Archiv für den Monat: Oktober 2015

Liebesalgorithmen im Test

Überraschende Ergebnisse im Selbstversuch der Ö1 Sendereihe „Digital.Leben“

Die Frage, wie man einen Partner findet, der wirklich das perfekte Gegenstück zur eigenen Person darstellt, beschäftigt die Menschen seit Generationen. Kann der Mensch seiner Intuition folgen und dadurch den perfekten Partner finden oder ist dies reines Wunschdenken? Aus welchen Zutaten besteht das Rezept der idealen Liebe und wie lassen sich diese auf das Gramm genau berechnen?

Redakteurin Ulla Ebner von Ö1 beschäftigte sich genau mit diesen Fragen und wollte für sich selbst und ihre Hörer herausfinden, ob die richtige Wahl des Partners durch die ausgeklügelten Algorithmen, die bei PARSHIP.at verwendet werden, getroffen werden kann. Sie selbst hat ihren Partner ganz klassisch im täglichen Leben kennen gelernt und ist seit 8 Jahren mit ihm liiert. Ein außergewöhnlicher Selbstversuch sollte nun zeigen, ob die beiden auch gemäß den Ergebnissen des ParshipPrinzips zusammen passen oder nicht.

Je höher die Anzahl der Matchingpunkte, desto höher die Chance auf eine glückliche Beziehung

Das Parship-Prinzip beschäftigt sich damit, Gewohnheiten, das Konfliktverhalten, Charaktereigenschaften und die individuelle Persönlichkeit genau zu analysieren und die Höhe der Übereinstimmung mit einem potenziellen Partner zu berechnen.

Ulla Ebner und ihr Partner meldeten sich somit beide bei PARSHIP.at an und füllten getrennt voneinander alle Fragen aus. Dazu gehören unter anderem auch Fragestellungen  die zeigen sollen, ob man im Alltag zusammenpasst: So sind zwei Personen, die Frühaufsteher sind, höchstwahrscheinlich eher kompatibel als eine Nachteule und ein Morgenmensch.

Hugo Schmale, Professor an der Universität Hamburg, beschäftigt sich in seiner Forschung seit Jahren damit, welche Dinge wirklich wichtig sind, damit eine Partnerschaft harmonisch ist. Er hat den wissenschaftlich basierten Persönlichkeitstest von PARSHIP entwickelt. Je höher die Anzahl der übereinstimmenden Punkte, der sogenannten Matchingpunkte, am Ende des Tests ist, desto höher ist die Chance für eine glückliche Beziehung. Dabei kommt es auf eine ausgewogene Mischung von Gemeinsamkeiten, aber auch gewissen Gegensätzen an.

Den passenden Partner gefunden!

Ulla Ebner war skeptisch, was der Test ans Tageslicht bringen würde. Vielleicht würde dieser aufdecken, dass ihr Partner und sie zu verschieden seien und doch nicht so gut zusammen passten? Das Ergebnis: PARSHIP schlug sowohl ihr als auch ihrem Partner den jeweils anderen als potenziellen Partner vor. Die errechneten 122 Matchingpunkte weisen auf eine sehr gute Chance für eine harmonische und langfristige Partnerschaft hin. Nur fünf andere Männer im Raum Wien wurden der Redakteurin mit ähnlich guten Matchingpunkt-Ergebnissen vorgeschlagen.

Man kann sich nun fragen, wie viel Zufall dahinter steckt, eine derart gut passende Person im wahren Leben zu treffen oder darüber spekulieren, wie stark das Unterbewusstsein des Körpers durch die passenden Gefühle die richtige Wahl trifft. Das Experiment zeigt jedenfalls, dass das PARSHIP-Prinzip die Partnerschafts-Persönlichkeit von zwei Menschen erfasst und einen Rückschluss zulässt, ob sie theoretisch zueinander passen.

Quelle: http://oe1.orf.at/programm/415095

 

Wie verlieben sich Männer?

KissingMänner und Frauen sind extrem unterschiedlich, so viel steht fest. Doch was genau hat es mit der Liebe der beiden Geschlechter auf sich und wodurch unterscheiden sich diese?

Genau dieser Frage wollten wir auf den Grund gehen und haben im nachfolgenden Text für Sie zusammengestellt, wie sich Männer im Gegensatz zu Frauen verlieben.

Was lieben Männer an Frauen?

Zuerst einmal gilt es herauszufinden, was genau Männer an Frauen lieben. Nur wenn die Damenwelt weiß, was es zu tun gilt um den Männern zu gefallen, wird es auch gelingen die Herren der Schöpfung zu überzeugen.

  1. Bestätigung

Männer lieben Komplimente und benötigen immer wieder Bestätigung. Sagen Sie ihm also wie toll Ihnen sein neues Auto gefällt, dass er im Anzug gut aussieht oder dass keiner so gut kocht wie er. So gewinnen Sie schnell sein Herz.

  1. Selbstbewusste Frauen

Eine Frau muss definitiv nicht die Hosen anhaben oder zu sehr den Ton angeben. Sie sollte aber über ein gesundes Selbstbewusstsein verfügen und an sich glauben. Dies wirkt für die meisten Männer extrem sexy und anziehend.

  1. Klare Ansagen

Lang um den heißen Brei herumzureden macht für die meisten Männer keinen Sinn. Sie schätzen Frauen, die klare Ansagen machen und ihr Wort anschließend halten.

  1. Aussehen + Charakter = Hauptgewinn

Allein das Aussehen oder der Charakter können bei den wenigsten Männern punkten, auch wenn das viele Damen denken. Die ideale Kombination lässt Männerherzen dagegen dahinschmelzen.

Der erste Schritt – Das Beuteschema der Männerwelt

Wenn Sie Ihren Traummann finden möchten, sollten Sie wissen, nach welchem Prinzip oder Beuteschema die Herren für gewöhnlich vorgehen. Visuelle Reize sind anfangs das Wichtigste, sodass das richtige Outfit kriegsentscheidend sein kann. Stimmen die visuellen Reize und wirken sie auf den Mann anziehend, so wird im Gehirn Dopamin ausgeschüttet, sodass der Mann die jeweilige Frau versucht zu umwerben und zu erobern. Das trifft auch zu, wenn sie nicht seinem eigentlichen Beuteschema in Bezug auf Aussehen entspricht.

Die 3 Phasen wenn Männer sich verlieben:

Wenn Männer sich verlieben, geschieht dies meist in sogenannten Phasen und damit nach einem relativ festgelegten Schema, auf das wir nachfolgend eingehen möchten.

  • Phase 1

Das Interesse wird anfangs vor allem durch das Aussehen beeinflusst. Manch einer steht vor allem auf schöne Brüste während der andere Wert auf ein hübsches Lächeln oder einen trainierten Bauch legt. In der Regel ist es einfach der Wunsch nach Sex, der die Männer antreibt.

  • Phase 2

Wenn der Mann die Frau nun näher kennen lernt, will er möglichst viel Zeit mit ihr verbringen und zeigt deutlich sein Interesse.

  • Phase 3

Nun beginnt das Interesse für die Frau als Person, ihren Charakter, ihre Hobbies und ihre Familie zu wachsen und der Mann möchte immer mehr über sie wissen und sie und ihr Verhalten versehen lernen.

Nach allen drei erfolgreich absolvierten Phasen hat sich der Mann dann höchstwahrscheinlich in seine Angebetete verliebt. Das Problem besteht allerdings darin, dass die Reihenfolge beim Verlieben bei Männern und Frauen unterschiedlich ist. Frauen interessieren sich zuerst für die Person und möchten diese näher kennen lernen und viel Zeit mit ihr verbringen. Erst dann kommt das Verlangen nach Sex. Bei Männern ist dieses Verlangen jedoch meist der Auslöser sich auf die Pirsch zu begeben.  Aus diesem Grund denken Frauen häufig, wenn ein Mann mit ihnen Sex haben möchte, dass er bereits genauso Gefühle für sie hat und sich nach einer Bindung sehnt. Mit dieser Hoffnung treiben sie ihn jedoch oft von sich weg und beginnen ihn zu schnell einzuengen.

 

Verlieben sich Männer mit zunehmendem Alter (30, 40, 50) unterschiedlich?

verliebtes paar im  herbstGrundsätzlich kann man sagen, dass Männer sich in jedem Alter auf ähnliche Art und Weise verlieben. Mit steigendem Alter werden sie jedoch, genau wie die Frauen, wesentlich rationaler.

Sie lehnen ein Zusammenleben mit der Partnerin ab oder entscheiden sich dafür, nur befreundet zu sein oder nur Sex zu haben. Zu viele Erfahrungen und Verletzungen in der Vergangenheit erschweren es ihnen, mehr Nähe zuzulassen.

Wenn es aber doch einmal so richtig Klick macht, dann spricht man häufig von einem erneuten Frühling, der sich nicht von der Verliebtheit in der Jugend unterscheidet und die Herren wieder ganz verborgene Seiten an sich selbst entdecken lässt. Positiv daran, auch im Alter noch eine Freundin zu suchen und zu finden ist für die Männer die Erfahrung genau zu wissen, worauf sie achten müssen und worauf es bei der wahren Liebe wirklich ankommt. Da viele Männer das Gefühl begehrt zu werden vermissen, haben sie im Alter häufig Beziehungen mit jüngeren Frauen. Diese fühlen sich zu ihnen aufgrund der Erfahrung hingezogen und geben ihnen das Gefühl etwas Besonderes und nochmals jung zu sein.

Was Frauen tun können um ihren Traummann zu bekommen

Nun fragen Sie sich sicher, was Sie genau tun können um Ihren Traummann zu finden. Dies ist leichter als Sie vielleicht denken, wenn Sie auf einige Hinweise achten.

  1. Seien Sie selbstbewusst und lassen Sie sich nicht die Butter vom Brot nehmen.
  2. Seien Sie sie selbst. Männer merken an der Körpersprache, wenn Sie sich verstellen.
  3. Machen Sie Komplimente. Nicht nur Damen haben das gerne.
  4. Betonen Sie Ihren Sexappeal und machen Sie sich extra schick!
  5. Geben Sie ihm Zeit! Ein zu aufdringliches Verhalten und zu frühe Einblicke in Ihre Gefühlswelt könnten ihm das Gefühl geben unter Druck gesetzt zu werden.

Abschließend kann man festhalten, dass Männer sich zwar in einer anderen Reihenfolge verlieben, mit etwas Rücksicht auf diese Tatsache und der nötigen Geduld der Frauen, sollte dies aber kein Problem darstellen. Sowohl Frauen als auch Männer können nicht ohne die Liebe leben und wurden als soziale Wesen geschaffen. Mit etwas Geduld und der passenden Vorbereitung sollte es also kein Problem sein, das Herz von Traummann oder Traumfrau zu gewinnen.

 
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On Off Beziehung

on off beziehungSicherlich kennen Sie ein Paar in Ihrem Umfeld, das seine Liebe gerne ein wenig dramatischer auslebt. Warum nicht einfach Hollywood nach Hause holen und die ganzen Szenarien nachempfinden? Das könnte man sich manchmal fragen, wenn man Paare beobachtet, die sich wieder und wieder trennen und doch immer aufs Neue zusammen kommen.

Die Gründe für eine solche On Off Beziehung erscheinen zumindest auf den ersten Blick nicht sofort sehr plausibel. Genau deshalb möchten wir dem Ganzen genauer auf den Grund gehen und klären, was es mit dieser Beziehungsform auf sich hat.

Was bedeutet eine On Off Beziehung?

Unter einer On Off Beziehung wird eine Partnerschaft verstanden, in der es zu häufigen Trennungen und anschließenden Versöhnungen kommt, sodass die beiden Partner immer wieder zu einander finden und letztendlich ein Paar bleiben.

Häufig sind beide Menschen durch eine Art Hassliebe verbunden. Sie können sich das Leben nicht mit und nicht ohne einander vorstellen. Viele Gemeinsamkeiten einen sie, aber es kommt auch häufig zum Streit.

Mögliche Gründe für das ständige Spiel zwischen Trennung und Versöhnung

  • Wunsch nach Pfeffer in der Partnerschaft

Es mag nicht besonders plausibel klingen, doch viele Menschen wünschen sich tatsächlich immer einen Kick im Leben. Da ist dies in der Partnerschaft nicht anders. Ein Streit allein genügt ihnen für dieses Gefühl irgendwann nicht mehr. Stattdessen müssen es die intensiven Emotionen einer Trennung und einer rührenden Versöhnung sein. Wie ein Spiel werden beide Szenarien immer wieder wiederholt und sorgen auf diese Weise dafür, dass es den Betroffenen nicht langweilig wird.

  • Traum die Beziehung zu retten

Loslassen ist wohl die schwierigste Sache, wenn es um die Liebe geht. Wer möchte schon gerne all das aufgeben, was er sich zusammen mit dem Partner oder der Partnerin aufgebaut hatte? Da scheint es manch einem sinnvoller, sich in eine On Off Beziehung zu retten. Die Beziehungsform mag zwar nicht die gewünschte sein, lässt den Partner aber zumindest nicht ganz von der Bildfläche verschwinden. Allerdings tun sich die meisten Menschen damit nichts Gutes. Sie fühlen keine wirkliche Sicherheit in der Beziehung, können sich nicht fallen lassen und empfinden die Partnerschaft als sehr anstrengend.

  • Verlustängste

Hauptgrund für die meisten Menschen, sich in die Abhängigkeit einer anderen Person zu begeben und auch Beziehungsformen wie die der On Off Beziehung zu tolerieren, ist die Angst verlassen zu werden. Je unsicherer eine Person sich allein fühlt, desto eher wird sie sich vom Partner oder der Partnerin abhängig machen.

  • Bindungsängste

Nun mögen Sie sich fragen, was dann Bindungsängste mit ständigen Trennungen und Versöhnungen gemein haben sollen. Die betroffenen Personen möchten sich gerne binden. Dies klappt meist eine Zeit lang, bis ihnen auffällt, dass sie sich nicht frei genug fühlen. Sie können die Nähe nicht mehr ertragen und beenden die Beziehung. Mit der Trennung fühlen sie sich jedoch wieder zu einsam und es kommt zur Versöhnung. Auf diese Weise entsteht ein ewiger und kräfteraubender Kreislauf.

  • Eine besonders lockere Beziehungsform

Nicht immer muss das ganze on off auch schlecht für die Beteiligten sein. Viele junge Paare, die sich einfach noch nicht so genau festlegen wollen und können, profitieren von der Beziehungsform, mit der sie das Leben einfach auf sich zukommen lassen können.

 

Was steckt hinter On Off Beziehungen?

Was genau hinter On Off Beziehungen steckt, ist schwer zu sagen. Wir möchten es trotzdem versuchen und ein wenig hinter die Fassade dieser so häufig vorkommenden und doch so rätselhaften Beziehungsform blicken.

Schluss machen ist schwer

In der Regel tun sich die Betroffenen schwer, wirklich Schluss zu machen. Wer kennt das nicht? Den Partner zu verlieren, alles Bekannte und Geliebte aufzugeben,  tut weh. Somit entscheidet man sich um und bleibt doch zusammen. Der einzige Unterschied bei den On Off Beziehungen besteht darin, dass sich das Szenario immer und immer wieder wiederholt.

Eine Trennung ist unbequem

Die Kurzschlusshandlung einer Trennung wird oft schnell überdacht, wenn dabei Geld im Spiel ist. Man hat vielleicht gemeinsam einen teuren Urlaub gebucht, muss das Haus abbezahlen oder ist gerade in eine schicke Wohnung gezogen. Da passt so eine Trennung gar nicht. Sie würde bedeuten, dass man alle Güter trennen oder den anderen vielleicht sogar auszahlen müsste. Es ist also bequemer sich wieder zu versöhnen und zusammen zu bleiben.

All diese Menschen haben etwas gemeinsam. Sie möchten ihre Probleme nicht so richtig wahrhaben. Obwohl die Differenzen in der Partnerschaft die gleichen bleiben und immer wieder auftauchen, wird nichts verändert. Stattdessen warten immer beide solange bis es komplett eskaliert, zur Trennung kommt und man sich im Anschluss wieder versöhnt. Häufig liegen bei beiden Partnern Persönlichkeitsstörungen vor, die meist komplementärer Natur sind. Im Rahmen einer Therapie können diese Störungen behandelt und geheilt werden, sodass der Grundstein für eine gesunde Beziehung in der Zukunft gelegt ist.

Wie beendet man eine On Off Beziehung?

trennen, oder doch nicht?Eine Beziehung zu beenden ist nie leicht und dafür gibt es kein Geheimrezept. Das gilt auch für On Off Beziehungen. Schwierig ist in solchen Fällen, dass die meisten Partner daran gewöhnt sind, ihren Ex zurück zu bekommen und Eifersucht, Bindungsängste oder das Bedürfnis nach Nähe so groß sind, dass die Trennung sehr schwer fällt. Mit einigen Tipps und Tricks und der richtigen Hilfe kann dies aber durchaus gelingen.

  1. Nachdenken

Der erste Schritt sollte sein herauszufinden, wieso es immer zur Trennung kam. Dann ist es leichter zu verstehen, ob dieses Problem lösbar ist und wieso es mehrmals so gravierend wurde.

  1. Listen

Die Anfertigung von Listen kann helfen sich selbst nicht Lug und Trug hinzugeben. Es sollte genau notiert werden, was in der Beziehung gut läuft und was nicht. So zeigt sich schnell, was überwiegt und wie sinnvoll eine Trennung ist.

  1. Gedanken über’s Singleleben

Es ist zudem wichtig, sich genau mit dem Singleleben zu beschäftigen. Welche Vorteile hat es und welche Möglichkeiten bietet es? Genauso sollten die Betroffenen auch das Gefühl der Angst vor dem Alleinsein und dem Liebeskummer auf sich wirken lassen. Wer merkt, dass eher das Alleinsein und nicht der Verlust des Partners das Problem ist, wird sich mit der Unterstützung von Familie und Freunden trennen können und dauerhaft loslassen. Irgendwann kann dann die neue Partnersuche beginnen.

  1. Rat von Freunden und Bekannten einholen

Um eine solche Trennung zu erleichtern, kann es sinnvoll sein, die Meinung von einigen engen Freunden und Bekannten zu hören. Schließlich haben diese vermutlich die ständigen Trennungen mitbekommen. Die endgültige Entscheidung muss aber natürlich komplett allein getroffen werden.

  1. Therapie um aus dem Spiel auszusteigen

Eine On Off Beziehung ist nicht viel Anderes als ein Spiel. Um sich von diesem zu lösen rät man in der Psychologie zu einer Therapie. Die bekannten Versuchungen des Neuanfangs können damit so langsam verblassen und die Betroffenen bleiben getrennt. Allerdings klappt eine Therapie nur, wenn die jeweilige Person sie auch machen möchte und selbst mit vollem Einsatz dabei ist.

Trennungsphasen: So unterschiedlich trauern Frauen und Männer

TrennungsphasenSicher haben Sie es schon einmal am eigenen Leib erfahren müssen, wie sehr eine Trennung schmerzt. Man hat das Gefühl, dass einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird und man in ein tiefes schwarzes Loch fällt, das nie zu enden scheint. Doch irgendwann geht das Leben dann plötzlich doch weiter. Dann ist der Schmerz überwunden und das Herz wieder bereit für etwas Neues.

Diese Entwicklung kann natürlich nicht über Nacht geschehen, da die tiefen Wunden nur langsam heilen. Nicht umsonst gilt in der Liebe der Spruch: die Zeit heilt alle Wunden. Nachfolgend möchten wir Ihnen genau erklären, welche Phasen Sie auf dem Weg der Genesung nach einer Trennung genau durchlaufen und wie Männer und Frauen den Schmerz auf unterschiedliche Art und Weise verarbeiten.

  1. Man will es nicht wahrhaben

Die erste Phase der Trennung ist besonders schwer für die meisten Menschen. Alles ist noch so frisch und unwirklich. Man kann nicht fassen und will nicht wahrhaben, dass das, was Jahre lang Alltag und Leben war, nun plötzlich vorbei sein soll und hofft, dass es sich der Partner noch einmal anders überlegen wird. Besonders schmerzhaft ist für viele, dass nicht nur der Partner an der Seite fehlt, sondern auch Freunde und gemeinsame Zukunftsträume plötzlich der Vergangenheit angehören. Das Gefühl, dass das schwarze Loch unendlich sein könnte macht sich breit. Deshalb ist es in dieser Situation so wichtig, sich abzulenken und viel mit vertrauten Personen zu sprechen. Nur wer auch versucht, die Situation anzunehmen und zu verstehen, dass es wirklich vorbei ist, kann die Trennung auch richtig verarbeiten. Ganz besonders wichtig ist es, den Kontakt zum Ex-Partner abzubrechen. Egal ob online oder im wirklichen Leben – er sollte nirgendwo mehr auftauchen.

  1. Gefühlschaos

Die zweite Phase der Trennung ist voller Gefühlschaos. Es kann eine Mischung aus tiefer Trauer, Hoffnungslosigkeit, Wut und Schmerzen sein. In der Regel überwiegt aber die Trauer. Diese Phase dauert am längsten und ist für die meisten Menschen besonders hart. Nach der Verleugnung macht sich nun ein Gefühl breit, als wäre das Leben vorbei. Auch Depressionen sind durchaus möglich. Deshalb ist es umso wichtiger, die Gefühle nicht zu unterdrücken. Stattdessen sollte man darüber sprechen und auch weinen um alles herauszulassen. In besonders schlimmen Fällen kann auch eine Therapie durchaus hilfreich sein.

  1. Wut

Nach der Trauer folgt nach dem Ende einer Beziehung meist die Wut, die bis hin zu einer Wut Depression reichen kann. Häufig dauert diese Phase nicht besonders lange, ist aber dafür umso intensiver. Die Betroffenen haben verstanden, dass der Ex Partner sie nicht zurück will und verspüren deshalb besonders negative Gedanken, die bis hin zu Rachegedanken reichen können. Auch hier sollte man vorsichtig sein um die Grenzen nicht zu überschreiten. Selbstverständlich ist es kein Problem, etwas Hass zu fühlen und über Rache nachzudenken. Diese Pläne sollten aber nicht in die Tat umgesetzt werden.

  1. Alles neu- die Phase der Akzeptanz

Die letzte Phase nach dem Beziehungsaus ist die wohl schönste. In dieser Trennungsphase erkennen die Betroffenen, dass die Trennung richtig war. Sie fühlen sich stark, dass sie die Trauer überwunden haben und sind offen für etwas Neues. Auch Gedanken an den Ex gibt es jetzt nur noch selten. Häufig fällt den Menschen auf, worauf sie so lange während der Partnerschaft verzichtet haben und was sie gerne wieder machen würden. Neue Energie wird freigesetzt und es zeigen sich neue Wege für die Zukunft. Besonders wichtig in dieser Phase ist es, offen für Neues zu sein, viel auszuprobieren und weiterhin Gefühle zuzulassen. Irgendwann ist dann auch der Schritt in die Richtung einer neuen Partnerschaft nicht mehr weit.

Frauen und Männer trauern anders

Mann und Frau in TrennungDass Frauen und Männer anders sind, ist jedem bereits auf den ersten Blick klar. So ist es kein Wunder, dass beide Geschlechter auch ganz anders mit dem Thema der Trennung umgehen. Frauen sind dabei wesentlich emotionaler während die Herren der Schöpfung weiterhin als die Starken gesehen werden wollen, die nur ungern Gefühle zeigen, da sie dies mit Schwäche gleichsetzen.

Frauen und ihre Trennungsphasen:

Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass Frauen nach einem Beziehungsende länger Zeit benötigen um das Ganze zu verarbeiten und wieder fit zu werden. Den Liebeskummer zu überwinden, fällt ihnen schwer. Allerdings sprechen sie viel mit Freunden und Bekannten über ihre Probleme um diese aus der Welt zu schaffen. Auch zu Weinen und öffentlich zuzugeben, dass es ihnen schlecht geht, fällt ihnen nicht schwer. Auch wenn Frauen sich viel Zeit für die Trauerarbeit nehmen, hält die Phase der Trauer und Hoffnungslosigkeit bei ihnen meist länger an. Sie interessieren sich erst für einen neuen Partner, wenn sie wirklich komplett mit dem Ex abgeschlossen haben, an dem sie in der Regel noch sehr lange hängen.

Männer und ihre Trennungsphasen:

Männer gehen nach einer Trennung oft sehr schnell wieder zur Tagesordnung über, was für die Ex Partnerin meist schwer zu verstehen ist. Das hat nichts damit zu tun, dass sie diese nicht geliebt haben oder dass sie nicht trauern. Vielmehr müssen Männer sich ablenken, da sie nur ungern über Probleme sprechen. Nach außen hin wirkt es, als ob ihre Trauerphase sehr kurz sei, doch innerlich leiden auch sie häufig noch sehr lange unter dem Ende ihrer Beziehung.

Sie fühlen sich vor allem in ihrem Stolz sehr leicht gekränkt. Um den Trennungsschmerz zu verarbeiten sorgen die Herren deshalb für eine schnelle Neuorientierung. Sie suchen sich häufig schon nach kurzer Zeit eine neue Partnerin und schauen nach vorn. Häufig ist die Partnerin nicht mehr als ein Trostpflaster und nur selten die wirklich große Liebe.

 

Wer ist Österreichs Flirtmeister?

Wann haben Sie das letzte Mal geflirtet? Wenn Sie sich nicht erinnern können, ist es definitiv zu lange her! Flirten hält eine Beziehung frisch. Man hat Spaß, kann seinen Marktwert testen und sich am Ende noch mehr auf den eigenen Partner freuen, denn schließlich soll es ja bei einem lustigen Flirt bleiben. Bei einer Umfrage von Parship.at, bei der von Dezember 2013 bis Januar 2014 über 1000 Österreicher zwischen 18 und 69 befragt wurden, bestiegen die Tiroler das Siegertreppchen. Gleich nach ihnen folgten die Wiener und die Einwohner Kärntens. Im Allgemeinen konnten die Frauen in puncto Flirten als selbstsicherer eingestuft werden.

Regionale Unterschiede beim Flirten in Österreich

Die Tiroler sind allgemein ein beliebtes Volk in Österreich und somit ist es keine Überraschung, dass sie auch beim Flirten sehr gut ankommen. Ihr Akzent wirkt niedlich und ihre leicht burschikose Art lässt sie sympathisch wirken. Mit 20% erreichen sie damit den ersten Platz und werden Österreichs Flirtmeister. Am wenigsten erfolgreich schneiden die Burgenländer ab. Sie haben anscheinend eher weniger mit Flirten am Hut und erreichen gerade einmal 1,8%. Das muss natürlich nicht heißen, dass kein Burgenländer ein Flirtprofi sein kann. Lassen Sie sich von den Zahlen also nicht beeinflussen und von einem schönen Flirt abhalten!

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Was beim Flirten wirklich zählt

In erster Linie sollten Mann und Frau beim Flirten Spaß empfinden. Den Ergebnissen der Umfrage von Parship.at  zufolge spielt der Spaßfaktor für 40% der Befragten die entscheidende Rolle. 15,4% von ihnen geben sogar an, dass sie sehr gerne flirten während 5% gar nichts damit anfangen können. 48,9% der Österreicher sind der Meinung, dass sie beim Flirten gute Chancen haben und hoffen somit auf eine erfolgreiche Partnersuche. 8,2% der Österreicher sind sogar so selbstbewusst, dass sie ihre Chancen als sehr gut einstufen. Dass Frauen selbstbewusster ans Flirten herangehen als Männer, ist leicht verständlich. Frauen werden seltener zurückgewiesen und müssen weniger häufig selbst die Initiative ergreifen und den ersten Schritt machen.

Flirten lernen ist nicht schwer:

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen deutlich, dass man beim Flirten so leicht nichts falsch machen kann, wenn man einfach man selbst ist. Anmachsprüche und ausgefallene Aktionen sind nicht besonders beliebt. Stattdessen setzen 43,5% auf ein ansprechendes Lächeln und 37,7% auf Augenkontakt. Ganz besonders toll finden es die meisten Österreicher zudem, wenn der jeweilige Flirtpartner humorvoll ist. 28,8% von ihnen wünschen sich, auf eine nette Art und Weise angesprochen zu werden während 26% der Meinung sind, dass kein wirkliches Erfolgsrezept für das Flirten existiert. Auch wenn viele Männer glauben, dass sie die Damen erst einmal auf einen Drink einladen müssen, ist dies nicht der Fall, wie die Ergebnisse der Umfrage zeigen. Als relativ unwichtig wird auch das Austauschen der Kontaktdaten angesehen. Schöne Komplimente erreichen mit 13,6% lediglich das Mittelfeld.

Die goldenen Regeln beim Flirten

Wer beim Flirten einige wenige Regeln befolgt, muss nicht lange auf den Erfolg warten und kann schon bald noch selbstsicherer auf Partnersuche gehen.

  1. Verstellen Sie sich nicht, sondern seien Sie sie selbst.

Sicherlich geht es nicht darum, dass Sie alles über sich Preis geben, aber Sie sollten nicht vorgeben jemand zu sein, der Sie nicht sind. Ehrlichkeit währt auch beim Flirten immer noch am Längsten. Auf keinen Fall sollten Sie einen auswendig gelernten Anmachspruch verwenden.

  1. Lächeln Sie und halten Sie Blickkontakt.

Ein schönes Lächeln und der passende Blick sagen mehr als tausend Worte. Nehmen Sie also am besten erst nonverbal Kontakt auf.

  1. Erzählen Sie, aber hören Sie auch zu.

Überschwemmen Sie Ihr Gegenüber nicht mit Informationen über Ihr Leben, aber geben Sie ihm einen Einblick. Interessieren Sie sich zudem für dessen Leben und fragen Sie nach.

  1. Protzen, Prahlen und Geld sind unwichtig

Vor allem Männer sind oft der Meinung, dass Angebereien über das Auto, das Haus oder den Job gut bei den Damen ankommen könnten. Auch eine Einladung in ein teures Restaurant oder andere Hinweise auf die guten finanziellen Verhältnisse können häufig eher abschreckend und arrogant wirken. Verzichten Sie also lieber darauf. Schließlich möchten Sie doch eine Dame, die an Ihnen interessiert ist und nicht an Ihrem Bankkonto!

 

Entschuldigen in der Beziehung – so gelingt es richtig

beim Partner entschuldigenEin Streit ist schnell einmal ausgebrochen. Wie oft haben Sie sich dann schon gedacht, dass Sie das eine oder andere Wort lieber nicht gesagt hätten? Im Eifer des Gefechts neigt man dazu, Dinge zu sagen, die man nicht so hart meint. Doch bekanntlich können gesagte Worte nicht so einfach zurück genommen werden.

Nur die wenigsten Menschen gestehen aber gerne ein, einen Fehler gemacht zu haben. Dabei sind Entschuldigungen gerade in einer Beziehung sehr wichtig. Nachfolgend möchten wir Ihnen erklären wieso und wie Sie sich richtig entschuldigen sollten und können.

Richtig entschuldigen – die 14 goldenen Regeln

Jeder kennt die Angst, dass die Entschuldigung vielleicht nicht angenommen werden könnte. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, dass Sie sich an einige einfache aber sehr wichtige Regeln halten, die wir Ihnen nachfolgend genau erklären.

  • Gestehen Sie Reue

Zuerst einmal sollten Sie mit sich selbst im Reinen sein und wissen, dass Sie etwas falsch gemacht haben. Selbsterkenntnis ist ja bekanntlich der erste Weg zur Besserung. Im Anschluss sollten Sie zudem von Ihrem Wunsch, Recht haben zu wollen, abweichen. Nur wenn Ihnen das gelingt, kann die Entschuldigung später ein Erfolg werden.

  • Senden Sie Ich-Botschaften

Sprechen Sie von sich und nicht in der Du-Form. Ich-Botschaften kommen emotional wesentlich besser an und wirken nicht wie Vorwürfe. So kann sich Ihr Partner oder Ihre Partnerin nicht so leicht angegriffen fühlen.

  • Vermeiden Sie Rechtfertigungen

Wenn Sie wirklich möchten, dass Ihr Partner oder Ihre Partnerin Ihnen vergibt, sollten Sie das Getane nicht rechtfertigen und behaupten, dass es nicht so schlimm war. Es könnte dann so erscheinen, als ob Sie sich gar nicht richtig entschuldigen wollen würden.

  • Vermeiden Sie das unbeliebte Wort „aber“

Soll man Ihnen verzeihen, so ist kein Platz für das Wort „aber“. Es gibt Raum zur Annahme, dass Sie den Fehler zwar eingestehen, ihn aber nicht wirklich bereuen. Mit dem Verzicht auf dieses kleine Wörtchen rücken Sie einer erfolgreichen Entschuldigung somit schon einen gehörigen Schritt näher.

  • Achten Sie auf die Gefühle des Anderen

Nicht jeder hat die gleiche Einstellung, die gleichen Erwartungen und somit auch nicht die gleichen Gefühle. Bei einer wirklich guten Entschuldigung sollten Sie deshalb bedenken, die Gefühle Ihres Gegenübers zu jeder Zeit zu beachten.

  • Formulieren Sie die Entschuldigung vor

Sicherlich sind Sie in dem Moment der Entschuldigung etwas nervös. Deshalb kann es hilfreich sein, wenn Sie sich vorher einige Stichpunkte darüber machen, was und wie Sie es sagen möchten. Der Zettel in der Hosentasche kann ihnen Sicherheit geben. Im Notfall können Sie aber natürlich auch etwas ablesen.

  • Warten Sie den richtigen Zeitpunkt ab

Um Vergebung zu bitten ist nicht leicht, deshalb ist es wichtig, dass Sie den richtigen Zeitpunkt dafür aussuchen. Ist die Stimmung zwischen Ihnen noch sehr explosiv, so ist es eventuell keine besonders gute Idee. Sammeln Sie sich zuerst selbst und lassen Sie Ihren Partner wieder etwas ruhiger werden. Dann besteht auch eine Chance, dass Sie sich wirklich erfolgreich entschuldigen können.

  • Persönlich und mit viel Zeit entschuldigen

Eigentlich sollte dieser Punkt selbstverständlich sein. Wenn Sie Einsicht zeigen und Ihre Schuld eingestehen möchten, dann sollten Sie das nicht zwischen Tür und Angel oder am Telefon tun. Ein persönliches Treffen in aller Ruhe ist dann das Beste.

  • Offenheit als oberstes Gebot

Seien Sie ehrlich und offen, wenn Sie bei Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin etwas erreichen möchten. Das bedeutet nicht nur, dass Sie offene Worte und eine offene Körpersprache wählen sollten. Verzichten Sie unbedingt auch auf Angriffe um nicht noch einen neuen Streit vom Zaun zu brechen.

  • Erklären Sie die Lösung des Problems

Sicherlich gab es einen Grund für den Streit. Genauso sicher gibt es für dieses Problem oder die entsprechende Situation aber auch eine gute Lösung. Schlagen Sie Ihrem Partner vor, was Sie beispielsweise gemeinsam ändern könnten, damit es nicht wieder soweit kommt.

  • Hören Sie zu

Sich für das eigene Fehlverhalten zu entschuldigen reicht oft nicht aus. Stattdessen ist es besonders wichtig, dass Sie Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin zuhören. Vielleicht hat er oder sie etwas Wichtiges im Hinblick auf den Streit zu sagen oder Sie können gemeinsam herausfinden, dass es sich dabei um ein Missverständnis gehandelt hat.

  • Seien Sie dankbar für das Gespräch

Vergessen Sie nicht, dass es nicht selbstverständlich ist, dass Ihr Partner oder Ihre Partnerin die Möglichkeit gibt, sich bei ihm oder ihr zu entschuldigen und dies in einem ruhigen Gespräch zu tun. Bedanken Sie sich deshalb im Anschluss dafür und sagen Sie auch, wie gut es Ihnen getan hat, dass Sie Ihren Fehler gestehen konnten. Bedanken Sie sich auch, wenn das Gespräch nicht so erfolgreich verlief wie erwartet. Gerade dann kann dieses Verhalten die Stimmung nochmals zum Positiven wenden.

  • Abwarten und Tee trinken

Nun müssen Sie etwas Geduld mitbringen, auch wenn es schwer fällt. Entschuldigungen müssen nicht angenommen werden. Das sollten Sie wissen. Aus diesem Grund dürfen Sie nicht erwarten, dass es sofort zur Versöhnung kommt und alles wieder gut ist. Geben Sie Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin Zeit. Lassen Sie das Ganze auf sich zukommen. Wenn Ihre Entschuldigung passend war, wird sich sicher auch ein Weg finden.

  • Sex ist keine passende Entschuldigung

Viele Paare streiten, haben dann sofort Sex und der Ärger ist vergessen. Der Sex ist unglaublich gut in einem solchen Moment, doch die Probleme werden nicht gelöst und können immer wieder auftreten. Lösen Sie diese also zuerst, entschuldigen Sie sich und haben Sie im Anschluss Sex. So kommen Sie wesentlich mehr auf Ihre Kosten.

Für jeden Streit gibt es Gründe

Eine Entschuldigung ist nur nötig, wenn es vorher einen Streit oder eine Meinungsverschiedenheit gab. Doch wie kommt es überhaupt dazu? Es gibt zahlreiche Gründe die dazu führen können. Wichtig zu verstehen ist, ob die Gründe aus der Welt geschafft werden können oder müssen oder ob es sich dabei lediglich um Lappalien handelt.

Wiederkehrende Gründe

Sie hassen, wie Ihr Partner immer die Kleidung nach der Arbeit auf den Boden wirft, die Zahnpasta im Waschbecken kleben lässt und einfach nie für neues Klopapier sorgt? Dann sollten Sie über diese Art von Fehlverhalten sprechen und sich eine Lösung für das Problem überlegen. Konstruktiv zu kritisieren ist dabei wesentlich sinnvoller als verletzende Vorwürfe zu machen. Bleiben Sie deshalb nach Möglichkeit sachlich.

Hektik und Stress des Alltags

Sie haben den Bus verpasst, in der Arbeit gab es mal wieder nur Stress und beim Einkaufen war viel los? Kein Wunder, dass Sie dann genervt sind, wenn auch Ihr Partner noch irgendetwas wissen möchte oder mit einem imaginären Problem auftaucht. Stellen Sie dann bitte nicht gleich die Beziehung in Frage und versuchen Sie das Ganze nicht in einen Streit ausarten zu lassen. Jeder ist einmal gestresst. Sagen Sie das ruhig und man wird Verständnis für Sie haben.

Sondersituationen

Wenn etwas Außergewöhnliches im Leben passiert, ist es kein Wunder, wenn Sie außergewöhnlich reagieren und vielleicht auch etwas überreagieren. Aufrichtigkeit ist dann am Wichtigsten. Erklären Sie, wieso es Ihnen gerade so geht und dass Sie nicht verletzend sein wollten. Einsicht zu zeigen und den Standpunkt des Partners zu akzeptieren ist besonders wichtig um Missverständnisse und Streitigkeiten richtig zu lösen und keine tiefen Wunden aufzureißen.