Das Parship Prinzip

Die Online-Partnervermittlung Parship überlässt nichts dem Zufall. Das ist nicht nur eine leere Floskel, sondern kann tatsächlich wörtlich genommen werden. Das, was unter dem Begriff Parship-Prinzip bekannt ist, sorgt dafür, dass sich bundesweit zahlreiche Menschen kennen- und lieben lernen, die nicht zufällig im selben Café sitzen, sich ein Taxi teilen oder die gleichen Freunde haben: Parship bringt diejenigen Menschen zusammen, die hinsichtlich entscheidender Merkmale und Persönlichkeitseigenschaften zueinanderpassen. Was genau sich hinter diesem Prinzip verbirgt, erklärt der folgende Beitrag.

Die wesentlichen Charakteristika des Parship-Prinzips auf einen Blick

  • Ausfüllen eines Fragebogens
  • Auswertung der „Beziehungs-Persönlichkeit“
  • Vergleich mit potenziellen Partnern
  • Die Höhe der Matching-Punkte bewerten
  • Bestenfalls: Verlieben!

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Welche Informationen liefert der Fragebogen?

Jedes Parship-Mitglied füllt den Fragebogen aus, nachdem es sich neu angemeldet hat. Mithilfe dieses Tests können Aussagen über 32 bedeutende Merkmale der sogenannten Partnerschafts-Persönlichkeit getroffen werden. Diese werden als besonders wichtig erachtet, um lange und glückliche Partnerschaften führen zu können. Hierunter fallen beispielsweise Interessen oder Gewohnheiten, die Einstellung zu Nähe und Distanz, Einfühlsamkeit, Wünsche, Wertvorstellungen etc.

Ist das nicht etwas simpel?

Nein! Ganz und gar nicht: Es geht nicht darum, Fragen im Sinne von „Halten Sie sich für einfühlsam?“ mit „Ja oder Nein“ zu beantworten. Die im Fragebogen verwendeten Items sind wesentlich subtiler. Die Fragen sind so formuliert, dass es auf den ersten Blick unmöglich ist, zu ermitteln, worauf hier angespielt wird. Dadurch ist vermeidbar, dass der Fragebogen gezielt manipuliert wird: Wer nicht weiß, worauf die Frage eigentlich hinaus will, kann diese nicht sozial erwünscht beantworten oder subjektiv verzerren. Entsprechend kann durch die Auswertung des Fragebogens ein objektives Bild der Persönlichkeit des Mitgliedes gewonnen werden.

Wie genau sehen solche Fragen aus?

Der Parship-Test bedient sich ganz unterschiedlicher Fragen. Am interessantesten sind wohl jene, bei denen, wie eben erläutert, nicht offensichtlich ist, worauf sie hinauswollen. Hierunter fallen beispielsweise projektive Verfahren, indirekte oder auch situative Fragestellungen. Derartige Formen haben insbesondere in der Gestaltpsychologie oder der Psychoanalyse ihre Berechtigung. Zur Analyse der Partnerschafts-Persönlichkeit sind sie deshalb gut geeignet, weil sie intuitiv zu beantworten sind. Daher ist es überflüssig, über die Beantwortung nachzudenken, was wiederum das Risiko der gezielten Beeinflussung minimiert. Entsprechend ist das Ergebnis des Tests in der Lage, zu zeigen, wie der Mensch tatsächlich ist und nicht, wie der Mensch gerne gesehen werden würde.

Wie ermittelt Parship die Partnerschafts-Persönlichkeit?

Insgesamt existieren über 400 verschiedene Antwortmöglichkeiten, die sich durch die Bearbeitung von mehr als 79 Fragen ergeben können. Es ist also keineswegs nur die Antwort einer Frage, die Schlussfolgerungen über Persönlichkeitsmerkmale zulassen würde. Eine gültige Aussage über verschiedene Merkmale kann nur auf Basis aller Fragen bzw. der Kombination unterschiedlicher Antworten getroffen werden. Ausgedrückt werden die Ergebnisse in Zahlenwerten – ganz im Sinne psychologischer Forschung. Zahlenwerte sind leicht zu handhaben und ermöglichen optimale Vergleichbarkeit. Außerdem können sie leicht verständlich dargestellt werden, beispielsweise in Form von Tabellen, Diagrammen oder Grafiken.

Komponenten der Partnerschafts-Persönlichkeit

Das Ergebnis des Fragebogens liefert einen umfassenden Überblick darüber, wie die individuelle Partnerschafts-Persönlichkeit der Mitglieder ausgeprägt ist. Diese ist in vier Bereiche unterteilt, die nachfolgend dargestellt sind:

  • Persönlichkeit
  • Vorlieben und Gewohnheiten
  • Hobbys und Interessen
  • Kommunikation

Das Matching

Da jedes Mitglied den Parship-Fragebogen beantwortet, ist es möglich, die verschiedenen Partnerschafts-Persönlichkeiten zu vergleichen und nach bestmöglicher Passung auszuwählen. Diese wird über die Anzahl der vergebenen Matching-Punkte ausgedrückt. Die hierfür entworfene Skala spielt sich zwischen 60 und 140 Punkten ab; je mehr Punkte, desto besser passen zwei Menschen hinsichtlich wichtiger Eigenschaften und Merkmale im Kontext einer langen und glücklichen Partnerschaft zusammen.

Garantieren 140 Punkte eine lange und erfüllende Ehe?

Tendenziell ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Menschen, deren Matching bei 140 liegt, lebenslang eine harmonische Beziehung führen, da sie in wichtigen Punkten übereinstimmen. De facto kann aber keine Garantie dafür gegeben werden, dass zwei Menschen, die laut eines Algorithmus hervorragend zusammenpassen, sich auch tatsächlich verlieben, wenn sie im realen Leben aufeinandertreffen. Das „sich verlieben“ ist leider unabhängig von der Anzahl der Matching-Punkte. Wie zwei Menschen letztlich miteinander umgehen und was sie voneinander halten, kann vorab nicht bei der Berechnung berücksichtigt werden, sodass dies von beiden Partnern selbst herausgefunden werden muss. Wenn jedoch beim ersten Treffen die Chemie stimmt und sich bereits nach wenigen Treffen ein Kribbeln im Bauch einstellt, dann kann durchaus wieder auf die Interpretation der Matchinganalyse zurückgegriffen werden, deren Prognose eine lange und glückliche Beziehung erwarten lässt, je höher das Ergebnis ausgefallen ist. Tendenziell wird empfohlen, den Kontakt zu einer Person ab einer Übereinstimmung von 100 Punkten zu suchen.

Auf die Mischung kommt es an

Der altbekannte Spruch „Gegensätze ziehen sich an“ wird auch bei Parship bedacht, wenn es um die Analyse des Matching zweier potenzieller Partner geht. Zwar sind es insbesondere die Ähnlichkeiten, die für Länge und Qualität einer Beziehung von Bedeutung sind, jedoch sind auch kleine Unterschiede nicht zu vernachlässigen: Gegensätze können Spannung und Abwechslung in die Partnerschaft bringen und sie dadurch beleben, ebenso, wie sie beiden Partnern die Möglichkeit geben, ihren Horizont durch die Andersartigkeit des jeweils anderen zu erweitern.
Entsprechend berücksichtigt das Parship-Prinzip sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede, wobei insbesondere der Bereich der Persönlichkeit berücksichtigt wird; diesem nachgeordnet sind die restlichen Komponenten (Kommunikation, Hobbys und Interessen, Gewohnheiten sowie persönliche Vorlieben).

Kurzer Abriss der Entstehungsgeschichte: Wer steckt hinter dem Parship-Prinzip?

Die Erfassung der menschlichen Persönlichkeit ist schon lange ein wichtiges Thema in der Psychologie. Vor etwas mehr als vier Jahrzehnten begann ein Forscherteam um Prof. Dr. Hugo Schmale an der Universität Hamburg damit, zu ergründen, welche Persönlichkeitseigenschaften im Kontext von Liebesbeziehungen die entscheidende Rolle spielen. Mit derartiger Forschung sollte erreicht werden, die Partnersuche und -wahl zu begünstigen. Auf Basis verschiedener Modelle aus Psychologie und Soziologie wurden Fragen entwickeln, die Auskunft darüber liefern können, in welcher Konstellation Partner in der Lage sein würden, eine lange und glückliche Beziehung zu führen.
Die Ergebnisse dieser Forschung wurden mit letzten Feinschliffen versehen und führten letztendlich zum Parship-Prinzip.

1970 – Gegenwart – Zukunft

Das Parship-Team versucht stets, den Ansprüchen der Gegenwart gerecht zu werden. Entsprechend bleibt die Forschung nicht auf den Ergebnissen von 1970 haften, sondern führt diese ständig weiter. Die Testfragen werden in regelmäßigen Abständen evaluiert, um zu vermeiden, dass bestimmte Aspekte nicht mehr dem Zeitgeist von Liebe und Partnerschaft entsprechen. Sollte dem so sein, werden einzelne Fragen verändert oder gar durch neue ersetzt. Auf diese Weise ermöglicht das Parship-Prinzip, Menschen zu jeder Zeit dabei zu helfen, den Partner zu finden, der wirklich zu ihnen passt.

 

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