämmen, sind offene Gespräche. Beide Partner sollten einander stets genau erklären, was sie fühlen und erklären, wie sie sich eine Verbesserung vorstellen könnten. Häufig fühlt nur einer von beiden, dass etwas nicht stimmt. Dann ist es umso wichtiger, dies zu kommunizieren und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen. Auf diese Weise wird es leichter, zu erkennen, wann das richtige Maß an Nähe und Distanz für beide erreicht ist und einer glücklichen Beziehung steht nichts mehr im Wege.